Archiv | Dezember 2008

Gaza: Krieg 2.0 in Twitter und YouTube (Updates)

Zum ersten Mal wird in einem Krieg von den Kriegsparteien und ihren Anhängern das Social Web aktiv und bewusst als Informationswaffe eingesetzt. Hamas und Israel kämpfen nicht nur mit Raketen und Panzern, sondern auch mit Tweets und Videos. Mehrere Twitter-Accounts feuern seit kurzem teilweise jeweils im Minutentakt Information und Desinformation rund um die Uhr. Beispiele dafür sind gazanews und israelconsulate. In YouTube werden fortlaufend Augenzeugenberichte hochgeladen. Manche der Bilder sind an Grausamkeit und Greultaten nicht zu überbieten. Das wird nicht ohne Wirkung auf die Öffentlichkeit und die weltweite Meinungsbildung bleiben. Einiges davon gehört sicher vor ein (internationales) Kriegsgericht. Ich erspare mir an dieser Stelle den direkten Link auf einige Videos.

Seit gestern hat die israelische Armee einen offiziellen YouTube Channel. Von offizieller palästinensischer Seite ist mir zur Zeit dergleichen noch nichts bekannt. Einen Hamas Channel scheint es früher gegeben zu haben. Aber der renommierte internationale arabische TV Sender Al Jazeera hat einen YouTube Channel in englischer Sprache aus dem Kriegsgebiets in Gaza. Al Jazeera hat auch einen Live Stream auf zatoo (registrieren und Treiber laden!), wo gerade @Riy ein Interview zum Thema Gaza-Berichterstattung und Twitter/YouTube gegeben hat. Ferner kann man aktuelle Videos aus dem Gazastreifen bei nazekaburahma verfolgen (Dank an @Riyadh für die Links zu zatoo und @Riy).

Hier das Interview auf Al Jazeera mit @Riy zum Thema Gaza-Berichterstattung und Twitter/YouTube:

Meinen Standpunkt zum Krieg in Gaza habe hier schon dargestellt. Meine Hoffnung auch. In den Kommentaren dazu sind die konträren Ansichten ebenfalls nachzulesen.

Update 3: Offensichtlich hat YouTube einige Beiträge aus dem Kanal der israelischen Armee (IDF, Israel Defense Forces) herausgenommen bzw. die Ansicht einiger weiterer eingeschränkt. Deshalb plant die IDF ein eigenes Blog aufzusetzen, um ihr Video-Material der Öffentlichkeit uneingeschränkt zur Verfügung zu stellen [via, via].

Meine Prognose für 2009?

Unvorhersehbar. Ich lasse mich überraschen. Meine Wünsche? Nur das hier, liebe R.

See you on the other side.

Zeig mir deine Bar! (Ergebnis)

bar

Wenn ich eine Bar hätte, würde sie so aussehen, glaube ich. Ich würde sie einfach nach dem Stadtteil nennen, “Bar Soundso…”. Eine schlichte Bar mit etwas Barfood. Ohne grossen Chichi. Eine einfache Bar, wo sich Leute aus der Nachbarschaft treffen und ihre Freunde und lauter andere interessante Leute. Eine lebendige real life community…

Das Foto soll von einer Bar in Montreal stammen. Mehr weiss ich nicht. Ich mag aber das Licht auf dem Foto. Die Mischung aus Tageslicht und Beleuchtung. Und das naturfarbenbelassene Holz. Momentan mein Desktop Wallpaper.

Frage an die Crowd: Wie sieht eigentlich eure Bar aus? Zeig mir deine Bar!

Einfach verbloggen unter der Überschrift “Bar”, ein schönes Foto von einer idealen Bar, die ihr gerne hättet und den Blogbeitrag mit ”Bar” vertaggen. Es kann eine Bar in der Vorstellung sein oder eine echte. Die schönsten Beiträge verlinke ich hier. Schaunmermal, was zusammenkommt. Und ob. Schnapsidee. Vielleicht gibt’s ja auch einen Preis. Crowd stimmt ab. Aktion: “Rettet das Blog in Zeiten des Microblog”.

Entscheidung am 31.12.2008 per Umfrage. Falls genügend mitmachen…

Bei einer Stimmabgabe kann man gleichzeitig mehrere Bars auswählen. Mehrfachauswahl ist also möglich. Aber bitte nur einmal abstimmen. Bis morgen früh…

Abstimmung beendet am 1.1.2009 um 16:00! Wir haben eine Sieger-Bar!

Gesiegt hat Jekyllas Bar ganz knapp vor Boogies Bar. Ich gratuliere ganz herzlich und allen anderen danke ich für die Teilnahme und die Abstimmung. Gegensätzlicher hätten die Bars nicht sein können. Kixkas Bar lag im Mittelfeld. Die mehr rustikalen Varianten von Armin, Alex und Croco waren für die Wähler etwas eher für Liebhaber.

Fast die Hälfte haben die Sonnenterrasse auf Maui gewählt. Mit Blick auf den Pazifik und Ukelele-Musik. Ein Drittel bevorzugte den urbanen Speakeasy mit Blues, alternativem Country, Slideguitar und einem Southern Comfort, Bourbon oder Rye. Nicht wenige schätzen die klassische gehobene Bar für Geniesser und verwöhnen ihren Gaumen mit einem Basil Smash oder einem Chocolate Wednesday und ihre Ohren mit Jazz und Bossa Nova Rhythmen. Der Rest verteilte sich bei Whiskey und Whisky zwischen der holsteinischen Tiefebene und links und rechts der irischen See.

Honi soit qui mal y pense. Jede Bar zu seiner Zeit. Ich hoffe, für alle war der kleine Wettbewerb zum Jahresende ein Vergnügen. Und jetzt, zwei kleine Bier und zwei grosse Korn bitte, wie Hans Albers zu sagen pflegte.

PS: Gerne auch einen Rückblick auf diese Artikelserie werfen: “Was macht eigentlich eine gute Bar aus?”

PPS: Miss Jekylla hat sich als Preis “Cems Bar” im Wallpaper-Format gewünscht. Sehr gerne! Et voilá, im Format 1024×682. Das ist das grösste Format, dass ich davon habe. Bitte auf das Bild hier unten draufklicken:

cems_bar1

Manchmal geschehen doch Wunder

Heute hatte ich ein kurzes Gespräch via Twitter anlässlich der jüngsten Ereignisse im Gazastreifen. Der jahrzehnte anhaltende kriegerische Konflikt zwischen Israelis und Arabern, zwischen Juden und Moslems. Jemand meinte, diese ganze Sache sei sehr viel komplexer, als dass ein magisches Gespräch es “fixen” könnte. Schuld sei der radikale Islam. Eine andere Stimme meinte im Gegenteil, Israel sei die Ursache. Dritte meinen, Krieg ist keine Lösung. nur das Gespräch wird Israel und die Hamas erlösen. Etliche Staatsoberhäupter der Welt haben sich schon in dieser Angelegenheit vergeblich nicht ganz ohne Eigennutz als Vermittler versucht und sind kläglich daran gescheitert. Man kann in dieser Situation eigentlich nur noch auf Wunder hoffen.

Das erinnert mich an den über 500 Jahre alten Konflikt zwischen Griechen und Türken. Eine alte blutgetränkte, bittere und geschichtsträchtige Feindschaft. Von der Besetzung Griechenlands durch das Osmanische Reich bis zu den EU-Verhandlungen. Hoffnungslos, diesen Konflikt zu lösen. So schien es. Bis vor kurzem.

Manchmal geschehen dann doch Wunder. Und machmal braucht man Wunder, um unüberbrückbare Gegensätze und Konflikte zu lösen. Manchmal helfen Gespräche und Verstand nicht mehr weiter. Keine Appelle an die Vernunft der Gegner. Manchmal brechen aber auch ganz einfache Taten hoffungslos verhärtete Fronten auf. Ganz ohne Worte.

So ein Wunder geschah im August 1999 beim verheerenden Erdbeben in der Türkei, östlich von Istanbul, bei dem damals fast 18.000 Menschen starben und rund 44.000 verletzt wurden. Viele Nationen schickten sofort ohne zu zögern Hilfstruppen, schweres Räumungsgerät und portable Lazarette in das Katastrophengebiet. So auch Griechenland. Die Bilder der griechischen Hilfskräfte gingen durch die türkischen Medien. Ohne grosse Worte und Kommentare. Die Bilder beeindruckten. Wenige Wochen danach gab es ein mittleres Beben bei Athen, worauf die Türkei augenblicklich Hilfe vor Ort sandte. Diese beiden Ereignisse veränderten das Verhältnis zwischen den verfeindeten Nationen vollkommen. Die Veränderung ging nicht von den Politikern aus, sondern von der Bevölkerung, auch wenn die Regierenden die gegenseitigen Hilfsmassnahmen angeordnet hatten. Die Bevölkerung verstand diese Geste und die Bilder sprachen für sich.

Unmittelbar danach wurden offizielle Gespäche aufgenommen. Ziemlich schnell normalisierte sich das Verhältnis zwischen den Türken und den Griechen. Heute gibt es einen sehr regen Tourismus und einen intensiven Warenaustausch zwischen beiden. Viele Griechen, die in den zwanziger Jahren aus der Türkei vertrieben worden waren, sind sogar wieder in ihre ehemaligen Wohnorte umgesiedelt. Ich selber war als Türke im Jahr darauf zum ersten Mal in Griechenland und war sehr angetan von der Herzlichkeit und Gastfreundschaft dort. Ich bin sehr glücklich, dass sich das Verhältnis zwischen beiden Nationen so gut entwickelt hat und diese Feindschaft begraben worden ist.

Ich habe keine Rezepte für einen Frieden im Nahen Osten. Aber man darf die Hoffnung auf eine Lösung nicht verlieren. Manchmal ist es ein Wunder oder eine einfache menschliche Geste, über die man nicht viel sprechen muss. Wenn Türken und Griechen eine 500 Jahre alte tiefverwurzelte Feindschaft praktisch über nacht überwinden können, wird es Israelis und Arabern nach gerade mal 60 Jahren auch gelingen können.

Es gibt sicher viele Gründe, gegen eine Verständigung zu sein, aber nur einen einzigen dafür. Den wahren.

Jeff Jarvis: Googlize it! (Update)

Jeff Jarvis, Journalist und einer der bekanntesten Blogger in den USA, bringt Ende Januar 2009 ein Buch heraus: What Would Google Do? Darin versucht er, die Erkenntnisse und Erfahrungen von Google, der erfolgreichsten Firma im Web, auf viele andere Branchen und Unternehmen anzuwenden. Was würde Google tun an Stelle beispielsweise eines Automobilherstellers, eines Buchhändlers, eines Restaurants? Hier zeigt er eine kleine Kostprobe seiner Fragestellung im Video.

Interessante und legitime Fragestellung: Was würde Google tun? Aber führt es nicht zu einer Googlefizierung der Welt? Ist alles und jedes aus der Brille von Google zu sehen? Ist der Googlismus die kommende Wirtschaftsdoktrin? Ich weiss nicht. Deshalb habe ich sein Buch bei mir auf die Wunschliste gesetzt und freue mich, ihn wahrscheinlich auf der DLD in München wiederzusehen.

Update: Eben gerade ist “What Would Google Do?” vom Wirtschaftsmagazin Fortune als einer der drei besten Webbücher aus 2008 gewählt worden. Erscheint es aber nicht erst 2009??

PS: Ganz besonders habe ich mich gefreut, pünktlich zu Heiligabend mit der Post einen Wunsch erfüllt zu bekommen: Die Revolutionen des Ferran Adrià: Wie ein Katalane das Kochen zur Kunst machte. Ganz herzlichen Dank, Oliver! Ich habe schon angefangen es zu lesen und demnächst werde ich sicher etwas dazu posten.

Blues Brothers – ‘Sweet Home Chicago’

Elwood: It’s 106 miles to Chicago, we got a full tank of gas, half a pack of cigarettes, it’s dark, and we’re wearing sunglasses.
Jake: Hit it.

7:59 of blues & anarchy.

Abseits vom Glamour und Glitter des Internet…

…und des schicken Web 2.0, ohne jegliches Gedöns der Venture-Capital-Geber und hochgerechneten Visionen, gibt es Millionen Menschen, die einfach ihre Arbeit machen. Tag für Tag ohne grosses Aufhebens und vollmundige Businesspläne. Zwei von ihnen stelle ich vor. Zwei, die weder bloggen noch twittern. Zwei mit ganz alltäglichen Tätigleiten. Zwei, die ich mal exemplarisch in Qype beschrieben habe.

eimerlappenSeit rund zehn Jahren empfehle ich Michael Hinz meinen Geschäftsfreunden guten Gewissens bei Bedarf weiter. In dieser Zeit hat er sich mit seinem mittlerweile zehnköpfigen Team eine kleine solide Kundenbasis aufgebaut. Er reinigt kleine und mittelgrosse Büros in Hamburg, wechselt auch schon mal während seines Einsatzes kaputte Glühbirnen aus oder repariert eine Kleinigkeit, erneuert im Auftrag Papierhandtücher und Seife in den Waschräumen.

Er ist einer von den wenigen absolut zuverlässigen, ehrlichen und gründlichen, dienstbaren und leisen Geistern, die ausserhalb der Geschäftszeiten regelmässig dafür sorgen, dass am nächsten Tag die Räume, ohne die kein Geschäftsleben auskommen könnte, wieder frisch und sauber für Mitarbeiter und Kunden sind. Es ist gut zu hören, dass er alle Kunden, wo ich ihn bisher empfohlen habe, in all den Jahren immer noch zur beiderseitigen vollsten Zufriedenheit betreut. Das freut mich wirklich sehr.

burning-pc

Wenn Not am PC ist, hilft Super-Mario umgehend und zuverlässig in seiner freundlichen und verbindlichen Art. Computer haben nämlich fatalerweise die Eigenschaft, genau dann ihren Geist aufzugeben oder rumzuzicken, wenn man es sich zeitlich am wenigsten leisten kann. Kurz vor einer wichtigen Kundenpräsentation beispielsweise.

Wie der Notarzt kommt er vor Ort und hilft schnell die ärgerlichen Problemchen an der Kiste zu beseitigen: Installiert Hardware und Software neu auf die Kisten, konfiguriert bedarfsgerecht, schliesst das Internet an, baut auch schon mal einen Webauftritt, entfernt Viren, erklärt die Handhabung von Programmen, sichert Daten oder stellt sie wieder nach einem Geräte-Absturz her. Ziemlich patent finde ich. Immer empfehlenswert für Freiberufler, Selbstständige und Inhaber! Ich habe bisher nur gute Erfahrungen mit ihm gemacht. Empfehlenswert.

Mir hat er bei einem kompletten Systemabsturz meines PC kompetent und vorallem sehr schnell mit Rat und Tat geholfen. Ein guter mobiler Geist und PC-Service-Fachmensch, dessen Telefonnummer man immer in seinem Portemonais haben sollte. Relativ preiswert noch dazu.

Ohne solche Leute wie Michael oder Mario wäre die Welt ärmer. Eine Welt ohne Web und Hype könnte ich mir dann eher vorstellen.

Weird geeks

Robert Scoble about identi.ca:

Only weird geeks use that service. Which makes stuff that happens over there more interesting than on other services.

Subscribe me. So you know.

Bitter:Sweet – The Mating Game

Electronic Trip Hop aus LA – Bitter:Sweet. Eine Mischung aus entspanntem Lounge Jazz, Shirley Bassey & James Bond Sound, Latino Rhythmen, mit Anklängen an die Siebziger und der überaus sinnlichen Stimme von Shana Halligan. Bühnenpartner Kiran Shahani ist Komponist, Arrangeur und Produzent des Duos, dessen Musik in Gray’s Anatomy, Der Teufel trug Prada und einigen weiteren Fernsehserien und Filmen verwendet wurde. Musik zum stilechten Jahresausklang. Schön und mit etwas mehr a tempo das Stück Trouble. Mein 2008 war jedenfalls ziemlich bittersüss.

Nachfrage nach Schuhen im Nahen Osten gestiegen

Das “Schuh-Attentat” kurbelt die türkische Schuhindustrie mächtig an. Die sueddeutsche.de meldet heute:

Istanbul – Seit dem Schuhwurf auf US-Präsident George W. Bush wird der Istanbuler Produzent der Schuhe von Bestellungen überflutet. “Seit dem Tag des Zwischenfalls haben wir Bestellungen für 370 000 Paar erhalten”, sagte Verkaufsleiter Serkan Türk der Firma Baydan am Montag. Für gewöhnlich habe das Unternehmen einen Jahresabsatz von 15 000 Paaren. “Wir haben hundert zusätzliche Arbeiter eingestellt, um den Bedarf zu decken”, erklärte er. Die Bestellungen gingen aus allen möglichen Ländern ein, vor allem aus dem Irak, wo der Journalist Muntaser el Saidi seine Schuhe am 14. Dezember in Richtung des US-Präsidenten geworfen hatte. AFP

Impressionen: Webfuture Award 2008

Der zweite Webfuture Award von Hamburg @work hat bewiesen: in der Hansestadt gibt es zahlreiche, innovative Ideen für die Bereiche E-Commerce und Web 2.0.

Nach der Vorauswahl aus 40 Einreichungen trafen beim „Business-Idea-Speeddating“ die zehn Finalisten auf die auch diesmal hochkarätig besetzte Jury - mit dabei Vertreter aus Unternehmen wie OTTO, freenet, IBM und Parship. Aufgabe der Finalisten war es, jedes Jurymitglied einzeln innerhalb von nur fünf Minuten von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Alles über das spannende Finale sowie die Gewinner und die anschließende Preisverleihung mit Senatorin Prof. Karin von Welck finden Sie hier im aktuellen Videopodcast von Hamburg @work.

Brokerz war dieses Jahr einer der zehn Finalisten und ich hatte das grosse Vergnügen, den ersten weltweiten “Flurfunk der Börsianer”, eine branchenorientierte vertikale Microblogging-Lösung, der Jury als Mitgründer vorzustellen. Es hat zwar nicht ganz gereicht, um in die Ränge zu kommen, aber die Kontakte, die sich daraus ergeben haben, mit Jury-Mitgliedern und zu den anderen Finalisten waren sehr wertvoll.

Sieger des Wettbewerbs war übrigens ein “Portal für Mietwohnungen, bei dem ein ausziehender Mieter erstmalig seine Wohnung direkt an einen Nachmieter vermitteln kann und dafür Geld bekommt. [...] Dabei wird die Höhe der Vermittlungsgebühr über ein Bieterverfahren ermittelt. Die Homepage www.SherlockHomes.de geht im Januar online”, so schreibt die Gründerszene.de. Gratuliere den Gewinnern!

Hamburg: Rettet die Eisbahn!

Kixka Nebraska,  Qyperin, Microbloggerin (@i, @t), und Bloggerin in Hamburg schreibt in einem Qype-Beitrag, dass der Erhalt der Eisbahn in den Wallanlagen in Hamburg bedroht ist. Sie verweist an der selben Stelle in einem Kommentar auf die Initiative zur Rettung der traditionsreichen Anlage: Rettet die Eisbahn!

Die Eisbahn Hamburg Große Wallanlagen soll erhalten werden! Das Bezirksamt Hamburg-Mitte hatte im Sommer 2008 eine Pressemeldung herausgegeben, dass sie einen Betreiber mit neuen Ideen für die Eisbahn „Große Wallanlagen“ Planten un Blomen sucht. Ziel des Bezirksamts ist es, in einem Auswahlverfahren den Investor für die Neugestaltung und -nutzung zu finden. Es droht bei dieser Neukonzeption, dass die grösste Freiluft-Eisbahn der Welt Opfer der Immobilien-Spekulation wird, endgültig verschwindet und möglicherweise einer ganzjährigen Wellenreit-Anlage PLatz machen müsste. 100.000 Hamburger besuchen jedes Jahr die auf St.Pauli gelegene Eisbahn und würden sie lieber sanieren, erhalten und weiter nutzen. Deshalb:

Die Eisbahn Hamburg Große Wallanlagen soll erhalten werden!

Wie Hamburger die Eisbahn heute bewerten und empfehlen, steht hier.

Twitterer überlebt Flugzeugabsturz in Denver (Update 2)

2drinksbehind

Heute früh gegen 07:00 MEZ zufällig im Twitter-Stream entdeckt:

@2drinksbehind überlebte einen Flugzeugabsturz in Denver in der vergangenen Nacht zum 21. Dezember 2008, twitterte vor und unmittelbar nach dem Crash und machte geistesgegenwärting ein Foto von der Unglückstelle und postete es in Twitpic.  Das war wohl nicht nur für ihn die längste Nacht des Jahres.

Meldungen in den Medien heute früh (MEZ) zum Absturz:

Schweizer Fernsehen, CBS News, USAtoday. Und jetzt aufgrund der Twitterberichte: Der Westen.

Fotos vom Morgen danach bei Firegeezer.

@2drinksbehind musste seinen Akku aufladen und berichtet vom Flughafen die Details…

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