8. Mai 1945
Das Datum markiert die Befreiung vom Nationalsozialismus. Generalfeldmarschall Keitel unterzeichnete im sowjetischen Hauptquartier in Berlin-Karlshorst die Bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht, an dem Tag endete der Zweite Weltkrieg in Europa (V-E Day).
Wir gedenken den Opfern. Unseren Nachbarn, die gedemüdigt, entrechtet, deportiert und ermordet worden sind. Die Stolpersteine mahnen uns daran jeden Tag.





Zweiter Weltkrieg
Heute vor genau 62 Jahren wurde der Zweite Weltkrieg beendet. So unterschrieb Generalfeldmarschall Keitel im sowjetischen Hauptquartier in Berlin-Karlshorst die Bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht.
So erinnern uns noch heute Stolperstei…
Leider war es keine Befreiung vom Kommunismus. Man schätzt, der russische Kommunismus hat ab 1917 bis 1989 an die 100 Millionen Menschen ermordet. Man soll daran denken, wenn man heute immer noch glaubt, dass mit dem 8. Mai 1945 eine Wende kam. Gestanden, eine Diktatur fiel, die deutsche aber die russischen Gulags und der russische Kommunismus wucherte weiter, sogar mit Gutheissen der westlichen Allierten, die mit den Russen kämpften und die zu ihnen hielten. Was Stalin z.B. verbrochen hat… man kann nicht sagen, dass er und seine russischen Henker weniger Böses in die Welt brachte als Hitler.
Diese Steine erinnern an alle Menschen aus unserer Mitte, die Opfer des Nationalsozialismus wurden. Juden, Christen, Sozialisten, Kommunisten, Anarchisten, Zigeuner, Homosexuelle, … der 8. Mai 1945 war das Ende einer Terrorherrschaft. Viele andere Terrorherrschaften haben unberührt von dieser weiter existiert, sind danach aufgebaut worden und viele neue existieren heute noch. Diese Steine mahnen auch allzeit wachsam zu sein. Denn das was passierte, kann wieder passieren und passiert heute noch.
[...] Cem und Don weisen heute auf die Tatsache hin und berichten. Interessanterweise geht es (besonders bei Don) um die Stolpersteine, die man in immer mehr Städten findet. Auch hier in Koblenz wurden schon viele in die Wege vor den Häusern von den Opfern des Nationalsozialismus. Dabei geht es nicht um eine Anklage, irgendwelche Vorwürfe oder den typischen erhobenen Zeigefinger, sondern nur um einen sachlichen Standort gegenüber der Geschichte. Den Opfern (und damit sind nicht nur die ermordeten Juden gemeint, sondern auch Wehrdienstverweigerer oder Zwangsarbeiter) soll der Name und das Schicksal zurückgegeben werden, indem vor ihrem alten Heimathaus ein Denkmahl gesetzt wird. [...]
Schöne Erinnerung!
Aber wollen wir nicht irgendwann von unserer gebrandmarkten Vergangenheit absehen und uns als den anderen gleichwertiges Volk verstehen?
Ich verstehe das als Zeichen der Menschlichkeit und der Mahnung, nicht als etwas, um ein Volk zu brandmarken. Es ist FÜR – nicht GEGEN. Die Menschen, egal welcher Volksgruppe sie sich zugehörig fühlen, sind gleichwertig. So auch ihre Völker und Volksgruppen.