Bücherverkaufsstelle

Tatsächlich neulich gehört: “Ich brauche ein stylishes Coffeetablebook für meinen neuen Beistelltisch!” – Kein Witz. Ich schwör.

Das Buch als Ware. Als Dekoration. Mich kotzt das an. Bosch auch. Ausserdem steht er auf Damenbart.

Die Buchhändlerin stirbt aus. Es lebe der Rack-Jobber des Lieferanten, der die Verkaufsflächen regelmässig bestückt.

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5 Antworten zu “Bücherverkaufsstelle”

  1. isabo sagt :

    Mich auch. Neulich musste ich kurz warten, währenddessen kamen drei Kunden: der erste frug nach einem Sammelalbum für Euromünzen, der zweite nach einem Biolek-Kochbuch, und die dritte suchte einen Anne-Geddes-Kalender. War allerdings auch eine zwar kleine, private, aber doch diesen Kundenwünschen entsprechend ausgestattete Buchhandlung – aber ich dachte, wer aus Liebe zu Büchern, zur Literatur Buchhändler geworden ist, muss doch verzweifeln.
    Ein Hoch auf Felix Jud am Neuen Wall!

  2. Cem Basman sagt :

    Ich habe Herrn Jud sogar noch in seinem Geschäft gekannt. Ein hamburger Gentleman durch und durch. Und ein Buchhändler mit Seele.

  3. isabogdan sagt :

    Hihi, weiß ich doch schon!

  4. bosch sagt :

    Aber es gibt auch weitere Lichtblicke auf dem Hamburger Buchhändlermarkt. Zum Beispiel diesen hier. Sehr guter Laden und komplett damenbartfrei.

  5. Jamie sagt :

    Auch schon erlebt: Kunde kommt in Buchhandlung und verlangt nach “einem Meter in Rot”.

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