Ein neuer Trend? Asoziale Netzwerke.
Sven Wiesner hat heute in Twitter einen Geistesblitz gehabt:
Ein Asoziales Netzwerk bauen! Cool ist wer keine Freunde hat und nix shared #fuckbook #assiVZ #Xoffa
Prompt kamen (und kommen immer noch) Vorschläge und Hinweise: Hatebook, alleinr.de, wer-hasst-wen.de, isolatr.com, vzVZ, ghettolog.de,… Zeichnet sich hier ein neuer Trend ab? Endlich mal ein gutes Beispiel für soziales Ideenschmieden durch Microblogging. Finally.
Nachtrag: Aber mal Spass beiseite, dieses ganze Vernetze und Geknüpfe und das Geschmuse Zwonull wird eines Tages in sein Gegenteil umschlagen. Sicher. Es wird auch eine Gegenbewegung auslösen. Wenn sie nicht sogar schon da ist. Leute, die nicht ins gewebbte Netz wollen, gibt es mehr als genug. Mehr als die anderen.
Hell Skaters in Swell Suits
Kids, don’t try this at home! Incredible cool fun with longboards in Claremont, CA.
Kultur des Printjournalismus versus Online-Helden
In den Kommentaren zu Jakob Augsteins Online-Artikel im Freitag anlässlich der Kritik am Blatt und seiner Online-Community entwickelt sich langsam eine Kontroverse, die deutlich macht, wie unterschiedlich die Perspektiven und Wahrnehmungen von Printjournalisten und Onlinern voneinander sind. Augstein in seinem Artikel (Hervorhebungen von mir):
Sie müssen bedenken, dass ich – und wir alle hier – aus der Kultur des Printjournalismus kommen. Eine andere gibt es im Moment in diesem Land auch noch nicht. Sie ist am entstehen, Projekte wie dieses helfen dabei. Im Printjournalismus gibt es ein bestimmtes handwerkliches Ethos. Ob sich die Zeitungen und die Kollegen daran halten, ist eine andere Frage. Aber die Regeln sind eigentlich klar. Und es gibt eine bestimmte institutionelle Tradition. Zeitungen sind komplexe Gebilde. Viele Leute müssen sehr differenzierte Arbeitsabläufe befolgen, damit eine Zeitung entstehen und verkauft werden kann. Der Aufbau solcher Strukturen braucht Zeit. Zeitungen brauchen Zeit. Zeitungen sind etwas sehr nachhaltiges. Verlagshäuser entstehen in Generationen. Abonnenten halten ihrem Blatt jahrzehntelang die Treue. Auf der Grundlage dieser Traditionen, dieser Nachhaltigkeit entsteht Qualität.
Das Internet ist anders. Schneller. Die Hierachien sind flacher. Das Experiment findet Raum. Das ist schön, das ist der Vorteil des Netzes. Und sein Nachteil. Es gibt weniger Bindungen. Weniger Geduld. Weniger Nachhaltigkeit. Weniger Tradition. Weniger Verantwortung. Es gibt, mit einem Wort, weniger Institutionen. Ohne Institiutionen aber ist alles nichts. Das Internet birgt das Risiko der Infantilisierung. Schnell rein. Schnell raus. Es ist bindungsarm. Unser Vorhaben, eine Community aufzubauen, will dieser Tendenz des Netzes entgegenwirken. Es geht um Bindung. Es geht darum, sich dem schnellen Sog entgegenzustellen. Es geht um Nachhaltigkeit.
Exemplarisch Martina Kausch in den Kommentaren dazu an gleicher Stelle (kann leider nicht direkt verlinkt werden, deshalb umfangreicheres Zitat):
Sie schreiben, dass das Internet weniger Bindungen hergibt. Das ist falsch. Die Bindungsfähigkeit im Web ist genauso stark oder ambivalent wie im realen Leben. Man setzt sich in einer Kneipe an einen Tisch zu Fremden, trinkt mit ihnen ein Bier, quatscht ein wenig und zieht dann weiter. Dennoch findet man so auch manchmal Menschen, mit denen sich später etwas wie Freundschaften herausbildet. So ist es auch im Internet.
Sie schreiben, dass das Internet weniger nachhaltig ist. Woher wissen Sie das? Worauf begründen Sie diese Aussage? Das Internet ist genauso nachhaltig wie das Fernsehen oder aber die Printmedien. Nicht aus dem Internet sondern aus dem Umgang mit den Printmedien nämlich stammt der Spruch: “Was interessiert mich am abend die Zeitung vom Vormittag!”
Es gibt weniger Tradition? Doch, die gibt es. Auch wenn das Internet erst wenige Jahre alt ist, haben sich dennoch bestimmte Verhaltensnormen entwickelt, die inzwischen als selbstverständlich angenommen werden. Oder meinen Sie mit Tradition solche Verhaltensweisen wie “Kaffeetrinken jeden Mittwoch um 15 Uhr bei Tante Erna”? Man muss sich nur der Mühe unterwerfen, sich mit Traditionen im Internet auseinander zu setzen.
Ach ja, Institutionen soll es auch weniger geben? Was verstehen Sie in diesem Zusammenhang unter “Institution”? (lat: instituere=aufbauen, errichten…) Glauben Sie nicht, dass sich hier bei den Kommentatoren und Schreibern Personen befinden, die auch etwas instutiert haben? Z.B. schon seit Jahren bestehende Internetpräsenzen?
Das Internet birgt das Risiko der Infantilisierung? Starker Tobak, den Sie da von sich geben! Bitte bringen Sie doch entsprechende Beispiele für diese Aussage, die sich anhand von überdurchschnittlich vielen Exempeln nachvollziehen lassen.
Kampf der Kulturen? Das kann ja heiter werden. Ich kann nur bestätigen, dass gewachsene Communities im Web sehr fest und nachhaltig sind. Nicht immer im Sinne des Plattform-Betreibers. Siehe dazu auch die Diskussionen um den Qype Re-Launch vor kurzem in deren Communities.
In der Zwischenzeit gerne diese schöne Analyse von Matthias Schwenck lesen:
Auch wenn die Printexperten (aller Medien) das nicht wahrhaben wollen: Die Avantgarde ist heute mit ihren Ideen und Themen fast vollständig im Netz und über die alten Medien kaum mehr abzugreifen. [...] Der Freitag müsste sehr viel konsequenter aus dem Netz heraus gedacht und entwickelt werden.
Um allen Missverständnissen vorzubeugen: Ich finde das Experiment “Freitag” grundsätzlich sehr spannend.
Blogs in professionellen Medienlandschaften (I)
Blogs sind eine Auffrischung und Frischzellenkur für die klassischen Medien. Zumal in der weltweit schwersten Krise von Print, Radio und Fernsehen. Blogs sind für die etablierten Medientitel ein Zugang zur neuen Welt. Blogs sind oberflächlich gesehen, diesen Medien formal am ähnlichsten vor allen anderen neuen Medien. Sie haben journalistische Elemente und sind doch anders. Individueller, persönlicher, freier und in der Ganzheit aller Blogs auch reichhaltiger in ihren Inhalten.
Meinen ersten originären Artikel für “Espresso” im Freitag weiterlesen…
Der Freitag: “Espresso” mein Community-Blog (Update)
Ich habe einige Blogartikel aus der Sprechblase versuchsweise in meinem neuen Blog “Espresso” in der Community von Der Freitag veröffentlicht. Stammleser kennen diese Artikel schon. Hier sind sie nun auch in der Freitags-Community zu lesen:
- Gewalt in den Schulen gehört zum Alltag
- Femmes Fatales
- PolitCamp09 in Berlin am 2./3. Mai 2009 – Politische Diskussion 2.0
Es darf auch dort gelesen und kommentiert werden.
Später werde ich sicher einige originäre Artikel posten. Jetzt sammele ich erstmal etwas Erfahrung in dem Umfeld. Was mir jetzt schon auffällt, Registrierung in der Community und Bedienerführung für Autoren und Leser sind etwas gewöhnungsbedürftig und ziemlich unübersichtlich für mich. Die Leistung des darunterliegenden Plone CMS ist recht langsam. Chris ist hier schon sehr ausführlich mit diesen und anderen technischen, fachlichen, rechtlichen und inhaltlichen Schwächen der Freitags-Community ins Gericht gegangen. Dort hatte ich auch meinen allerersten Eindruck in einem Kommentar wiedergegeben.
In der Ausführung der Community gibt es sicher noch einen gehörigen Optimierungsbedarf, aber mein vorläufiges Fazit ist zunächst: “Der Zustand von ‘Der Freitag’ ist momentan kritisch, aber nicht hoffnungslos. Da geht noch was. Das kann man in einer konzentrierten und konzertierten Aktion hinbekommen. Das ist eine Entscheidung der Unternehmensführung.” – Zumindestens der Community-Support vom Freitag hatte heute aber auf meine morgendliche Anfrage ziemlich prompt und gut reagiert.
Ob ich mich beim Freitag und seiner Community wohlfühle, ob ich die Inhalte dort mag, ob ich in der Lage bin gelegentlich ein weiteres Blog zeitlich zu führen und inhaltlich sinnvoll zu füllen, werden wir sehen. Was mich momentan interessiert ist, wer im Freitag schreibt und liest. Denn ich habe ja schon ein Blog, was eine Leserschaft hat.
Meine beiden Kernfragen sind diese:
- Erreiche ich im “Freitag” andere interessante Leute als in der “Sprechblase”?
- Ergeben sich dadurch für mich weitere andere Themen, die mich interessieren und worüber ich gerne schreiben würde?
Erweitere ich also meine Reichweite und mein Netzwerk? Erhalte ich neue geistige Anregungen für mich? Schaunmermal.
Der Freitag ist eine überregionale Wochenzeitung auf bedrucktem Papier. Vision und Grundkonzept des Freitag ist es, Print und Online-Content miteinander zu verbinden. Seine Autoren sind einerseits ein Stamm aus festen professionellen Redakteuren sowie andererseits freiwillige Autoren und Leser aus seiner Online-Community. Der Inhalt der gedruckten Ausgabe speisst sich aus beiden Quellen. Ein spannendes Experiment, dessen eines der Vorbilder der britische Guardian ist, dessen Inhalte ebenfalls beim Freitag sowohl in der Online-Präsenz wie auch in der Print-Ausgabe in ausgewählten Teilen regelmässig syndikalisiert publiziert werden. Verleger des Freitag ist Jakob Augstein.
Hagia Sophia – Kathedrale und Moschee
Abbildung: Hagia Sophia, Lithographie der Gebrüder Fossati, “Aya Sofia Constantinople”, London 1852, pl. 25 (Athens Gennadeios Library) digital wieder aufgelegt bei Octavo Editions.
Die Hagia Sophia in Istanbul ist einer der weltweit majestätischsten Denkmäler der sakralen Architektur. Sie war lange Zeit die grösste christliche Kathedrale der Welt. Eine orthodoxe Basilika. Erbaut 537 vom byzantinischen Kaiser Justinian wurde sie nach der Eroberung der Stadt 1453 von den türkischen Osmanen als Moschee umgestaltet und um vier Minarette und einige Nebenbauten erweitert. Heute ist sie nach der Gründung der Republik 1923 ein Museum. Sie liegt prächtig zwischen dem Goldenen Horn, dem Bosphorus und dem Marmara-Meer gut sichtbar auf einem der Hügel Istanbuls. Ihre grosse abgeflachte Kuppel war das spätere Vorbild für die grossen imperialen Baumeister des Osmanischen Reiches, wie für den grossen Architekten Sinan, Erbauer der berühmtesten grossen Moscheen und Paläste des 16. Jahrhunderts . Die Hagia Sophia symbolisiert durch ihre Geschichte wie kein zweites Gebäude die Befruchtung zwischen Oxident und Orient. Aber auch zwischen dem arabischen Nordafrika und dem slawischen Kulturraum im Norden. Bis heute ist in Istanbul übrigens immer noch der Sitz des Metropoliten, des Oberhaupts der griechisch-orthodoxen Kirche.
Interessanterweise gibt es auch ein berühmtes Gegenstück zur Hagia Sophia, am anderen Ende des Mittelmeeres: Die Mezquita de Córdoba, die von einer islamischen Moschee (erbaut 784) in eine christliche Kathedrale (1236) umgewandelt wurde. Dabei hat man ihr einen Glockenturm hinzugefügt. Auch sie steht für die wechselvolle Geschichte zwischen Muslimen und Christen. Ich würde sie sehr gerne einmal besuchen eines Tages.
Ich bin stolz, genau an diesem Schnittpunkt der Kulturen geboren zu sein. Meine Heimatstadt ist Byzanz, Konstantinopel und Istanbul gleichermassen. Einer der ältesten noch bestehenden Städte der Welt mit über 2.500 Jahren ununterbrochener Geschichte, die heute noch spürbar ist. Stadt der Begegnung zwischen Ost und West. Nord und Süd. Heute, Gestern und Morgen. Stadt der Völker. Stadt der Verständigung der Kulturen, Sprachen und Religionen. Stadt der Toleranz. Das hat mich in meiner Haltung geprägt wie keine andere Stadt.
Wahlkampf: Gartenzwerge zu Obamas
Im Internet führen sich CDU und SPD auf wie kleine Obamas, gleichzeitig aber eröffnen sie den Wahlkampf der Steinzeit. Der Gegensatz zwischen dem aufgehübschten Internet-Angebot und dem öffentlichen Auftreten ihrer Spitzenvertreter könnte kaum größer sein. Warum sollen sich junge Leute eigentlich die Youtube-Viedeos dieser Leute ansehen oder zu ihren Twitter-Followers werden?
Gesehen via Facebook. Gelesen beim Klein, Geschrieben vom Spreng. Dort ist auch der ganze Artikel.
Wird das PolitCamp09 am 2./3. Mai 2009 in Berlin etwas daran ändern? Ich hoffe sehr.
AIG Rettungsaktion: Wo das Geld hinfloss (bisher)
Finanzkrise schöner verkaufen: Beispiel von komplexer Informationsdarstellung bei Nicolas Rapp über die Verwendung der staatlichen Rettungsgelder für die AIG. Die Grafik wurde erstellt im Auftrag vom massiv angeschlagenen US-Versicherungskonzern, um zu verdeutlichen, wofür die Finanzhilfe verwendet wurde. Nur wo sind die restlichen 50 Milliarden Dollar abgeblieben? Der AIG wurde vorgeworfen, dass sie einen Teil der Gelder verwendet hätte, um Bonuszahlungen an ihre leitenden Angestellten zu zahlen… Und was verbirgt sich hinter “payment to itself” und “Other”? Übrigens, alle Zahlenangaben sind in Milliarden.
Nicolas Rapp ist der Art Director von Associated Press und ein exzellenter Designer für die Darstellung von komplexen Zusammenhängen. Respekt.
MouthOff: iPhone App Of The Day
Endlich mal die Klappe aufreissen!!
MouthOff gips im App Store in iTunes.
Runterladen. Wenn’s gefällt, ein Filmchen drehen und hier veröffentlichen. Viel Spass!
Femmes Fatales
Marlene Dietrich im “blauen Engel” (1930) war eine. Marilyn Monroe in “Niagara” (1953). Natürlich Sharon Stone in “Basic Instinct” (1992). Eine Femme Fatale. Ihre Geschichte geht zurück bis zur biblischen sagenumwobenen Salomé, Tochter des Herodias, die den Kopf Johannes des Täufers kostete. Mit Mata Hari, Tänzerin und Spionin im Paris des ersten Weltkriegs, kehrte die Femme Fatale wieder in die Moderne zurück.
Die Bad Good Girls waren die zentralen Frauenfiguren des amerikanischen Film Noir der 40er Jahre. Des Gangster- und Detektiv-Genres. Sie waren ihren männlichen Gegenspielern auf Augenhöhe ebenbürtig. Oft sogar überlegen. Während die harten Jungs ihre Kanonen entsicherten, spielten sie gezielt ihren Charme aus und setzten raffiniert ihre erotischen Waffen ein. Und waren oftmals gefährlicher und erfolgreicher damit. Ein sehr emanzipierter und moderner Typ Frau. Das Gegenteil einer Femme Fragile, die als “Frauchen” ihre Ziele beim anderen Geschlecht zu erreichen versucht. Femmes Fatales sind Täter, keine Opfer.
Eine Femme Fatale beherrscht das Spiel der erotischen Ambivalenz zwischen Nähe und Distanz perfekt. Den Wechsel zwischen Andeutung und Entschiedenheit. Das Spiel zwischen Moral und Amoral. Zwischen Kontrolle der Situation und bewusstem Kontrollverlust. Verführung und Verhängnis. Sie überschreitet Grenzen und ignoriert Normen. Wenn sie es will. Wann sie es will. Sie erscheint inkonsistent, ist aber komplex. Eine Femme Fatale ist intelligent und zeigt ihre Gefühle selten. Sie nimmt und geniesst. Und lässt geniessen. Sie ist nicht wahllos, sondern weiss ganz genau, was sie will und wann sie es will. Sie ist nicht einfach ein Man-Eater. Ganz im Gegenteil.
Es ist auch ein Machtspiel. Raffinierte Manipulation. Zwischen Frau und Mann. Das klassische Spiel zwischen beiden, aber überhöht. Manchmal bis zum Exzess. Zur Obsession. Ein gefährliches Spiel. Für beide. Es ist der Archetyp des Geschlechterspiels. Wie der Flamenco zwischen Carmen und Don José in Carlos Sauras Tanzfilm zur Oper. Das macht den Reiz aus. Für den Mann, wenn er es spielen kann. Wenn er stark und selbstbewusst genug ist. Er muss gewähren lassen können. Ihren Spielraum.
Das macht sie interessant. Die verhängnisvollen Frauen.
Twitter ist heute drei Jahre alt geworden!
Heute vor genau drei Jahren, in den Abendstunden des 21. März 2006, setzte Jack Dorsey, der Schöpfer von Twitter, den ersten öffentlichen Tweet ab. Damals hiess es noch Twttr. Die Geburtsstunde von Twitter. So berichtet es Dom Sagolla aus dem Ur-Team von Twitter. Herzlichen Glückwunsch! Das ist eine Erfolgsgeschichte ohne Beispiel. Heute hat Twitter knapp 10 Millionen Nutzer auf der ganzen Welt.
Visitenkarten…
Meine neuen Moo Visitenkarten. Testweise bestellt. Schaut gut aus. Notiz an mich selbst: Nächstes Mal auch meine beiden Microblogging-Accounts angeben! Ich Dussel… [Fotografiert mit dem T-Mobile G1]
PS: Auch eine schöne Idee.
Grossstadtnomaden: Mobiles Microblogging auf der re:publica’09
Am ersten Tag der re:publica’09 in Berlin, am Mittwoch den 1. April 2009, werden Marco Kaiser, Max Winde und ich eine Session mit dem Titel Grossstadtnomaden: Mobiles Microblogging halten. Die Session findet statt um 18:00 im Friedrichstadtpalast und dauert eine halbe Stunde.
Wir freuen uns über euer rechtzeitiges und zahlreiches Erscheinen. Während der Session können Fragen und Zwischenrufe per Tweets oder Dents gestellt werden. Natürlich auch von ausserhalb der Veranstaltung. Als zusätzlichen Hashtag neben #rp09 dabei bitte #mm (für Mobiles Microblogging) nutzen. Wir sind auf dem Podium bewaffnet mit je einem BlackBerry, iPhone und T-Mobile G1.
Wir glauben, zwei grosse Trends zeichnen sich immer stärker ab und setzen deutliche Akzente am Markt für digitale Services und Produkte: Mobilität und Microsharing. Gut zu erkennen dabei, Twittern von unterwegs vereint beide Trends zu “Mobiles Microblogging”, dem eigentlichen konzeptionellen Ursprung von Twitter.
In der Session wollen wir über die mobilen Einsatzmöglichkeiten und Optionen von Handys, Smartphones, Mini-Notebooks und Notebooks sprechen, über Software und Zugang für mobile Clients, über die unterschiedlichen privaten und beruflichen Nutzungsprofile für Dauernutzer und gelegentliche. Ferner sind Location Awareness und Zugang zu Services ein Thema. Sowie soweit Zeit und Interesse besteht noch vieles rundum generell über Microblogging, Geschichten aus den Kanälen und interessante Entwicklungs- und Markttrends.



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