Identity Management: Skepsis und Notwendigkeit

Mario Sixtus interviewt den Identitätssystem-Skeptiker Ralf Bendrath über die Risiken von Online-Identitätssystemen. Nächste Woche ist beim elektrischen Reporter als Ausgleich der Identitätssystem-Architekt Dick Hardt zu sehen und zu hören. Unvergessen seine rasante legendäre Präsentation über Identity 2.0!

Wer eine elegante Lösung findet, um einfach und sicher mit Identitäten im Web umzugehen, der hat das zentrale Schloss für alle Schlüssel im Netz. Im Prinzip geht es dabei um eine Art webweites modifiziertes “Single Sign-on”, um sich als User mehrfaches und teils wiedersprüchliches Hantieren mit Benutzernamen und Passwörtern zu ersparen. Aber auch um Vertrauen und Reputation besser managen zu können. Ich halte die Lösung dieses Problems massgeblich für den weiteren Erfolg von webbasierten Diensten. Aber sagte ich das nicht, glaube ich, schon vor über einem Jahr coram publicum in Düsseldorf …

Nachtrag vom 7.5.2007: Beim elektrischen Reporter ist heute nun auch das zweite Video Dick Hardt über die Vorteile von Online-Identitätssystemen erschienen. ich bitte um die geschätzte Aufmerksamkeit.

8 Gedanken zu “Identity Management: Skepsis und Notwendigkeit

  1. Mir macht sowas wie single sign on ehrlich Angst, mal ganz abgesehen davon dass ich durchaus mit mehr als einer Identität im Web unterwegs sein möchte, gerade wegen der Problematik von Datamining. Wer braucht da noch Vorratsdatenspeicherung. Und das größte Problem das ich sehe ist – von der Datenschutzfrage abgesehen – dass mit SSO-Systemen Identity Theft noch sehr viel tragischer wird, durch den Kopf geistern mir da durchaus Cyperpunk/Shadowrun-Szenarien von virtuellen Identitäten, plus die Frage wie die sich immer mehr überlebenden Staatsgebilde mit solchen Dingen umgehen. Stellen wir uns mal einen deutschen Innenminister dazu vor… oder lieber auch nicht…

  2. Hab heute das Interview mit Dick Hardt für Montag fertig übersetzt. Abgesehen davon das der Mann das konfuseste Englisch spricht, das den Boden des Elektrischen Reporters bis jetzt betreten hat, ist das sehr dünn was er auf Einwände vorzubringen hat. Bei allen aktiv Beteiligten meine ich den Sabber rausuhören, ob der geschäftlichen Possibilities was schon mal die Denkfähigkeit etwas ähem dämpfen kann.

  3. Pingback: Identity Management: Skepsis und Notwendigkeit (II) « Sprechblase

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