dukudu.de: Benchmarkpreis für Projektentwicklung
Heute Mittag geht die ebay-Auktion um den Mikroblogging-Dienst dukudu.de, ein Twitter-Derivat, zu Ende.
So kann man es auch interpretieren: Was immer heute als Preis dafür erzielt wird, es ist der Preis, der es dem Käufer wert war. Die Alternative wäre für ihn gewesen, ähnliches selber zu entwickeln. Das kostet Zeit und Geld. Es ist somit auch ein Benchmarkpreis für initiale Projektentwicklung, Rampup und erfolgreiches Launching eines kleinen Webprojekts dieser Kategorie. Die Verkäufer erhoffen sich mindestens einen Preis um die 25.000 Euro, wenn man zwischen den Zeilen lesen will.
Wenn diese Auktion kein hochgepokerter Fake oder ein Marketing-Gag ist, ist es ein interessantes Experiment und auf jeden Fall ein interessanter Exit für dukudu.de. Die Aufmerksamkeit des Markts und der VC’s ist ihm jedenfalls sicher. Ich selber hatte zum ersten Mal von dukudu.de vor genau einem Monat hier davon gehört.
Wird das Schule machen? Als Resteverwertung von Businessplänen? Recycling, Retrofit oder SecondhandShop für Startups, die nicht so richtig in die Gänge kommen. Wäre doch mal einen eigenen Marktplatz im Web wert… Businessplan dafür?


Leider wird man von dem Projekt nach einer Weile nichts mehr hoeren, denn die Beschreibung der Programmierung (”externe Experten”, “von einem erfahrenen Projektmanager geleitet”) klingt fuer mich eher wie ein einschlaegiges 08/15-getafreelancer.com-Projekt. Von verwendeten Programmstilen, Erweiterbarkeit und Codebeispielen ist nichts zu sehen.
Bin gespannt.
Kann schon sein, Patrick. Aber was zählt ist das Ergebnis.
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