Archiv für November, 2007

Women of Britain

29. November 2007

Hat sich euer Sozialverhalten durch das Bloggen nachhaltig verändert? (Update/2)

28. November 2007

Robert fragt, wann die Blogbegeisterung endet. Mich würde in dem Zusammenhang eher interessieren, ob sich das eigene Verhalten durch das Bloggen über die Jahre verändert hat. Ich frage gerade Intensiv-Blogger. Erfahrene Blogger, die auch schon länger bloggen. Seid ihr kommunkativer geworden beispielsweise? Oder offenener? Oder genau das Gegenteil? Oder auch genau andersherum: Liegt euch das Bloggen, weil ihr sowieso vorher auch schon schamlose Seelen-Exibitionisten wart?

Frage: Hat sich euer Sozialverhalten direkt durch das Bloggen nachhaltig verändert?

Update: Egozentrische Offenlegung. Durch Felix. Ja.

Update/2: Blogs sind wohl die beste Methode jemanden kennen zu lernen, ohne mit ihm zu reden. Don Dahlmann. Danke für die wunderschöne Erklärung.

Understatement

28. November 2007

Während der ersten Internetblase in den späten 90ern bis zur Jahrtausendwende waren die “Gründer” alle Vorstandsvorsitzender oder zumindestens Vorstand. Alle Milchbubis stiegen vom 3er auf den 5er BMW oder höher um. Wer keinen Bock mehr hatte nach einem Jahr zu arbeiten oder einen Gönnerneuen Investor hatte, ging in den Aufsichtsrat und wurde dort Vorsitzender. Als Geschäftsführer kam man sich in diesen Kreisen ziemlich schäbig vor. Heute in der zweiten Blase ist jeder Wurstbudenbesitzer “CEO” - Chief Executive Officer. Seine Kumpel CFO, COO, CTO,… Ein Blick in Xing genügt. Jeder Selbstständige nennt sich nun CEO. Ohne wirklich zu wissen, was es bedeutet. Klingt eben gross und gut. Wie ein 5er oder gar 7er. Selbstvermarktung.

Ich bin immer noch schlicht: Inhaber. Im Wirtschaftsleben ist das konkurrenzlos der höchste Status. Ein Inhaber macht keine Karriere. Über ihm ist ja nichts mehr. Er braucht keinem zu berichten oder Rechenschaft abzugeben - und er nimmt auch keine Anweisungen entgegen. Er handelt ja nicht im Auftrag. Er ist ja kein Manager. Oder CEO. Oder Vorstandsvorsitzender. Mehr geht ja gar nicht.

Und auf meiner Visitenkarte steht auch keine Bezeichnung. Ich habe mal die Visitenkarte von Heinz Bauer in der Hand gehabt. Da stand nur sein Name und darunter “Verleger” sonst nichts. Bei mir gibt es sogar nicht mal eine Postadresse mehr. Nur der Name und die elektronische Erreichbarkeit. Das reicht. Wir sind im 21. Jahrhundert.

To spy on Cem…

27. November 2007

The Teflon Romeo

27. November 2007
When a woman says she wants meat, she’s already telling you something.” he says. “She doesn’t mind showing you her appetite.  I ask for a two in the back. There’s nothing to intimidate her.  She’s comfortable.  That’s the secret. You order the rib eye for two. The truffled potatoes.  That chocolate cake, of course.  She is charmed. You can be sure she’s coming to bed with you.

Read on, my dear…

Qype: “Cox” in Hamburg

27. November 2007

Hamburg - Restaurants - Gourmet

Neulich war ich mit einem Geschäftsfreund im Cox essen. Ich bin dabei den Empfehlungen in Qype gefolgt. Meine Erwartungen sind nicht nur erfüllt sondern auch angenehm überrascht worden. Sehr gutes Essen, sehr freundlicher und aufmerksamer Service und ein sehr schönes Ambiente, dass mich etwas an gute traditionelle französische oder belgische Restaurants und Bistros erinnerte.

Zurückhaltende Gestaltung der Räume. In einem Gründerstilgebäude. Ehemalige Ladenräume neben der Buchhandlung Wohlers in der Langen Reihe. Eingang auch über Greifswalder Strasse möglich. Sehr schön atmosphärisch gestaltet. Gedämpfte dunkle Rot-Töne, altes Holz, schmaler umlaufender Spiegel über lederbezogene Bistro-Bänke an der Wand, Holzstühle. Leise Klavier-Musik als Untermalung im Hintergrund. Alles stimmig und zurückhaltend. Stimmt, die Lautstärke nimmt im Laufe des Abends zu und ich musste schon dagegen etwas ankämpfen mit meiner Stimme, obwohl wir an einem kleinen Zweier-Tisch sassen. Aber wir leben schliesslich auch in einer Grossstadt.

Ich hatte einen vorzüglich milden gebackenen Feta-Käse, eine Lammhaxe und als Dessert ein köstliches Rum-Parfait mit eingelegten Feigen. Pro Nase hat uns das alles inklusive (mit doppeltem Espresso) knapp 50 Euro gekostet. Ein annehmbarer Preis, für das was geboten wurde.

Tischreservierung empfiehlt sich dringend. Macht abends ab 19h auf. Bis 19:45 brechend voll. Vorsicht: Karten (ausser EC) keine(!). Parkplatz null. Hat preiswerte Mittagskarte 12h-15h. Hierher kann man getrost seinen Geschäftspartner wie auch seinen Lebensparetner zum Dinner mitnehmen. Zu zweit oder auch in grösserer Runde.

Hier komme ich gerne wieder.

Mein Beitrag zu Cox - Ich bin CemB - auf Qype

Xing Gruppe: Wasserball - nicht nur in Hamburg

27. November 2007

Wasserball Hamburg Xing

Ich bin Vater von zwei Jungs (10 und 7), die begeistert beim SV Poseidon (SVP) Hamburg Wasserball spielen. Ein klasse Sport für Kinder, die gerne schwimmen und (in einer Mannschaft) spielen wollen. Besser als langweilige Bahnen zu schwimmen…

Zusammen mit Lutz Müller, Thomas Weik und Georg Seitz, ebenfalls vom SVP, habe ich jetzt eine Arbeitsgruppe gebildet, um den Wasserballsport in Hamburg und Deutschland zu fördern: “Die Hamburger Wasserball Intiative 2012″. Dazu habe ich vor wenigen Minuten auch eine Wasserball Gruppe in Xing gegründet, die allen Wasserball-Interessierten unabhängig von Wohnort, Land und Erfahrung offen steht.

Zielsetzung der Gruppe: Alles rund um den Wasserballsport. Förderung und Stärkung des Wasserballsports durch persönliches Networking. Kontakte im Wasserballsport einfach pflegen, ausbauen, nutzen und persönliches Netzwerk erweitern. Mit ehemaligen Wasserballern und Bekannten in Verbindung zu bleiben. Nationale und regionale Projekte im Wasserballsport anregen und durchführen. Erfahrungsaustausch im Wasserball. Das Forum der Gruppe ist noch frisch im Aufbau und wird in den kommenden Wochen rund gemacht.

Wer noch kein Mitglied in Xing sein sollte, kann hier vorher schnell und kostenlos Xing Mitglied werden und anschliessend Mitglied der Wasserball Gruppe werden.

Was ist eigentlich…

27. November 2007

…der Unterschied zwischen Meldung, Bericht, Kommentar, Glosse, Leitartikel, Kolumne, Rezension, Reportage, Feature, Essay und Interview? Für so unprofessionelle digitale Vielschreiber wie mich hat Jan Tißler vom Upload Magazin einige Grundlagen kurz zusammengestellt.

Horizont: Virales Roundtable-Interview

26. November 2007

Melanie Schehl und Olaf Kolbrück hatten am Freitagnachmittag in Hamburg für das Branchenblatt Horizont einige Gesprächsteilnehmer zu einem Roundtable-Interview eingeladen. Eingerahmt zwischen Dominic Veken, Geschäftsführer Strategie bei Kolle Rebbe, zu meiner Rechten und links von mir Markus Roder, Leiter Strategie bei Dialog Solutions, fragte uns Olaf gnadenlos zum Thema Marken und Märkte im Lichte des Web 2.0 aus.

Anfangs stand mir schon der Angstschweiss auf der Stirn, ob ich zwischen all diesen ausgewiesenen Strategen und Analysten bestehen würde, zumal das Eröffnungsthema beispielhaft der iPhoneTouchPodMac und die Marke Apple waren. Zwei Dinge, die nachgewiesenermassen bei mir bisher im Haushalt nicht vorkamen. Als blutiger und naiver PR-, Marketing- und Werbelaie sass ich da nun am runden Kaffeetisch, als Blogger und Konsument gewissermassen. Und als IT Profi von den Schlachfeldern der vergangenen drei Jahrzehnte. Als wir noch 1916 in den Gräben bei Verdun…

Melanie hatte Fragen vorbereitet. Melanie hatte das Treffen perfekt vorbereitet, die Fragen kamen von Olaf: Wie wird das Social Web Marken und Kommunikation verändern? Wie verändert sich die Markenwahrnehmung durch das Social Web? Wie können Unternehmen sich diesen Veränderungen stellen? Wieviel Dialog im Web 2.0 ist sinnvoll und effizient? Stichworte waren Breitenwahrnehmung vs. Nischenwahrnehmung, Markenkontrolle, Viralität, Networker Marke… Normalerweise alles absolute Fremdwörter für mich.

Mir fiel zunächst zum Apfelthema nur ein, dass ich vor zehn Jahren einer derjenigen war, der in der gesamten hamburger Verlagslandschaft in den Redaktionen von Gruner+Jahr, Springer, Bauer usw. den Macintosh den Garaus gemacht hatte. Ich war sozusagen der Apfelmeuchelmörder der 90er Jahre. Die Auftraggeber wollten damals den IT Bestand vereinheitlichen und der Mac erschien denen zu teuer. Eigentlich wollten die druckerzeugnisse-orientierten Vorstände den Text-Redakteuren die Freiheiten und die Macht etwas beschneiden…

Mein Fazit des Roundtables: Sehr viel Spass gehabt, viel über das limbische System gelernt (Danke Markus!) und ferner habe ich auch noch gelernt, dass die hippe Werber-Branche auch nur mit Wasser kocht und Wasser auch nicht heisser als 100 Grad Celcius wird. Meine Meinung: Marketing und Werbung sollen und können wie jeder andere Webteilnehmer mit offenem Visier und auf gleicher Augenhöhe mit allen anderen am Geschehen teilnehmen. Und sie sollten dabei wie alle anderen ebenfalls interessanten Content liefern. Sich die notwenige Reputation zu erarbeiten, und somit das Gehör, das dauert eben. Das geht nicht auf die schnelle. Das hat auch mit Budget nicht soviel zu tun. Sondern mit Glaubwürdigkeit und Beharrlichkeit. Standardsprüche, verdeckte Aktionen u.ä. gehören in die Asservatenkammer und weggeschlossen.

Am Ende sind wir dann alle doch draufgekommen, dass eine Marke im Web mehr mit dem Geist und der Haltung dieser Marke etwas zu tun hat, damit es nicht gleich zum Gespenst im Internet wird. Nachzulesen das Ganze bei Horizont in der Printausgabe gegen Ende des Jahres. Es wird recht interessanter Lesestoff!

Apropos “virales Marketing”: Bei Techcruch hat vor wenigen Tagen ein Profi seine schmutzigen Tricks verraten, wie er und sein verdecktes Team massiv Videos ihrer Auftraggeber  im Web pushen. Lesenswert. Gut 460 Kommentare - Das dürfte wohl Techcruch-Rekord sein!

Altes Hotelsilber

25. November 2007

Silberschale Hotel George V Paris 

Altes schweres original Hotelsilber aus den Zwanzigern und Dreissigern. Aus den legendären Grand Hotels in Europa und Amerika. Was für ein schönes Sammelthema. Es gibt auch entsprechendes Porzellan, Möbel und Spiegel dazu. Robust, entworfen und hergestellt für den extensiven professionellen Gebrauch. Mit Spuren. Fantastisch. Ein ganzes Arsenal. All die Geschichten, die in den Hotelcafés und Zimmern damit verbunden sind. Jede Kaffekanne, Zuckerdose oder silberne Warmhaltehaube. Wunderbar. Da komme ich teilweise ins träumen.

Foto: Hotel George V, Paris, silberne Schale von Christofle.
Website: Paris Hotel Boutique

Qype: Star Coffee in Heidelberg

25. November 2007

Heidelberg - Cafes & Bistros - Cafes

Star Coffee ist so wie seine grosse amerikanische Schwester mit der grünen Schürze mal ursprünglich vor zig Jahren in Seattle war. Ich weiss das, weil ich tatsächlich die Anfänge des Vorbildes vor Ort mitbekommen habe. Nur, dass die in Heidelberg jetzt schwarze Schürzen tragen.

Ich kannte Heidelberg überhaupt nicht bis dato. Es ist wunderschön im tiefen Tal am Neckar unterhalb der Burg gelegen. Und die Altstadt ist so, wie sich Zintillionen von Japanern Deutschland auf ihrer Durchreise von Neuschwanstein und Rothenburg ob der Tauber vorstellen. Der Traum jedes Modellhäuslebauers von Faller. Mitten in diesem barocken Beinahe-Kitsch, in der Fussgängerzone der Hauptstrasse, nicht unweit in einer Reihe mit dem amerikanischen Coffeeshop, das kleine heidelberger Star Coffee. Es fiel mir sofort auf. Ich kann nicht mal genau sagen weshalb. Ich war kurz vorher bei den grünen Schürzen drin gewesen und bin gleich wieder rausgegangen. Es gefiel mir nicht. Es wirkte etwas künstlich und aufgesetzt. Wie Disney einen Coffee Shop gebaut hätte. Wie ein Ami ein europäisches Kaffeehaus sieht. Doch dann etwas weiter runter ein winziger Laden. Etwas abgewetzt. Weiss. Gartenklappstühle davor. Nette Leute drin. Entspannt. Und dann ein schönes Lächeln hinter dem Tresen. Kein Lächeln aus dem Verhaltensbuch eines Kaffeekonzerns. Ein natürliches Lächeln. Das schönste Lächeln der Welt an diesem Vormittag.

Ach ja, meinen grossen Latte Machiatto (Tall oder Grande heisst es hier nicht, es heisst schlicht Klein, Mittel oder Gross) hatte ich auch. Dazu einen angekrossten Turkey Ciabatta. Kleiner Stilbruch. Müsste eigentlich demnach “Warme Stulle mit Puter” heissen - ach was… Freies WLAN gibt’s auch und der wurde auch kräftig genutzt. Der Engländer(?) neben mir hatte sein Headset auf und führte eine ausgedehnte Unterhaltung via Skype mit einem Freund irgendwo auf der Welt.

Was macht den Unterschied nun? Vielleicht, weil der Laden authentisch ist. Noch. Das wird sich wahrscheinlich mit dem Wachstum ändern.

Mein Beitrag zu Star Coffee - Ich bin CemB - auf Qype

Videoproduktion: Fernsehen oder Web?

24. November 2007

Ich schlage mich momentan mit der Entwicklung eines Video-Projekts herum, wo ich mir mittlerweile über das Medium nicht schlüssig bin: Klassisches Fernsehen oder Web? Für beides gäbe es konkret eine Plattform.

Das Projekt besteht aus regelmässigen wöchentlichen Sendungen, die überregional ausgestrahlt werden würden. Zielgruppe: Die üblichen Altersgruppen, die auch hier im Web rumgeistern. Inhalt: Reportage, Analyse und Unterhaltung in einer gesunden Mischung zu einem ganz bestimmten thematischen Schwerpunkt. Eine Art Magazinformat. 15 Minuten. Alles weitere spielt zunächst mal keine Rolle. Ich unterstelle zunächst mal, dass für beide Medien die Produktionskosten gleich sind. Also die Herstellung des Videos. Gemeint: Zumindestens im Webformat sollte auch Fernsehbildqualität sein. Unterschiedlich könnten die Sendekosten sein. Das ganze soll in diesem konkreten Fall werbefinanziert sein.

Was ist nun geeigneter? Fernsehen oder Internet? Und warum? Ich bin mir unschlüssig. Wer hat die grössere Reichweite? Was sind die Vor- und Nachteile der Formate? Kurzfristig (Jetzt)? Mittelfristig (1-2 Jahre)? Mal im Ernst, auf welches Pferd würdet ihr setzen und warum? Was sagen die Profis?? Und wenn ihr die absolute freie Wahl hättet, Fernsehen oder Web? Oder gar beides parallel?

Wenn das Projekt in Produktion gehen sollte, wird es Zeit, über eine geeignete und motivierte Assistenz nachzudenken…

Ich bin ein echter Blogger…

24. November 2007

…meinen Lanu & Co und haben mich als Finalist auf den ersten echten deutschen Bloggercharts in bester Gesellschaft übriggelassen. Journalisten, PR und Marketingleute, Österreicher und Schweizer wurden grundsätzlich ausgeschlossen. Viel ist ja nicht übriggeblieben nach der Inquisition…

Nachtrag: Ich bin gegen Ausgrenzung und Stigmatisierung. Egal aus welchem Grund. Um es mal ganz deutlich auszudrücken.

Qype: “Brücke” in Hamburg

24. November 2007

Hamburg - Restaurants

Es gibt Lokale, die gewinnen im Laufe der Jahre. Die “Brücke” in der Isestrasse ist so einer der wenigen. Vor genau zwanzig Jahren war ich auf der Eröffnung. Damals eine schöne aber einfache Szenekneipe ist sie schon seit längerer Zeit zu einem sehr guten Szenerestaurant geworden. Das Lokal ist klein, immer voll. Immer noch schlicht. Die Einrichtung hat sich kaum geändert. Nur wird heute weiss eingedeckt. Die Menu-Karte besteht aus nur einer Seite - aber mit Akzenten. Mein Seeteufel war vorzüglich in Frische, Biss und Geschmack. Mein Gast hatte ein Rinderfilet au point. Formidable. Wir hatten offenen Weiswein dazu. Franzosen aus der Gascogne. Kühl und fruchtig. War heute aber nicht ganz so mein Fall vielleicht. Mit geteiltem Nachtisch und weiteren ein oder zwei Gläsern ist man schnell bei einer ansehnlichen Rechnung für zwei. Kredit via Karte wird nicht gewährt.

Die kleinen Tische, der umlaufende Spiegel an den Wänden, die grosse Wanduhr erinnern schon entfernt an ein Bistro. Die lebhafte Stimmung, das Sehen und Gesehen werden, den Service, der routiniert alles im Griff und im Blick hat. Laden und Gäste haben sich eingespielt. Gut gemischtes Publikum, viele aus dem kreativen Bereich. Aber ohne flippig zu sein. Hamburger Publikum eben. Schöne und intelligente Frauen. Kultivierte Männer. Bei leicht ansteigender Geräuschkulisse im Laufe des Abends. Und es ist schön zu hören, dass der Gründer Branko immer noch der Wirt ist.

Gute Qualität ist manchmal unscheinbar und schlicht. Mit leichter Patina. Erschliesst sich vielen erst auf den zweiten Blick. Und wird mit den Jahren eigentlich immer besser. Ich war heute abend gern hier. So stelle ich mir ein ideales gutes solides Restaurant vor. Das ganze hätte ich gerne nochmal als “Bar” irgendwo in der Nähe bitte.

Mein Beitrag zu Brücke - Ich bin CemB - auf Qype

Die Grapefruit im Gesicht

22. November 2007

publicenemycagney-1.jpg

Galt lange Zeit als die brutalste Szene in einem Filmklassiker. Die Szene in The Public Enemy, wo James Cagney, als Emporkömmling und Gangsterboss, seiner Filmehefrau Jean Harlow, die ihn am Frühstückstisch mit ihrem “unentwegten Geplapper” auf den Geist geht, völlig genervt mit aller Kraft eine halbe Grapefruit im Gesicht ausdrückt.

Bin ich zufällig eben drüber gestolpert… Das Foto diente als Illustration in einem völlig anderen Zusammenhang. Ich glaube, allzu grosse Kenntnis des Redakteurs über die tiefere Bedeutung dieses Fotos hatte er möglicherweise nicht. Der Artikel dort in der HuffingtonPost.com Der ausführlichere Original-Artikel hier handelt von Thanksgiving (heute) und berühmten Filmszenen mit Essen… Ganz bekannte Szenen.

Ok. Einer geht noch. Jack Nicholson ordert ein einfaches Omlett in einem Diner. Man achte auf die Schlusspointe im Dialog mit der Kellnerin: