Archiv | August 2008

Apps & Tools rund um Laconi.ca und identi.ca…

Anwender: Aktuelle Laconi.ca und identi.ca kompatible Desktop Apps, Web Apps, Jabber (IM), Badges, Widgets, Plugins, Scripts sind ständig übersichtlich hier zu finden.

Entwickler: Laconica Trac-Tickets und Updates kann man hier bequem abonnieren.

Tausche Mountainbike gegen leichtes Herrenrad

Tausche Mountainbike (meins, fast ungebraucht, eingestaubt, im Keller, abgeschlossen, Schlüssel weg) gegen leichtes Herrenrad für die Stadt. Mail an mich. Siehe Impressum.

Potenzial-Matrix von Social Software in Unternehmen

Björn Ühss hat seine Diplomarbeit in “Social Software in Unternehmen” geschrieben. Ich hatte das Vergnügen, vor einiger Zeit im Rahmen seiner Recherche ein längeres Telefon-Interview zu geben und heute seine Arbeit gegenzulesen. Da die Diplomarbeit mit Unterstützung von IBM erstellt wurde, ist sie noch nicht öffentlich verfügbar, aber Björn hat schon eine kleine Kostprobe in seinem Blog veröffentlicht, die ich dankbar bei mir ebenfalls zeigen darf – Eine Potenzial-Matrix von Social Software in Unternehmen:

Eine Matrix, die viel Raum für Phantasien über zukünftige Einsatzmöglichkeiten von Social Software in Unternehmen zulässt. Eine hervorragende Arbeit, Björn.

Vergleiche dazu auch meine Ausführungen von neulich zu Microblogging, Blogs, Wikis, Foren, Chats – Die Unterschiede.

Der Scheidungsanwalt

 Geniale Visitenkarte.  

 [Quelle]

Erstes BarCamp für Frauen heute in München (Update)

Wie Chefreporterin @blogqueen, Stefanie Akins, live und direkt per identi.ca (und Twitter) vom FrauenBC berichtet, haben sich heute in München knapp 50 Frauen eingefunden. Die Sessions sind jeweils gut besucht, die Beteiligung exzellent, das Überziehen rampant, meint die Frontfrau. Auf meine Frage, ob es anders sei als auf einem von Männern dominierten Barcamp, stellte sie fest, daß Frauen frei von der Leber weg sprechen und mitmachen. Sie erwarte da einen Unterschied zum BarCamp München im Oktober. Erste Photos und Videos gibt es auch schon zu sehen. Nächstes mal komme ich mit, glaube ich… als Hilfs-Assistent vielleicht.

Bin auf die Ergebnisse gespannt und ob Frauen das Web anders sehen und erleben als Männer. Mein Ideal wäre ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen den Geschlechtern auf allen BarCamps. Ist gut für das Klima.

Update: Mich würden bei dieser Gelegenheit zwei Fragen interessieren, die von Teilnehmerinnen eines FrauenBCs besonders gut zu beantworten wären:

  1. Was ist das besondere an einem FrauenBC im Vergleich zu anderen BarCamps?
  2. Warum nehmen so wenig Frauen teil an Veranstaltungen wie BarCamps, StartupWeekends etc.? Oder was hat sie gerade bewogen, am FrauenBC teilzunehmen?

Besonders gut müssten diese Fragen Frauen beantworten können, die Erfahrungen schon mit unterschiedlichen Veranstaltungen haben.

Photos, die die Welt veränderten

Mir fällt auf, dass so gut wie alle diese Photos [via], grosses unerträgliches menschliches Leid zeigen. Würde man daraus folgern können, dass “Leid” die Hauptursache für die Veränderung der Welt ist?

Microblogging, Blogs, Wikis, Foren, Chats – Die Unterschiede (Updates)

Im Web haben sich in den vergangenen Jahren einige grundlegende Kommunikationsformen etabliert. Jede dieser Formen hat seinen eigenen Schwerpunkt. Nicht jedem sind diese Unterschiede auf den ersten Blick sofort deutlich. Die Grenzen zwischen diesen Formen sind fliessend, wobei jede seine eigene Berechtigung hat. Durch die unterschiedlichen Verhaltensmuster in der Kommunikation der Nutzer auf diesen verschiedenen Plattformtypen ergeben sich kontinuierlich auch eine Reihe von neuen Mischformen. Der Gebrauch diktiert den Nutzen für den einzelnen dabei. So entsteht ein einziger grosser, reichhaltiger und vernetzter Kommunikationsraum, der sich ständig erweitert, ändert, durchmischt und sich den Gewohnheiten der Nutzer anpasst. Ich nenne diesen Raum, der alle diese Strukturen in sich vereint und alle Nutzer im Web miteinander ins Gespräch bringt, einfach “die Sphäre”.

Gehen wir fünf Grundmuster der Sphäre einmal exemplarisch kurz durch:

  1. Chats verkörpern einen “privaten” Kommunikationsfluss zwischen zwei oder mehr eingeladenen Gesprächsteilnehmern. Sie finden adhoc und in Echtzeit statt. Es gibt keinen öffentlichen Raum, wo andere den Chatverlauf verfolgen können. Chats sind private Unterhaltungen unter Ausschluss der allgemeinen grossen Öffentlichkeit. Einzelne Chatverläufe können individuell von den Nutzern gespeichert und gesichert werden.
  2. Foren dienen der öffentlichen thematischen “Diskussion”. Foren sind organisiert in Kategorien, unter die jedes Forenmitglied ein Thema posten kann. Alle Forenmitglieder können sich zu diesem Thema äussern. Alle zusammengehörigen Diskussionsbeiträge zu einem Thema stehen chronologisch untereinander. Dadurch lassen sich gut Diskurse zu komplexeren Themen von allen auch über einen langen Zeitraum verfolgen und vertiefen. Alle Forenteilnehmer sehen i.d.R. alle Beiträge. Der Diskussionsverlauf ist ständig allen präsent. Foren sind starr hierachisch organisiert: Kategorie, Thema, Diskussionsbeitrag. Foren werden von Dritten angeboten und betrieben. Nutzer sind Teilnehmer. 
  3. Wikis sind ein Mittel, um “gemeinschaftlich” (gesichertes) Wissen auf einzelnen Webseiten zu aggregieren und der Öffentlichkeit einfach zugänglich zu machen. Eine sehr produktive und effiziente Methode, geordnet aber selbstorganisiert durch die Autoren, Wissen mit anderen zu teilen. Hier geht es nicht um das Gespräch oder die Diskussion in erster Linie, sondern um die systematische Darstellung von Knowhow. Die Diskussion um die möglicherweise strittigen Inhalte findet hier auf speziellen Seiten statt oder mit Hilfe der anderen Kommunikationsformen. Ein Wiki dient in erster Linie der Dokumentation.
  4. Blogs sind momentan die reichhaltigste Form im Web für ein “individuelle” Person sich im Web sehr persönlich auszudrücken. Jedes Blog gehört dem Inhaber des Blogs und steht in seiner alleinigen Verantwortung. Gemeinschaftliche Blogs können natürlich auch vorkommen. Ein Blog erlaubt seinem Inhaber jede Freiheit. Es ist im Prinzip die Heimat eines Netizen. Durch die Kommentare der anderen zu den Blogbeiträgen entstehen Diskussionen. Durch Verlinkung und Backlinks zwischen Blogs und anderen Kommunikationsformen ensteht ein äusserst komplexer Raum. Blogs sind in meinen Augen die Schwergewichte, wichtigsten Fixpunkte und Ankerpunkte in der Sphäre. Das Geflecht der Blogs ist das Rückgrat der Sphäre. Ohne sie würde wahrscheinlich die Sphäre zu einem flüchtigen Gebilde.
  5. Microblogging ist ein “öffentlicher” Kommunikationsfluss von kurzen Statusmeldungen an alle Abonnenten einer individuellen Person. Beim Microblogging sehe und lese ich nur die Messages von den Leuten die ich abonniert habe. Von den anderen nicht. Durch die wechselseitigen Abos entsteht ein Kreis von “Freunden” der ständig in Kontakt und über den Status der anderen immer informiert ist. Die Messages sind dabei kurz und idealerweise prägnant. Beim Forum dagegen sehe ich alle Messages von allen zu allen Themen. Beim Microbloging ist der kontinuierliche persönliche Strom der Nachrichten rein zeitlich geordnet. Die thematische Ordnung kann beim Microblogging durch “#hashtags” hergestellt werden. Natürlich ergeben sich beim Microblogging auch chat-ähnliche Situationen. Diese sind aber öffentlich. Das Wort “Microblogging” täuscht etwas: Es ist in Wahrheit ein Messagingmedium, das aber eine rudimentäre blog-ähnliche Oberfläche hat. Die komplette Technologie für die Realisierung dadrunter ist reinrassige Messaging-Technologie. ”Micromessaging” dazu zu sagen, wäre eigentlich angebrachter.

Das Ganze wird noch angereichert durch diverse sogenannte Social oder Business Netzwerke, den mehr oder weniger vernetzten elektronischen Visitenkarten, durch unzählige Foto-, Video- und Audi-Sites im Web, Social Bookmarkings sowie natürlich durch eine unüberschaubare Anzahl von klassischen Websites. Aber Motor und Triebkraft des Web sind für mich die obengenannten fünf Kommunikationsformen. Sie sind eigentlich das Web wie wir es heute empfinden, erleben, erfahren, gestalten und nutzen. Das Web erweitert unsere Fähigkeiten und die Reichweite zu kommunizieren. Über jeden Raum und jede Zeit. Das ist das gemeinsame aller dieser fünf Kommunikationsformen. Die richtige Mischung macht’s für jeden einzelnen.

Und wir sind erst am Anfang.

Nachträglicher Linktipp: Christian Henner-Fehr hat ebenfalls eine ähnliche Fragestellung untersucht in Der Unterschied zwischen Foren, Blogs und Social Networks. Mit der Bitte um die geschätzte Aufmerksamkeit. [Witzigerweise hat er das gleiche WordPress-Theme wie ich seit zwei Tagen...]

Update: Sean Carmody, Sydney, Australia, has translated and adapted my humble thoughts into English and posted them on his blog StubbornMule. Thank you for translating and mentioning, Sean! It’s an honour :-)

The Journalist

Nach einem Jahr mochte ich das alte Theme nicht mehr. Das neue heisst The Journalist und ist von Lucian Marin. Die Seitenleiste habe ich bei dieser Gelegenheit etwas in der Länge gekürzt. Dafür ist die Hauptspalte etwas breiter geworden. Die Tagline des Blogs “Vogel fliegt. Fisch schwimmt. Ich blogge.” ist dem vorfabrizierten Design zum Opfer gefallen. Werbung kommt hier immer noch nicht vor. Wird auch nicht.

Die “About me” Seite werde ich demnächst etwas überarbeiten müssen. Wahrscheinlich teile ich sie auf in thematische Seiten wie Persönliches, Berufliches, Projekte 2.0 und Networking.

Cheat Sheet Suchmaschinenoptimierung

  1. Finde die geeigneten Keywords für deine Website und für das Ziel, das du damit verfolgst.
  2. Achte auf ein einheitliches URL-Schema ohne URL-Parameter (Fragezeichen in der URL).
  3. Optimiere die Startseite (Homepage) für die zwei oder drei wichtigsten Keywords.
  4. Schaffe für jedes weitere wichtige Keyword eine Kategorie, die auch Teil der Navigation wird.
  5. Erstelle für jedes sonstige Keyword eine eigene optimierte Unterseite (Landing Page).
  6. Vermeide, gleiche Inhalte unter verschiedenen URLs zu veröffentlichen.
  7. Sorge für viele Links, die auf deine Website (auch auf Unterseiten!) zeigen.

[Quelle, via]

Noch Fragen?

PS: Einfacher ist es aber, mit gutem originalen Content zu punkten.

Interaktive Live-Online-Übertragung zu Microblogging

Am 1. September 2008 am Webmontag aus Salzburg.

Mehr dazu hier: http://webmontag.de/location/salzburg/index

Das Thema hebt ab langsam. Dank für diesen Hinweis an Tim Bonnemann, San Jose, CA.

Die Zukunft des Microblogging

Sean Carmody hat einen sehr guten Artikel verfasst zur Zukunft des Microblogging. Sein Schlusswort:

Whether it is the OpenMicroBlogging protocol, or something very much like it, an open approach to microblogging is clearly the way of the future. Of course, twitter could always respond by adopting the OpenMicroBlogging standard themselves, which would be great for their users. Unfortunately for their venture capital backers, that is likely to make it even harder for twitter to turn a profit.

Dank an Armin Auth, der diesen Artikel entdeckt hat.

Ich setze ebenfalls eher auf offene Systeme wie Laconica als auf proprietäre wie Twitter, das momentan den Markt eindeutig dominiert. Ich glaube, das meine Wette keine Aussenseiterwette ist. Das Rennen entscheidet sich in den nächsten 24 Monaten. Der Markt und die Communities entscheiden, wer gewinnt. Und diese Entscheidung ist immer gerecht.

Herrenrunde: Chocolate Wednesday

Mit zwei gelernten und formidablen Köchen, Rezepteschreibern und -erfindern sowie Foodstylisten in die beste neue Bar der Welt zu gehen. In Begleitung eines ausgewiesenen Gourmets. Das hat schon was. Vergangene Nacht war ich mit Herrn Paulsen, loco en la cocina und einem weiteren Freund im Le Lion in Hamburg. Und wie in jeder erstklassigen Bar, ist man gut beraten, der Empfehlung und der Kreativität des Bartenders zu folgen. Eine gute Gelegenheit neue Erfahrungen zu machen und sich überraschen zu lassen. Ihm eine Richtung zu zeigen, einen Drink zu nennen, den man gerne mag und dann ihm freie Hand zu lassen, sich daraus inspirieren zu lassen, etwas neues zu kreieren. Das ist uns gestern Nacht auf allerbeste Art gelungen. Wir waren bei der Geburtsstunde eines neuen Cocktails dabei. Und nicht nur das: Wir hatten die Ehre, nein, loco en la cocina hatte das Vergnügen, dem Kind einen Namen zu geben. Herausgekommen ist dabei eine Variation des Old Fashioned, einem der Bar-Klassiker. Das genau Rezept folgt noch. Wobei beispielsweise der Zucker durch Drambui ersetzt wurde und einige weitere kleinere Änderungen. Das Ganze mit erstklassigen Zutaten, die vom Barchef des Abends Mario Kappes gemixt wurden. Der Cocktail hatte eine ganz wunderbare leichte herbe Schokoladenbeinote. Der Name? Gestern war Mittwoch. Deshalb: “Chocolate Wednesday”. Bestellen probieren.

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Join 64 other followers