Wo verläuft die Grenze zwischen Kommerz und Open Source?

Duncan Riley schreibt in TechCrunch ziemlich überheblich über Matt Mullenweg, den Kopf von WordPress, und seinen Bemühungen, WordPress von kommerziellen Interessen möglichst rein zu halten:

I’m not suggesting that anything Mullenweg does is wrong; indeed for someone still very young he deserves much admiration for all he has achieved. Revenue from open source is much broader than the occasion sponsored link, something that Mullenweg continues to rally against.

Matt entgegnet in den Kommentaren in einem offenen Schlagabtausch mehrfach Duncan im Vorwurf, er würde die Kommerzialisierung der Open Souce Software von WordPress, die er anderen verwehrt, selber betreiben. Beispielsweise hier. Ich finde, Matt und sein Team, leisten jeden Tag grossartige Arbeit und keiner kann denen dunkle Geschäfte oder Bigotterie vorwerfen. Da ist jemand sauer, dass er nicht darf wie er will offensichtlich.

Ich empfinde TechCrunch schon lange nicht mehr als eine objektive Informationsquelle, die es mal ganz ursprünglich ganz am Anfang vielleicht war. Ich bin mir ebenso lange nicht mehr sicher, welche Interessen der Gründer Michael Arrington verfolgt. Er ist ja auch häufig genug an den Unternehmen und Eskapaden beteiligt, die dort beschrieben werden…

Ein Gedanke zu “Wo verläuft die Grenze zwischen Kommerz und Open Source?

  1. Pingback: anmut und demut - Und ob ich schon wanderte im grauen Tal

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