Facebook: Ein eingezäunter Garten
29. Juni 2007Alle sind bestrebt, für das schnellwachsende Facebook Schnittstellen zu schreiben. Aber Scott Heifermann, CEO/Co-Founder von Meetup, bemerkt zu recht:
While at Sony in 1994, I was sent to Virginia to learn how to build a Sony “app” on AOL (the #3 online service, behind Compuserve & Prodigy at the time) using AOL’s proprietary “rainman” platform.
Fast forward to Facebook 2007 and see similarities: If you want access to their big base of users, develop something in their proprietary language for their people who live in their walled garden.
Jason Kottke nennt Facebook aus gleichem Grund das AOL 2.0 - eine proprietäre Plattform mit proprietären Schnittstellen. Ich halte das tatsächlich für eine sehr gefährliche oder zumindestens unerfreuliche Entwicklung. Dafür Anbindungen zu entwickeln ist ein gewaltiger Rückschritt. Die Zukunft kann nur in den offenen Schnittstellen und anerkannten Standards liegen.
Update: Mittlerweile stehe ich nicht ganz alleine mit dieser Meinung da. Die kritischen Stimmen mehren sich:
- Ralf Graf: Facebook - Das nächste große Ding?
- Steve Rubel: Walled Gardens and the Lesson for Social Networks
- Korbinian Schoder: Facebook - Vom Social Network zum Single-Sign-On-System?
- Jason Kottke noch einmal, Facebook vs. AOL, redux


