Sprechblase

re:publica09 – Shift happens!

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 30. November 2008

2008 Latest Edition – Did You Know 3.0 – From Meeting in Rome this Year. [via]

Ticket gekauft für die re:publica’09 – Die Konferenz – 1.-3. April 2009 Berlin.

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Meine Wahl zum „Start-up des Jahres 2008″

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 29. November 2008

Ich sitze mal wieder in der Jury. Diesmal geht es um das Start-up des Jahres 2008 bei deutsche-startups.de. Zehn sind in die finale Nominierungsliste gekommen und standen zur Wahl.

Mein „Start-up des Jahres 2008″ ist Absolventa.
 
Es hat ein klares und einfaches Geschäftsmodell, dass sich skalieren lässt. Uniabsolventen bewerben sich kostenlos, Unternehmen haben aus dem ganzen Pool die Wahl und zahlen. Beide Seiten haben einen hohen Nutzen. Die Originalität hält sich zwar bei dieser Geschäftsidee in Grenzen, aber es wird funktionieren. Es ist darüber hinaus (soweit ich es erkennen kann) auch nicht werbefinanziert.

Ich hatte noch etwas mit Jupidi, ein Dating-Dienst für Jugendliche, und statista, eine Nachschlageplattform für Statistiken, geliebäugelt. Bei Jupidi gefällt mir dabei das Medium SMS nicht so und bei statista kann ich das Geschäftmodell nicht erkennen, obwohl mir das Thema gut gefällt. Ferner macht Absolventa einen professionelleren Eindruck auf mich.

Ich bin gespannt, wer das Rennen macht.

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Boah! Ein Buick!

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 29. November 2008

buickbtail

mehr davon. [indirekt via Peel Out]

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Microblogging: Leben in 140 Zeichen – (elRep)

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 28. November 2008

Ein gut gemachter und informativer Videobericht vom elektrischen Reporter für ZDF.de über Twitter & Co. mit Biz Stone, Katharina Borchert, Igor Schwarzmann, Jan Schmidt, Cem Basman. Das Ganze natürlich von Mario Sixtus sowie Julius Endert und Iris Jungels.

Wer immer noch nicht jemandem erklären kann, was Microblogging ist, der zeige dem dieses Video! Oder komme zur MBC09. Empfehlenswert.

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Conversations & smalltalk in English

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 27. November 2008

Es fällt mir deutlich leichter, mich mit Amerikanern und Nicht-Engländern auf englisch flüssig zu unterhalten als mit gebürtigen Engländern. Ich weiss auch nicht warum.

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Qype Radar: Link zum Vormerken

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 27. November 2008

Die Vorschau auf den neuen Qype Radar, der geosensitiven iPhone Application, war einer der Höhepunkte des Qype Live Hamburg gestern abend. Rund 250 Gäste, Qyper und Freunde, tummelten sich an den zwei Bars und in der Lobby des The George in Hamburg, dass erst vor sieben Wochen eröffnet hatte. Drei Qype Mitarbeiter, zeigten live den Qype Radar, beantworteten Fragen und waren schwer umlagert von iPhone Nutzern.

Mit Qype Radar lassen sich alle Qype Empfehlungen in der näheren Umgebung per GPS-Unterstützung des iPhone 3G finden und direkt dahin navigieren. Praktisch: Die Anzeige auch via Google Map sowie die Möglichkeit Telefonnummern und Adressen vom iPhone direkt anzurufen.

Der Qype Radar ist noch einige Tage im obligatorischen Test bei Apple. Er wird wahrscheinlich in 10-14 Tagen als kostenloser Download verfügbar sein. Bis dahin kann man sich hier vormerken lassen, um nichts zu verpassen.

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Überzeugend.

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 26. November 2008

ibotweet20081126Ibrahim Evsan, Gründer der deutschen Video Community sevenload, spürt auch die massive Zurückhaltung aller Banker und Finanzdienstleister. Wobei sein Unternehmen vergleichsweise noch gut ausgestattet sein dürfte.

Keine Zeiten für Unternehmer, Selbständige und Freiberufler, die am Markt Geld aufnehmen wollen oder müssen. Keine Zeiten für alle, die keinen langjährigen Anstellungsvertrag bei einem staatlichen oder „krisenfesten“ Unternehmen haben. Die Banken lecken ihre Wunden und haben Angst. Neudeutsch: Rigidestes Risikomanagement. Die demnächst zu erwartenden weiteren europäischen und nationalen Regularien für die Geldwirtschaft, werden das Geschäft mit Geld noch weiter drosseln. Trotz horrender hoher öffentlicher Mittel und Summen, die Risiken der Banken von ihnen abzukaufen. Nicht auszudenken, wenn diese Rosskuren nicht geifen sollten. dann wäre wirklich jeder dran.

Der Schock sitzt sehr tief in den Knochen. Der Übermut der Banker ist ins komplette Gegenteil umgeschlagen. Ganze Volkswirtschaften schmieren langsam ab. Die Politik und die Experten erscheinen orientierungs- und machtlos gegenüber der Situation. Die Angst regiert. Die Finanzdienstleister haben kein Zutrauen in die Zukunft mehr.

Das gesamte gegenwärtige Bild erscheint mir wie ein unentwirrbarer Gordischer Knoten. Sämtliche Patenrezepte funktionieren hier nicht mehr. Die Frage, die sich mir dabei stellt, muss der Knoten mit einem schweren Hieb zerschlagen werden oder ist er doch durch aussergewöhnliche Schläue und Geduld zu lösen? Und haben wir die Zeit, diese Geduld zu haben?

Ich wäre für Zerschlagen, glaube ich. Das geht schneller. Der grösste Teil des globalen Finanzwesens ist in meinen Augen sowieso ein reines Luftgebilde, dem keine echten materiellen Werte mehr gegenüber stehen. Die meisten grossen Institutionen der Finanzwelt kommen mir schon lange vor wie Autokratien. Aber sie haben auch gerade in der New Economy eben ihre Pendants.

Der grosse Sturm hat erst angefangen. Lycos Europe gibt aufTechnorati kürzt Gehälter und Belegschaft, bei HP fällt Weihanachten aus,…

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@cemb ist „featured user“ bei identi.ca

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 25. November 2008

Welche Überraschung! Welche Ehre! Ich bin einer der zwanzig besonders hervorgehobenen Nutzer bei identi.ca! Einer von drei Europäern. In einer Reihe mit Ikonen wie Robert Scoble, Dave Winer und anderen, die in der „featured user“ Liste aufgeführt werden. Ich freue mich darüber sehr!

Evan Prodromou, Gründer und kreativer Kopf von identi.ca, hat innerhalb von weniger als einem halben Jahr einen Microbloggingdienst geschaffen, der von der Leistung, vom Bedienkomfort und seinen Funktionen zur absoluten Spitze in seiner Branche gehört. Respekt!

Wo Twitter tagtäglich Dienste und Funktionen aus Leistungsgründen abschaltet, rüstet identi.ca in einem atemberaubenden Tempo ebenso tagtäglich auf (Update; in deutsch bei blogulus!) und hat Twitter in der Qualität weit überholt. Neben einer Unmenge an neuen kleineren aber wesentlichen kontinuierlichen Verbesserungen an den Messaging- und Suchfunktionen geht die grosse Entwicklung immer weiter auch in Richtung, die Nutzerprofile aufzubohren und in Richtung Social Networks weiterzuentwickeln. Eines der wichtigen Methoden dafür bei identi.ca ist dabei das Tagging nicht nur der Messages, sondern auch der eigenen und fremden Profile. Dadurch lassen sich beispielsweise demnächst Streams nach Interessen und Freundeskreisen organisieren und darstellen.

Im nächsten Quartal will Evan identi.ca sogar als gehosteten kostenlosen Dienst für Jedermann anbieten. Ähnlich wie WordPress.com für das Blogging. Damit wäre es möglich, dass Privatpersonen, Organisationen und Unternehmen sehr einfach und ohne jede technische Kenntnisse ihre eigenen Microbloggingdienste anbieten können. Wer möchte kann natürlich auch mit Laconica, der Open Source Software, der Basis von identi.ca, weiterhin seinen selbstgehosteten Dienst betreiben.

Wer will, kann mir bei identi.ca hier folgen und den Microbloggingdienst ausprobieren, ich folge ihm garantiert ebenfalls. Wer dabei auch noch in den Einstellungen sein Profil mit „germany“ tagged, wird automatisch sichtbar in der Gruppe der deutschen identi.ca User. Mit einem weiteren Tag für die Stadt lassen sich darin auch die lokalen Nutzer aus dem eigenen Ort auffinden.

PS: Wer am 23.-24. Januar 2009 in Hamburg auf der MBC09, der ersten Microblogging Konferenz in Europa ist, kann Evan Prodromou und viele weitere Experten und Enthusiasten persönlich kennenlernen.

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Kai „StyleSpion“ Müller wird Fulltime Blogger! (Update)

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 24. November 2008

Respekt!

Nie im Leben hätte ich vor zwei Jahren gedacht, dass ich diesen Schritt einmal gehen würde. Und nun steht er kurz bevor.

Ab Dezember werde ich StyleSpion.de Fulltime betreiben. Die kommenden fünf Tage sind zugleich meine letzte Woche in Festanstellung – ein Schritt, der nicht spontan erfolgt, sondern schon lange in meinem Hinterkopf gereift ist.

Drücke dir die Daumen, Kai! Wer StyleSpion noch nicht hat, rein in den Feedreader! Ein hervorragendes deutsches (Wohn-)Design-Blog.

Update: Interview mit Kai Müller von stylespion.de bei Clear Cut Case.

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Links! Links! (Updates)

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 24. November 2008
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Risikokapital ist wie ein Wetteinsatz

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 23. November 2008

Vor kurzem war ich auf der traditionsreichen Rennbahn in Iffezheim zum letzten Galopprennen der Saison. Wenn man die Startlisten mit den exotischen Pferdenamen liest und nicht gerade sein Leben am Turf verbracht hat, hat man ziemliche Probleme, seine Wettchancen realistisch einzuschätzen und ist recht ratlos. Auf welches Pferd sollte man wetten? Man könnte fast genausogut im benachbarten Baden-Baden ins Spielcasiono gehen. Reines Glück, ob man gewinnt oder nicht. Beim Galopp mit je bis zu einem Dutzend und mehr aufgeregten Gäulen sind die Chancen zwar besser als ein Wetteinsatz gegen 36 Zahlen, aber es bleibt so auch dort reines Glück.

Bis ich auf der Rennbahn einen soliden und einfachen Tipp für Anfänger bekam:

  1. Richte dich in erster Linie zunächst nach den erfolgreichsten Rennstallbesitzern, Trainern und Jockeys. Vergiss erstmal die Pferde. Dankenswerterweise liefert Iffezheim die entsprechenden aktuellen Listen der jeweiligen Topscorer der laufenden und der jüngsten Saisons.
  2. Suche dir diejenigen zwei oder drei Pferde in einem Rennen aus, die jeweils möglichst viele Topscorer auf sich vereinen, denn erfolgreiche Rennstallbesitzer, Trainer oder Jockeys gehen selten mit lahmen Gäulen an den Start.
  3. Und nun kommt’s: Wette dann auf den Aussenseiter in diesem Favoritenkreis. Da sind die Gewinnquoten am besten und die Chancen immer noch recht gut.

Wenn ich nun Rennpferde mit Startups gleichsetze, beide habe sogut wie keine Vergangenheit, und Jockeys mit Mitarbeitern, Trainer mit dem Management eines Startups sowie Rennstallbesitzer mit anderen Investoren, die dort schon möglicherweise eine Angel- oder Seedfinanzierung gemacht haben, dann könnte man nach den gleichen Regeln verfahren als potentieller Kleininvestor. Denn es ist durchaus legitim, Risikokapital wie einen Wetteinsatz zu sehen. Es ist ja tatsächlich auch nichts anderes. Ich finde diese Betrachtungsweise erstmal praktisch als allererste Einschätzung, bevor man sich mit den ersten Details eines Startups beschäftigt.

Übrigens, ein nicht unwichtiger Nachtrag, ich habe in Iffezheim auf ganzer Linie verloren, obwohl ich alle Regeln gewissenhaft befolgt hatte. Es muss irgendwie am Boden, Futter, an der Windrichtung oder an der Marktentwicklung gelegen haben. Diese blöden Pferde haben auch mal einen schlechten Tag und stecken hoffentlich jetzt in der Wurst. Ich bin jedenfalls nächstes Jahr im Sommer wieder da. Ich hoffe, die neuen Gäule sind dann schlauer.

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Franco Sacchi on Nollywood

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 22. November 2008

„Do not go where the path may lead. Go instead where there is no path and leave a trail.“

Zambia-born filmmaker Franco Sacchi tours us through Nollywood, Nigeria’s booming film industry (the world’s 3rd largest). Guerrilla filmmaking and brilliance under pressure from crews that can shoot a full-length feature in a week.

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Location der MBC09 ist der Lichthof der Stabi

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 21. November 2008

Die schönen Photos in einem Blogeintrag von Markus Trapp hatten es mir angetan. Heute habe ich die Location besichtigt und vereinbart: Die MBC09 findet im schönen historischen Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg statt, kurz auch Stabi genannt.

[Weiterlesen im MBC09 Blog]

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Eine der wichtigsten Entscheidungen eines Unternehmers: Loslassen. (Update)

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 21. November 2008

Eine Geschäftsidee in die Tat umzusetzen und zum Erfolg zu führen, ist eine sehr schwere Aufgabe, die viel Energie und Aufmerksamkeit kostet. Physisch wie mental. Der Erfolg kommt fast nie nicht übernacht, sondern ist das Ergebnis sehr harter Arbeit. Das richtige Team zusammenstellen, es ausrichten, fortlaufend Chancen und Risken im Geschäft zu erkennen, stellen hohe Anforderungen. Das kann, will und darf man nicht ewig machen. Der Unternehmer muss selber zum richtigen Zeitpunkt erkennen, wann der Moment für ihn gekommen ist, loszulassen. Wann er aus der ersten Reihe zurücktreten muss. Einmal, um selbst neue Kräfte zu sammeln und aber auch um frischere Leute ans Ruder zu lassen.

Ferner braucht jedes Unternehmen in jeder seiner grossen Phasen eine andere Unternehmerpersönlichkeit. Gründer sind häufig genug nicht die diejenigen, die in der Reifephase immer die richtigen sind. Gründerväter und -mütter aus der Nachkriegszeit wie Neckermann, Schickedanz, Bauknecht sind traurige Beispiele für das Gegenteil. Übrigens, man sollte nachdem man sich etwas aus dem operativen Geschäft zurückgezogen hat, nicht sofort etwas neues anfangen. Das geht meist nicht so gut aus. Man braucht etwas Zeit, um sich auf neue Sachen zu orientieren. Meist ein oder zwei Jahre Pause für neue grosse Aufgaben sind gut.

Das ist kein Rat, sondern meine Erfahrung.

Update: Eben erklärt Lars Hinrichs seinen Rücktritt als CEO von Xing und rückt in den Aufsichtsrat auf. Seinen Platz als CEO nimmt Dr. Stefan Groß-Selbeck, noch Geschäftsführer bei ebay Deutschland, ein. Gratuliere Lars zur richtigen Entscheidung zur richtigen Zeit!

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Geld verdienen im Web: Connect!

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 21. November 2008

Das Web 2.0 ist nicht nur Leidenschaft und Philantropie. Seth Godin, Online Marketing-Guru, regt an und führt aus, wie man damit verdienen kann:

The essence is this: connect.

Connect the disconnected to each other and you create value.

  • Connect advertisers to people who want to be advertised to.
  • Connect job hunters with jobs.
  • Connect information seekers with information.
  • Connect teams to each other.
  • Connect those seeking similar.
  • Connect to partners and those that can leverage your work.
  • Connect people who are proximate geographically.
  • Connect organizations spending money with ways to save money.
  • Connect like-minded people into a movement.
  • Connect people buying with people who are selling.

 

Seinen Anmerkungen, Ausführungen und Beispielen dazu kann man hier folgen. Seths smarten Gedankengängen folge ich immer sehr gerne und sein Blog ist immer anregend und unterhaltsam.

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