Ultra Short Story: Lust auf 140-Zeichen-Geschichten?
Eine gute Geschichte lässt sich auch in 140 Zeichen erzählen. Behaupte ich mal jetzt wieder. Was sind gute Geschichten? Keine Ahnung. Das werden wir sehen. Jedenfalls ist es die Kunst der Auslassung. Die Reduzierung auf das Wesentliche. Und den Rest der Phantasie des Lesers frei zu überlassen.
Wer Lust hat, kann seine Geschichte tweeten. Mit Hashtag #uss für Ultra Short Story. Bis zum 31. Dezember 2009. Ein kleiner Wettbewerb für die dunklen Tage. Es gibt auch etwas zu gewinnen. Was, weiss ich auch noch nicht. Jury? Ich? Alle per Abstimmung? Oder die Twitkrits. Schaunmermal.
PS: Da Tweets mittlerweile eine ziemlich kurze Halbwertszeit in der Gültigkeitdauer haben, wäre es nicht schlecht, sicherheitshalber hier in die Kommentare auch den Link zum eigenen Tweet und den Tweettext per Copy&Paste einzutragen, damit sie nicht verloren gehen. Ausserdem ist Twitter Search und ähnliches ziemlich unzuverlässig… Danke!
EnergyCamp in Hamburg am 30./31. Mai 2010
Valentin Tomaschek veranstaltet wieder ein Event zu einem sehr aktuellen Thema: Das EnergyCamp - Das Camp zu „Energie & Umwelt“. Valentin schreibt über das Konzept:
Am Sonntag dem 30. Mai und am Montag dem 31. Mai 2010 findet das EnergyCamp auf dem Museumsschiff „Cap San Diego“ im Hamburger Hafen statt.
Der Sonntag soll hauptsächlich an das BarCamp-Prinzip angelehnt sein. Montag werden hingegen bis zu acht Sessions im Vorfeld festgelegt und dazu bekannte Redner aus den Branchen, Energie, Umwelt und Politik eingeladen.
Die Themen „Energie & Umwelt“ betreffen uns alle. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir zusammen in die richtige Richtung gehen müssen. Es träumen bestimmt alle von kostenloser und umweltschonender Energie, aber ist dieser Traum auch realistisch?
Können wir sofort alle Atommeiler abschalten? Ab wann können wir unsere Energieversorgung komplett und zuverlässig auf erneuerbare Energien stützen? Oder sind Solar-, Wind-, und Wasserkraft in Wahrheit auch nur „Brückentechnologien“? Wie kriegen wir unseren CO2-Verbrauch gesenkt? Kann sich jeder Einzelne zurücklehnen und die Schuld auf Grosskonzerne, Flugverkehr sowie kommende Industriestaaten schieben? Nach dem Motto: „Was könne wir schon tun, wenn China und Indien die Luft verpesten?“ Oder können und müssen wir mit gutem Beispiel vorangehen und Abends einfach mal den Fernseher ganz ausschalten, nicht auf Standby lassen?
Man merkt: Es gibt mehr als genug Fragen, um zwei Tage konstruktiv miteinander zu diskutieren und sich weit weg von festgezurrten Ideologien und Dogmen gemeinsam auszutauschen.
Ganz besonders freue ich mich, dass EnergyCamp auf dem fahrtüchtigen Museumsfrachter Cap San Diego im Hamburger Hafen stattfindet. Diese Location hatte ich auch schon seit Längerem im Auge. Ich glaube, das wird sehr sehr spannend bei schönem Wetter Ende Mai. Wir dürfen auch den Pool an Deck benutzen…
Ich helfe mit im Orgateam des EnergyCamp. Als Geschäftsführer des Bereichs Future Technologies bei der AKRA GmbH werde ich das EnergyCamp als Sponsor ebenfalls unterstützen. Nachrichten zum EnergyCamp gibt es nicht nur im Blog sondern auch bei Twitter unter @ecamphh. Tickets zum EnergyCamp 2010 gibt es hier.
Jack Dorsey’s Square In Action (Update)
Das ist cool. Das wird die Bezahlsysteme total öffnen und verändern. Nein, es wird die bestehenden Bezahlsysteme killen. Twitter-Erfinder Jack Dorsey (@jack) hat heute abend sein neues Projekt veröffentlicht: Square - Bezahlen mit Geldkarte und Handy, „Karte durchziehen, unterschreiben – fertig!“ (@flog). Keine sprerrigen und teuren Kartenleser mehr. Seit Monaten munkelte man über dieses Vorhaben. Jetzt ist es da.
Für Beträge bis zu 60 US Dollar. Keine Nutzungsverträge oder Gebühren. Weder für den Käufer noch für den Verkäufer. Selbst der Mini-Kartenleser, den man in sein Telefon steckt, ist kostenlos. Quittung des Zahlungsvorgangs per Mail oder SMS. Authentifikation per Foto. Unterschreiben direkt auf Touchscreen des Smartphone. Rabattsysteme können damit ebenfalls eingerichtet werden. Alles komplett ohne Papier. Schnell und einfach. Genial.
Ich möchte mit @Square bezahlen, bitte. Seit heute im „closed Beta“.
[Video via @Baranek gefunden]
Update: Nein, ich möchte doch nicht mit Square bezahlen. So einfach und genial Jacks Idee mir auch zunächst erschien, sie hat ihre erheblichen Risiken. Wenn ich das richtig sehe, basiert Square auf Geldkarten mit Magnetstreifen, die aktuelle Technologie der meisten Karten in den USA. Die massiv unsicheren Geldkarten mit Magnetstreifen sind der Hauptgrund, weshalb in diesen Tagen in sehr grossem Umfang Karten ausgetauscht werden gegen Karten mit Chip, die deutlich fälschungssicherer sind. In Deutschland und in Europa sind Chipkarten mittlerweile die Regel. Mit einem Mini-Magnetstreifenleser hätte Square in Europa so gut wie keine Chance. Oder möchte jemand seine Magnetstreifenkarte einem völlig Unbekannten mit einem windigen Smartphone anvertrauen?
Twittnite hat eine Twitterwall: TwittniteWall
Ich habe für Twittnite eine Twitterwall eingerichtet. Die TwittniteWall!
Eine „Twitterwall“ ist eine Wand voller „Tweets“. Eine Twitterwall beinhaltet immer Tweets zu einem bestimmten Schlagwort (Hashtag). Diese “Hashtags“ sind Worte mit einer Raute (#) davor, welche auf das Thema eines Tweets hinweisen. Alle Tweets mit dem Hashtag #twittnite werden auf der TwittniteWall angezeigt und können im Web von allen gesehen werden.
Also fleissig vor, während und nach der Twittnite mit dem Hashtag #twittnite vom Event berichten und tweeten!
Die TwittniteWall ist ganz einfach mit Twitterwallr (@twitterwallr) eingerichtet, einem schönen Tool von Dennis Morhardt (@GIGAlinux), der die Idee dazu beim ersten europäischen WordCamp im Januar 2008 in Hamburg hatte.
Waschmaschinen, die twittern
Ich wohne in einem Mehrparteienhaus, das auf dem Dachboden einen gemeinsamen Waschraum hat. Heute morgen dachte ich kurz, dass ich nix dagegen hätte, wenn Waschmaschine und Trockner mir einen Tweet senden, wenn sie durch sind, sodass ich nicht umsonst immer nach oben laufen müsste. Ey, cool, gibt’s schon! Danke für den Hinweis @sebschindler (1) und @assbach (2), die mir in gefühlter Lichtgeschwindigkeit geantwortet haben! Jetzt muss ich nur noch den Hausmeister dazu überreden…
Update: Hier ist der besagte Twitter-Account der Waschmaschine im Video: http://twitter.com/PiMPY3WASH
Update 2: Twitterliste der Dinge, die twittern: http://twitter.com/mathys/things-that-twitter
Annie Leibovitz in Wien: „A Photographer’s Life“
Berühmt wurde die als Anna-Lou Leibovitz 1949 in Connecticut geborene ehemalige Chef-Fotografin der Magazine „Rolling Stone“ und „Vanity Fair“ vor allem durch ihre Porträts der US-Prominenz. Ihre Aufnahmen von Bette Midler, den Rolling Stones und von Whoopi Goldberg gingen um die Welt. Berühmt wurde Leibovitz durch ihre Fotos von John Lennon und Yoko Ono , wenige Stunden vor Lennons Ermordung.
Dass sich in der Schau im Kunst Haus Aufnahmen von Bill Clinton im Oval Office, von George W. Bush und seinem Stab, von Nelson Mandela in Soweto, von der hochschwangeren Demi Moore und von Jack Nicholson am Mulholland Drive finden, ist deshalb nicht weiter verwunderlich. Außergewöhnlich sind da schon die vielen privaten, ja manchmal intimen Fotos aus dem Familienalltag der Fotografin. Gezeigt werden Familienfeste, Ausflüge ans Meer, bewegende Bilder vom Tod des Vaters und Aufnahmen von der Geburt der drei Töchter, dazu Bilder von Reisen nach Sarajewo, Venedig, Berlin, Kyoto und Kairo.
Die Fotos fügen sich nahtlos zu einer Chronik der Ereignisse der offiziellen Aufträge und privaten Geschichten aus den Jahren 1990 bis 2005. Die Ausstellung im Kunst Haus Wien umfasst rund 200 teils großflächige, monochrome Landschaftsaufnahmen sowie kleinformatige Schwarz-Weiß-Porträts und ist Familienalbum, Werkschau und persönliches Tagebuch in einem.
[Quelle]
Eine bemerkenswerte Ausstellung in Wien. Das Video, das in der Retrospektive gezeigt wird, ist ein echtes Zeitdokument. Es lohnt sich.
Die Familienbilder und die Fotos vom langen Sterben ihrer Lebensgefährtin Susan Sontag haben mich am meisten berührt.
Ein tragischer Held
In wenigen Minuten fängt in Hannover die Trauerfeier für Nationaltorwart Robert Enke an. 100.000 werden im und vor dem Stadion erwartet. 35.000 waren schon bei der Trauerandacht am Tage nach seinem Tod dabei. Die Anteilnahme nicht nur in Hannover und Deutschland, sondern im ganzen Weltfussball übersteigt jedes Mass an Vorstellung. In Deutschland ist die Rede von der grössten Trauerfeier seit Adenauers Tod. Sein Verein Hannover 96 hat beschlossen, niemals wieder seine Trikotnummer #1 wiederzuvergeben, die traditionelle Nummer des Stammtorwarts. Meines Wissens ist ähnliches bisher nur Michael Jordan (#23, Basketballer) und Wayne Gretzky (#99, Eishockeyspieler) nach dem Ende ihrer aktiven Karriere zu Ehren geworden. Posthum ist es mir nicht bekannt.
Die Trauer und die Anteilnahme um den Tod von Robert Enke ist ein Phänomen, nicht nur in den Medien, die diese Geschichte dankbar aufgenommen und in den Schlagzeilen verwertet haben. Es hat Robert Enke zum Mythos erhoben. Grösser als zu Lebzeiten. Die Pressekonferenz mit seiner Frau, 18 Stunden nach seinem Tod, hat alle berührt. Sie war offen und ehrlich und hat alle Spekulationen beiseite geräumt. Das war gut so und sehr mutig von ihr. Enke litt an starken Depressionen und hat für sich keinen anderen Ausweg gesehen. Die angebotene Hilfe hat er nicht annehmen können und wollen.
Robert Enke ist zum universellen Helden geworden. Zum tragischen Helden. Zur Projektion der Massen. Ihrer Ängste, Hoffnungen, Sehnsüchte. Wie kommt das?
Enke war bei seinen Fans beliebt und bewundert. Ein Idol zum Anfassen, der gerne auch die Nähe seiner Anhänger nicht scheute. Er war ein Sympathieträger. Ein sensibler Mensch auch wie es nachgesagt wird. Das Volk liebt solche Helden. Keiner ahnte, dass er an seiner Krankheit litt. Mehr ausgehalten hatte, als er verdiente. Ein Guter, der leidet und der wiederholt ein schlechtes „Schicksal“ erfährt, dem er nicht entkommen konnte. Tod seiner Tochter, sportliche Misserfolge oder Rückschläge kurz vor den ganz grossen Erfolgen und Zielen. Einer, der seine Schwäche nicht zugestehen konnte. Einer aus gutem Elternhaus, sein Vater war Psychologe, der sich aber unter das Volk gemischt hatte. Der Angst hatte, aber auch Einfühlungsvermögen. Ein intelligenter Sportler, der aber aus dem Gefängnis seiner Seele nicht ausbrechen konnte. Ein Einsamer. Ein Zerrissener.
Ein tragischer Held. Der gewaltsame Tod in jungen Jahren. Die gebrochene Ehefrau. Die entsetzten Fussballfürsten. Das trauernde Volk. Aus diesem Stoff sind die grossen Heldensagen und Archetypen in den Mythen und in den Dramen der Antike und der Klassik. Siegfried, Macbeth, Hamlet sind solche tragischen Helden. Es ist eine der Ur-Geschichten der Menschheit. Und immer noch gültig. Die Medien haben das nur aufgegriffen und sicher auch verstärkt. Die Anteilnahme und das Mitgefühl des Volkes ist aber echt.
Bleibt nur zu hoffen, dass Robert Enke nicht zum Kult wird, sondern Mahnung und Nachdenken über die Schattenseiten des Leistungssports und allen anderen Lebensbereichen, wo Menschen verzweifeln und einsam sind, weil sie Angst vor Versagen haben, Angst davor, andere zu enttäuschen, zuzugestehen, dass sie Hilfe brauchen, wo sie glauben, die Erwartungen nicht erfüllen zu können, die in sie gesetzt worden sind, wo sie einfach innerlich nicht dem Menschen entsprechen, dessen Bild wir uns von ihnen gemacht haben. Für Robert Enke war es zu spät.
Ruhe in Frieden.
Twittnite: Standups & Büffet (Finale Liste)
Das Büffet steht schon fest, Vorschläge zu den Fünf-Minuten-Standups können aufgerufen werden!
Ulli Marsau von der Rösterei (@besteBohne, @isekai1) hat mit seinem Chefkoch das Büffet saisonal passend zur späten Jahreszeit zusammengestellt: Herbstliche Salatvariationen, Kürbissuppe, Rübenmus mit Holsteiner Schnippel-Mettenden, Erntefrischer Petersilie und Senf, Wintergrütze mit Vanillesauce und Minzaroma. Vorweihnachtliche Stimmung kommt mit reichlich Punsch auf. Dazu reichlich Weine, Biere und natürlich auch Softdrinks. Das Büffet und die Getränke verdankt die hamburger Twittnite Community unserem Sponsor T-Mobile (@t_mobile_trend)! Danke! Ein guter Rahmen, um interessante Standups zu erleben, neue Kontakte zu knüpfen und um einen schönen inspirativen Abend zu erleben.
Traditionell startet die Twittnite um 19 Uhr. Ab 20 Uhr gibt es die Möglichkeit für jeden spontan bis maximal 21 Uhr kurze 5-Minuten-Vorträge zu machen, sogenannte Standups. Dabei werden Mikrofon, Beamer (diesmal drei grosse LCD-Bildschirme), Notebook und WLAN von der Veranstaltung gestellt. Das Event klingt gegen 23:00 aus.
Alle registrierten Teilnehmer sind nun aufgerufen, sich für inspirative und unterhaltsame Standups zu melden. Erfahrungsgemäss haben wir bisher 7-8 Kurzvorträge in einer Stunde geschafft. Folgende Standups (kontinuierliche Aktualisierung der Liste) sind schon sind geplant:
- Christian Rieger (@crieger), „Twitter als zentrales Kommunikationstool der Web 2.0 Gemeinde“ – n’uff said :-)
- Moritz Schott (@moedahoe). Key Acount Manager Greece & Turkey bei Navigon AG, „Twitter Lists – one months, what happend?“ – Einsatz und Nutzen von Twitterlisten?
- Alexander Schilling (@raumfuer), Designer, „Twitter at work? Ausblick auf neue Formen der Zusammenarbeit.“ – Über die Gemeinsamkeiten der Kommunikations-Kultur von Twitter, Barcamps und Openspace und der Möglichkeit, diese für neue Workflow-Modelle zu nutzen.
- Michael Kneissler, Journalist, Buchautor und ehemals Chefredakteur bei der Bauer Media Group, zeigt am Beispiel seines Celeb-Twitter-Streams @kneissler mit über 2.000 Followern , wie Twitter funktioniert (und wie nicht) und warum Messages und Direct Messages so wichtig sind
- Kathrin Stieler (@morala_postel), „Wieviel muss ein Corporate Twitter-Account menscheln?“, Entstehungsgeschichte und Ziele des deutschen Tribal DDB-Accounts (@tribalddb_de)
- Stephan Pirsch, Chefredakteur von prinz.de (@OnlinePrisch) stellt cityfragen.de vor…
- Update: Mark Heising (@zeitnehmer) designierter Head of Digital Germany von Edelman, Dr. Markus Jodl (@jodl), Pressesprecher Region und Service Deutsche Telekom AG, „Vorstellung und Diskussion einer Twitteraktion zur IAAF Leichtathletik WM 2009″
- Late Twittnite Special Guest: Einer der frühen deutschen Webpioniere, Peter Kabel (@pkabel), spricht erstmals öffentlich über die „Initiative I-15″
Weitere Standup-Beiträge bitte als Kommentar hier vorschlagen. Ich aktualisiere fortlaufend die Liste oben. Die Standup-Liste ist jetzt mit acht Beiträgen komplett und ist geschlossen!
Vodafone Telefonaussetzer: „Problem behoben!“
Dirk Ellenbeck, Pressesprecher von Vodafone, hat heute hier im Blog mit einer Erfolgsmeldung kommentiert:
Problem behoben!
Danke an alle, die konstruktiv mitgeholfen habe, die geschilderten Probleme einzugrenzen. So konnten die Spezialisten von Vodafone gemeinsam mit Systemlieferanten und Herstellern an der Verbesserung arbeiten. Als Ursache wurden mehrfache parallele Datenübertragungen mit hohen Datenmengen und eine ungünstige Verteilung der Ressourcen im UMTS/HSDPA-Netz ermittelt. Durch eine Optimierung der Ressourcenbehandlung wurde das Problem nachhaltig beseitigt.
In jüngster Zeit habe ich auch eine deutliche Verbesserung im UMTS-Netz der Vodafone bemerkt. Es kam zu fast keinen Telefonaussetzern mehr. Dank an Dirk für sein Engagement und dem technischen Support von Vodafone für die Fehlersuche und -beseitigung. Social Media funktioniert! Gut zu wissen.
deutsche-startups.de – Meine Wahl zum Start-up des Jahres 2009
Auch dieses Jahr freue ich mich, auf Einladung von Alexander Huesing in der Jury zum Start-up des Jahres 2009 zu sein. Ins Rennen gehen zwölf frische Unternehmen, ausgewählt von deutsche-startups.de. Ich habe mich spontan für eines entschieden. Aus meiner Begründung heute:
Mein Favorit ist Stepmap (www.stepmap.de) – der interaktive Landkartendienst im Web. Er ist genial einfach, schnell und nützlich. Ich mag Karten. Damit lassen sich anschaulich Informationen darstellen, die einen geografischen Bezug haben. Für Stepmap würde ich mir wünschen, dass es in Zukunft auch besondere Karten und Symbole zu geopolitischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und weiteren Spezialthemen bietet. Stepmap liesse sich also von seinen Möglichkeiten grundsätzlich gut skalieren. Vorbei die Zeiten, wo man Clip-arts in Archiven durchsuchen und mit Copy-paste mühselig seine Karten basteln musste. Feine Sache das.
Wer sich für Karten interessiert, dem sei auch der Dauerbrenner die Sendung „Mit offenen Karten“ bei arte von und mit Jean-Christophe Victor empfohlen. Einer meiner Lieblingssendungen im deutschen Fernsehen. In fünf Minuten kurz und knackig ein geopolitisches Thema erklärt. Schön ist übrigens auch die Webseite Strange Maps zum Entdecken, Erstaunen und Erfreuen.
Mir fallen neben Stepmap aber auch zwei weitere Wettbewerbsbeiträge postiv auf: Linguee.de, die Übersetzungssuchmaschine und Miki, Magazingestaltung im Web.
Drücke allen zwölf Kombattanten die Daumen. Bin gespannt, wer später auf dem Siegertreppchen steht.





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