Erntedank Links
- Benjamin Birkenhake sucht einen Namen für ein einfaches CMS - Mein Vorschlag: Simpl
- Pour Mademoiselle: Dell Inspiron Mini 9 1kg-Mini-Notebook in der Eee-Klasse
- Leerverkauf – Eine Parabel über die Finanzkrise - Schöne Schlusspointe wie aus dem Leben gegriffen
- VOX: Mein Restaurant nun auch bei Qype
- Ein unheimlicher Halloween Countdown mit alten Fotos bei Flickr… Skurril
- Skippy Racer, a beautiful machine, ’nuff said
- 10 Prozent surfen im Internet – auf dem Klo hat der Style Spion in einer obskuren Studie gelesen
- Der Lumma war klammheimlich in Wales oder so: Abwesenheitsnotiz als Übersetzungstext auf Schild
- Tweet: „nettys Went to SPAR. They did @having not sell any eggs here in Wales because of Halloween because the locals usually throw the eggs at the police!“
- Treulose Tomaten! People who don’t follow me back on Twitter
- Jetzt schon 60 Teilnehmer auf der MBC09
Thesen: Warum Blogs scheinbar an Bedeutung verlieren
In den letzten vergangenen Monaten haben deutschsprachige Blogs scheinbar viel Kraft und Reputation verloren, wenn es nach Technorati und ähnlichen Neugiertools geht. Zudem hat bei vielen der Besucherstrom spürbar nachgelassen. Nimmt die Bedeutung von Blogs ab? Eine viel gestellte Frage in jüngster Zeit.
Ich beobachte folgendes:
- Tatsache: Ende August hatte Technorati seine Indizierungsmethode verändert, um insbesondere Spamblogs und ähnlichen Unrat wie auch Dubletten aus ihren Auswertungen zu verbannen. Bei einer jüngsten Link-Reinigungsaktion, bei der weitere Spamblogs aus der Technorati-Datenbank gelöscht werden sollten, sind (versehentlich) auch Links anderer Blogs herausgefallen. Dadurch sackten die Rankings der meisten deutschsprachigen Blogs nochmals massiv herunter.
- Gewagte These 1: Microbloggingaktivitäten in Twitter oder identi.ca stiegen im gleichen Zeitraum rapide an. Die meisten der Microblogger sind (ehemalige) Blogger. Vieles, das normalerweise gebloggt werden würde, wurde als kurze Statusmeldung via diesen neuen Medien gesendet. Inhalte wanderten von Blogs weg in die Tweets und Dents. Blogger steckten mehr Zeit und Aufwand in das Microblogging. Für das Schreiben wie für das Lesen. Da Zeit und Aufwand für einen Webizen endlich und begrenzt sind, fehlten genau dieses für das Bloggen.
- Gewagte These 2: Die Anzahl an Veranstaltungen, auf der Blogger gerne sind, nahm ebenfalls im gleichen Zeitraum deutlich zu. Eine ganze Reihe von Barcamps und ähnlichen Events band die Zeit und die Aufmerksamkeit der Blogger, die viel lieber mobil und kurz vor Ort twitterten, anstatt aufwendiger zu bloggen. Von Angesicht zu Angesicht auf diesen Events zu sprechen und gemeinsam aktiv zu sein, machte Bloggen überflüssig. Blogger auf Barcamps bloggen weniger oder gar nicht. Sie twittern. Zudem konnte man sich ja direkt miteiander unterhalten und so seine Reputation im persönlichen Gespräch aufbauen. Old School. Die´Besucherrate auf den Blogs nahm dabei natürlich auch ab. Real Life ist spannender als Virtual Life.
Die „technisch gemessene Reputation via Verlinkungsgrad“ und die Besucherrate nahmen bei den meisten deutlich ab. Die Reputation und die Vernetzung des Bloggers (des Menschen hinter dem Blog) nahm nicht ab. Behaupte ich. Eher im Gegenteil. Behaupte ich. Man widerlege meine Thesen.
Links for Dessert
- Der legendäre Jahrhundertweitsprung von Bob Beamon bei der Olympiade in Mexiko 1968
- A staged reading of the Colin Farrell sex tape transcript performed by professionally-trained Shakespearean actors – absolutely „not safe for workplace“.
- Noodlr.net – Nudelfan? Weisst aber nicht, was du drauf packen sollst? Hier wird Dir geholfen.
- Forrester-Studie: deutsche Webnutzer verhältnismäßig inaktiv - Der Anteil an Konsumenten, der sich aus dem Web 2.0 komplett heraushalte, liege demnach bei satten 53%, weitere 38% konsumieren Angebote wie Blogs und Podcasts.
- The Sartorialist – Immer noch mein Fashion Blog Nummer Eins. Siehe auch hier.
- Und zwei Paparazzi Blogs voll unter Niveau: The Superficial und Pacific Coast News Online – Alle Fotos und Skandälchen zwei Wochen früher sehen und lesen als in den deutschen Ausgaben von InTouch & Co.
TED Talks Mihaly Csikszentmihalyi: Creativity, fulfillment and flow
Mihaly Czikszentmihalyi asks, „What makes a life worth living?“ Noting that money cannot make us happy, he looks to those who find pleasure and lasting satisfaction in activities that bring about a state of „flow.“
Csikszentmihalyi’s bio at TED.com:
Mihaly Csikszentmihalyi says creativity is a central source of meaning in our lives. A leading researcher in positive psychology, he has devoted his life to studying what makes people truly happy: „When we are involved in [creativity], we feel that we are living more fully than during the rest of life.“ He is the architect of the notion of „flow“ — the creative moment when a person is completely involved in an activity for its own sake.Quality of Life Research Center there. He has written numerous books and papers about the search for joy and fulfillment.
Csikszentmihalyi teaches psychology and management at Claremont Graduate University, focusing on human strengths such as optimism, motivation and responsibility. He’s the director of the Quality of Life Research Center there. He has written numerous books and papers about the search for joy and fulfillment.
You may be interested in his framework in creativity (in German).
Frühnachrichten (Updates)
- The immortal Seth Godin: In Defense of Raising Money: a Manifesto for NonProfit CEOs
- TED Talks: Jared Diamond: Why societies collapse [18:21]
- Martina Pickhardt plaudert aus dem Nähkästchen: Migration ins Web 2.0 – wie es dazu kam (Folge 1)
- Udo lebt! Lindenberg Revisited - Live Bericht vom Konzert
- BLDG BLOG – Für mich immer noch der interessanteste und unterhaltsamste Blog zu Architektur und Landschaft
- Twist – see trends in twitter
- Und nun zur aktuellen Börsenvorhersage. Und hier auch.
- Update: Popularity or Income? Two Sites Fight It Out [via] – The Valley after the finance crash
- Late Update: Spökenkieker*: US-Militärs warnen vor twitternden Terroristen – Terroristen könnten mobile Anwendungen zur Planung von Anschlägen nutzen [via per Mail]… *Gespensterseher (Plattdeutsch)
- Late late Update: Ralf Zeigermann, dies- und jenseits des Kanals bekannt als The Cartoonist, hat einen wunderbaren Hamburg-Kalender für das Strassenmagazin „Hinz und Kunz“ gezeichnet [via]
Startup Weekend v2.0 in Vorbereitung
Jason und ich bereiten einen Vorschlag für Startup Weekend 2.0 vor. Es wird ein offenes Konzept nach BarCamp Vorbild mit grösstmöglicher Eigenverantwortung für die regionalen Events. Es wird nur ganz wenige Spielregeln geben. Wir werden auch die Verwendung des Startup Weekend Logos nach einer CC-Lizenz regeln, sodass deren Einsatz auch rechtlich eindeutig ist. Die Xing Gruppe Startup Weekend werden wir ebenfalls komplett neu strukturieren, weswegen ich auch heute dort alle Forenbeiträge gelöscht habe. Mit Glück werde ich das Konzept heute nacht oder morgen früh veröffentlichen und es zur Diskussion stellen. Später gibt es ein Wiki mit einigen Tipps und Checklisten, die aber jedes Event für sich interpretieren kann. Bis dahin bitte ich um etwas Geduld. Es wird Spass machen, da bin ich mir relativ sicher.
Umfrage zu Startup Weekend
Ich hatte mir heute einige grundsätzliche Gedanken zu Startup Weekend gemacht. Bevor ich mir eingehendere über eine mögliche Zukunft von Startup Weekend in Deutschland Gedanken mache, frage ich hier nach dem prinzipiellen Interesse an einer Wiederauflage.
Anmerkungen und Anregungen gerne in die Kommentare schreiben.
PS: Ich bin Freitag-Montag offline und werde die Kommentare nicht moderieren können.
Gedanken zu Startup Weekend
Florian Hermsdorf hat gut recherchiert und einen Artikel zu Startup Weekend geschrieben, wo er insbesondere die amerikanischen Startup Weekends, aber auch die deutschen, kurz unter die Lupe nimmt: Startups aus der Retorte – Startup Weekends gescheitert?
Ich bin ein ergebnisorientierter Mensch. Für mich zählt, was am Ende dabei für alle rauskommt. Meine Schlussfolgerung aus über 50 Startup Weekends in den USA (48), Deutschland (2), Schweden (2) und Israel (1) ist unterschiedlich.
Allen ist gemeinsam, dass die Teilnehmer (und Gesellschafter) dabei sehr viel lernt haben, sehr viele neue Kontakte geknüpft haben, die sich sogar in einigen anderen neuen eigenen Unternehmungen (Spin-offs aus den Startup Weekends) wiedergefunden haben. Auch Jason und ich haben sehr viel dabei gelernt. Es war für alle ein grosses Erlebnis, ein grosses Abenteuer und auch ein grosser Spass.
Es ist aber auch wahr, dass fast keine dieser Unternehmungen wirklich überlebt hat. Die meisten sind eingeschlafen. Sie hatten keine Treiber. Das war ein Misserfolg, den ich unumwunden zugeben muss und der mich auch etwas enttäuscht. Woran lag das? Ich denke darüber schon länger nach. Das ist auch der Grund, weshalb ich zögere, ein neues Startup Weekend ins Leben zurufen. Die Idee finde ich aber nach wie vor sehr spannend.
Ich werde darüber in naher Zukunft etwas ausführlicher schreiben.
Midnight Express Links
- Breathtaking: Top of Tyrol by Astearchitcture - Mountain-top viewing platform above a glacier in Tyrol, Austria
- Asshole driven development (ADD). Forget Agile, Extreme Programming, Test Driven Development (TDD),…
- USA erklärt Gang Signs und Superhelden
- Dirk Olbertz beleuchtet die Besonderheiten: Die europäische Web-Szene
Spam Annual Report 2007
Daniel Bürger, 28 Jahre, hat im Juli an der FH Düsseldorf sein Kommunikationsdesign-Studium mit einer sehenswerten Arbeit abgeschlossen: Spam Annual Report 2007.
Der Report enthält nicht nur viele Fakten und anschauliche Grafiken sondern ist auch wunderschön anzusehen wie die Fotostrecke zum Interview auch zeigt. Übersichtliche Bilder zeigen die Zusammenhänge auf diesem dubiosen Markt.
Im Interview schätzt Daniel die aktuelle Lage dramatisch ein:
Zeitweise sind bis zu 98% der täglich weltweit versendeten E-Mails reiner Datenmüll. {…] „Two years from now, spam will be solved. I promise a spam-free world by 2006.” Davon war Bill Gates 2004 überzeugt. 2007 konnten die Spammer diese Ankündigung eindrucksvoll widerlegen: Durchschnittlich 79 Mrd. Spams pro Tag wurden versendet.
Lazy Afternoon Links (Updates)
- Der Schöne am Kiosk von Sibylle Berg (Die Zeit) – Eine gelangweilte Hanseatin möchte dem Alltag entfliehen. Unsere Autorin schickt sie ins Hotel Val des Roses an der Côte d’Azur. Am Strand kauft sie sich einen Kaffee, der ihr Leben verändert (pour Mll. Thérèse)
- Was Langweiliges zum Wochenende: Kiki, passionierte Golferin & Filmliebhaberin, enthüllt Spannendes über sich selbst
- Ein schöner Anblick
- Eine harte Geschichte aus dem Alltag einer Ärztin, im Noteinsatz erlebt, verfremdet und erzählt von Miss_z: 13
- Vollversorgung für die überwachte Stadt, oft sagen Bilder, Animationen und Filme mehr als tausend Worte, meint und zeigt Kai Raven
- Video of Colin Powell interview on Meet The Press: Powell (Rep) endorses demonstratively and couragesly Obama/Biden (Dem) rather than McCain/Palin (Rep)! Great! [via Dave Winer (@dave)] – Update: Powell schlägt sich auf Obamas Seite (tagesschau.de) – Update 2 - The transcript of the interview (CNN)
- Qwitter e-mails you when someone stops following you on Twitter with a message [via @Riyadh]
- Co-op: Projekte koordinieren via Microblogging


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