Sprechblase

Natacha Atlas – Amulet

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 30. Juni 2009

Natacha Atlas. Orientalische Rhythmen & Instrumente mit westlichem Elektro gemischt. Nicht aus Kairo. Aus Brüssel. [Danke für die Erinnerung, @Baranek]

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12 Trends in Wahrnehmung und Wandel von Werten

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 28. Juni 2009

Auf der Remix09 in Hamburg hatte ich auf einem Panel Peter Wippermann vom Trendbüro erlebt. Er sprach von zwölf grundlegenden Werten im deutschsprachigen Web und wie häufig sie in welchen Kontexten besprochen werden. Das hat mich neugierig gemacht. Eine interessante Orientierung beim Design und Marketing von Produkten und Diensten. Hier ist die Hitliste in der aktuellen Reihenfolge:

1. Freiheit ist der am meisten diskutierte Wert. Die Erweiterung der Freiheit des Einzelnen durch technologische und ökonomische Möglichkeiten werden geschätzt. Gleichzeitig wird die Notwendigkeit verbindlicher Regeln erkannt, diese aber trotzdem kritisch diskutiert.

2. Erfolg bedeutet für den User ökonomischen Erfolg. Singuläre Erfolgrezepte gelten nicht mehr. Trotzdem oder gerade deshalb versuchen sich User in der Identifikation von Erfolgskriterien.

3. Familie stellt sich als Sehnsuchtsfeld der Geborgenheit und Kontinuität dar, das in der Lebenspraxis aber primär Schauplatz von Sorgen, Pflichten und Statuskämpfen wird.

4. Gesundheit wird zur Grundlage eines erfolgreichen Lebensstils in der Leistungsgesellschaft. Die Notwendigkeit der Selbstoptimierung wird bereits für Kinder und Jugendliche erkannt.

Sicherheit rangiert auf dem gleichen Platz wie Gesundheit. Der Widerspruch zu Freiheit bestimmt die Diskussion. Die Unmöglichkeit von Sicherheit führt zu einem Bedeutungszuwachs von Vertrauen. Wer behauptet, Sicherheit herstellen zu können, dem wird misstraut.

6. Natur gilt als Ideal des Wahren, Richtigen und Guten. Der Glaube an die Natur gibt Orientierung in einer säkularen Welt.

7. Einfachheit bleibt angesichts komplexer Strukturen eine unerfüllbare Sehnsucht. Nur Technik und Design können – im Gegensatz zu Politik und Wirtschaft – dem User Einfachheit und damit das Gefühl von Kontrolle erfolgreich anbieten.

8. Anerkennung etabliert sich online als alternative Währung. Sie bestätigt den Einzelnen, das Richtige zu tun, und damit in seiner Identität. Hingegen gelten offline Beruf, Einkommen und Bildung als entscheidende Grundlage für die soziale Anerkennung.

9. Gerechtigkeit verspricht als das Schlagwort „Soziale Gerechtigkeit“ den Ausgleich zwischen Arm und Reich, der angesichts einer schrumpfenden Mittelschicht immer wichtiger erscheint.

10. Gemeinschaft und Verbindlichkeit werden positiv bewertet, die notwendige Selbstverpflichtung möchte aber nicht mehr aufgebracht werden. Das Konzept des Netzwerks hingegen erlaubt Usern sich verbunden zu fühlen, ohne gebunden zu sein.

11. Authentizität wird von Usern nicht diskutiert, sondern praktiziert. Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit werden gefordert und geschätzt – sei es in der Medienberichterstattung oder künstlerischen Leistungen wie Film, Musik und Graphik.

12. Selbstverwirklichung ist in unserer individualistischen Gesellschaft ein Grundbestreben, das nur noch dann diskutiert wird, wenn sie nicht befriedigend oder auf Kosten anderer umgesetzt werden kann.

Die Studie ist hier als Download [PDF]. Sie ist aufschlussreich und interessant. Und gut aufgemacht und lesbar. Die Studie bietet auf 82 Seiten sicher viel Diskussions- und Zündstoff. Ich empfehle die Lektüre als Ausgangspunkt für eigene weitere Überlegungen.

Eine der spezifischeren Trends, die Wippermann in der Gesellschaft beobachtet, ist übrigens auch die wachsende Bedeutung der Silver Generation der Über-50-jährigen, die in die Jahre gekommenen Baby-Boomer:

„Die neue Generation Silver Sex stellt ein bedeutendes Zukunftspotenzial: Sie ist länger jung, fit, mobil, konsumfreudig und verfügt darüber hinaus über einen breiten Erfahrungsschatz. Hierauf sollten sich Marketingunternehmen rechtzeitig einstellen, um einen Großteil ihrer zukünftigen Käuferschaft nicht zu verpassen.“

Zu diesem Thema gibt es auch ein Buch: Länger leben, länger lieben: Das Lebensgefühl der Generation Silver Sex.

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Die Brigg „Mercedes“

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 27. Juni 2009

Brigg Mercedes 

Die moderne Brigg „Mercedes“ (Baujahr 2005) aus Amsterdam beim Einlaufen in die Kieler Förde in den Abendstunden bei Regenwetter während der Kieler Woche. Am Top des Grossmasts die offizielle Flagge der niederländischen Hauptstadt. Mercédès ist ein weiblicher Vorname, benannt nach dem spanischen Kirchen-Fest „Maria de mercede redemptionis captivorum“, Maria von der Gnade der Gefangenenerlösung (24 September). Mercédès bedeutet auch „die voller Gnade“, die „Gnädige“.

Fotografiert in Fahrt am 25. Juni 2009 vom Achterdeck des ehemaligen Heringloggers und Dreimasters „Hendrika Bartelds” (Baujahr 1918). Foto: R.Wendt.

Online-Journalismus: Damals und Heute

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 25. Juni 2009

OnlineJournalismus(via)

Wie wird es in ein paar Jahren aussehen?

PS: Die „Sprechblase“ ist immer noch frei von Anzeigen, Klickstrecken, Tag Clouds, Twitter feeds und weiterem Hype… Und so soll es auch hier bleiben.

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5-Minuten-Standups beim Twittwoch in Hamburg

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 23. Juni 2009

Afrikahaus #Location #Twittwoch #Hamburg #twhh on TwitpicWer Lust hat, auf dem Twittwoch in Hamburg einen 5-Minuten-Standup zu machen, kann sich hier in den Kommentaren eintragen mit Namen, Twitteraccount und Thema. Beamer, Leinwand und Micro sind diesmal vorhanden. Wir haben die Location exklusiv für uns. Ich liste die gewünschten Standups im Artikel auf. Reihenfolge wird spontan vor Ort festgelegt. So ab 20h können wir mit den Standups loslegen. Frühzeitiges Erscheinen um 19h sichert die Freigetränke. Der Gastronom freut sich wie immer über Bestellungen von unserer Sondermenükarte. Das Essen und Mehrgetränke bezahlt jeder selbst.

Ich danke ganz herzlich den Sponsoren @OTTO_jobs und @AKRA_hamburg für die freien Getränke solange die Kriegskasse reicht! Den einen oder anderen weiteren Sponsor könnten wir noch gebrauchen, verständlich bei dieser Rekordteilnahme an einem Twittwoch…

Standups am 15.7.2009, falls mit PPT Präsentation, bitte USB Stick mitbringen, damit ich es auf mein Notebook kopieren kann wegen der Projektion per Beamer. Hier die bisherigen Vorschläge Ich denke, diese neun Vorschläge reichen erstmal:

  • Dirk Ploss, @derploss, Innovation is evil – 9 deathproof ways to kill any idea.
  • Jan Kirchner, @atenta, Twitter-Jobsuchmaschine JobTweet (@jobtweet_de).
  • Daniel Görs, @Goers, Erfahrungen & Learnings mit parallelem “Multi-Corporate-Twittering” am Beispiel von @Immonet & @DPRG  und @Goers.
  • Bernd Schiffer, @berndschiffer, Twitter für Konferenzen am Beispiel der XP Days Germany.
  • Christian Heinisch, @NEWBASE, Online Präsenzanalyse von Twitter und anderen Social Media.
  • Oliver Bentz, @butterplanet, Tweetmarkt und das Recht aufs eigene Hashtags?
  • Sven Wiesner, @SvenWiesner, die virale Twitter Tortenschlacht für @WELT KOMPAKT.
  • Cem Basman, @CemB, AKRA Future Technologies.
  • Als Schlusspunkt: Cem Basman, @CemB, „AKRA Twitter Coding Contest“, Aufgabe und Diskussion der Bedingungen. Dieser Punkt wird möglicherweise etwas länger als 5 Minuten in Anspruch nehmen.

Wir haben aktuell über 100 Anmeldungen für den Twittwoch in Hamburg. Rekordteilnehmerzahl! Die Liste ist nun aus Platzgründen endgültig geschlossen. Viel Spass beim #twhh!

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Katamaran segeln auf der Kieler Woche

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 20. Juni 2009

Morgen früh ab 09:00 werde ich auf der Kieler Woche auf dem grössten Katamaran der Welt mit meinen Kollegen von AKRA Hamburg und Frankfurt mitsegeln. Wir werden zu zwölft mit Skipper und Weltmeister Roman Paszke auf dem 90ft Boot hart am Wind durch die Ostsee pflügen. Ich freu mich sehr darauf und habe aber sicherheitshalber eine zweite Garnitur trockener Wäsche mit. Ich hoffe, ihr hört noch übermorgen von mir…

Update nach der Tour: Schön war’s. Sehr schön. Windstill war’s aber auch. So dümpelten wir mit 4-9kn (Knoten) in der Flaute durch die Förde in Richtung Ostsee. Maximal wären es 39kn auf der offenen See gewesen. Der Skipper Roman und seine drei Machas (Hilfskräfte, Crew) haben sehr freundlich alles erklärt und manches aus ihrem Seebärenleben erzählt („Fliegende Fische tun weh, wenn sie nachts einen am Kopf oder in der Brust treffen“). Highlight war heute, als ein übermütiger Schlauchbootfahrer von hinten mit Vollgas zwischen den beiden Rümpfe unter uns durchfuhr. Verwegen, aber ein grosser Spass für alle. Roman startet im November mit der Gemini, so heisst das Schiff, zu seinem Einhandrennen um die Welt („Ja, ich mag Fisch, aber nur im Restaurant. Ausserdem ist Tiefkühlkost mit 80g pro Lunch wesentlich leichter.“). Sehr mutig.

Twittwoch in Hamburg am 15. Juli 2009 ab 19h (Updates)

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 19. Juni 2009

Update: Das Event ist 2-3 Stunden nach Ankündigung ausgebucht. Wir haben im Gastraum keine Plätze mehr. Ich versuche noch einige wenige Möglichkeiten zu schaffen. Es ist übrigens ein wirklich schönes fotogenes Gebäude. Nomen est omen.

Update 2: Wer trotzdem noch Interesse hat und ich einige Plätze freischaufeln kann, der möge sich bitte bei der Event-Ankündigung in Xing unter „vielleicht“ eintragen.

Update 3: Habe 30 weitere Plätze geschaffen! First Call ging an die, die mit „Vielleicht“ geantwortet hatten. Gegen 14h30 tweete ich das aber an alle öffentlich! Wir werden uns also auch regulär auf den Innenhof ausbreiten müssen. Mitte Juli soll das Wetter ganz gut sein… Die Raucher sind aber ja eh ständig draussen…

Update 4: Wir sind mit 100 Teilnehmer platzmässig komplett ausgebucht. Fantastisch! Nichts geht mehr.

Update 5: Ich werde in den nächsten Tagen einen (internationalen) Wettbewerb für Twitter-Coder ausrufen. Die genauen Wettbewerbsregeln und die Anforderungen im Detail ermitteln wir live auf dem Twittwoch. Ich werde dazu noch einen Geldpreis für den Sieger ausloben.

Es ist wieder soweit! Twittwoch, das Tweetup zum Corporate Twittering findet wieder statt in Hamburg! Der grosse Erfolg vom letzten Mal hat uns sehr gefreut und ermutigt!

Ein nichtkommerzielles Tweetup im Stile eines Webmontags. Alle, die sich beruflich mit dem Microbloggen/Twitter auseinandersetzen, können sich austauschen über Geschäftsmodelle, Best Practices, Do’s & Don’ts, neue Tools, interessante Kampagnen bzw. Nutzungen von Twitter. Und das Networking & Spaß haben soll dabei nicht zu kurz kommen.

Am Mittwoch 15. Juli 2009 ab 19.00 in Hamburg. Genauer Ort und Registrierung hier bei Xing klicken.

Beamer, Leinwand und Micro sind diesmal vorhanden. Jeder kann einen 5-Minuten-Standup machen. Wir haben die Location exklusiv für uns. Auch den schönen Innenhof des traditionsreichen Kontorhauses. Der Gastronom wird uns eine spezielle Speisekarte zu kleinen Preisen anbieten. Er freut sich, wenn davon reichlich bestellt wird…

Getränke werden wie letztes Mal gesponsort solange die Kriegskasse reicht, Essen bezahlt jeder selbst. Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir freuen uns sehr über jeden Getränkesponsor!

Wir freuen uns auf eure zahlreiche Teilnahme!

Heute sind wir alle Iraner

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 16. Juni 2009

„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie die Sozialisten einsperrten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Sozialist.
Als sie die Juden einsperrten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Jude.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“

Martin Niemöller

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Twitterwartung wegen Iran verschoben

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 16. Juni 2009

Twitter hat seine geplanten Wartungsarbeiten wegen den Ereignissen im Iran auf den 16. Juni 2009 01:30 Ortszeit Teheran verschoben. Thank you!

However, our network partners at NTT America recognize the role Twitter is currently playing as an important communication tool in Iran. Tonight’s planned maintenance has been rescheduled to tomorrow between 2-3p PST (1:30a in Iran).

Der Microbloggingdienst ist wegen der schwierigen und zensierten Nachrichtenlage momentan einer der wenigen aktuellen ungefilterten Nachrichtenquellen aus dem Gebiet. Unzählige Twitterati hatten gestern gegen die geplante Twitterpause protestiert.

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Twitter-Follower-Spam: Fake Popularität

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 15. Juni 2009

Ich brauche ein Tool mit dem ich (halb-automatisch) offensichtliche Spam-Follower erkennen und blocken kann. Spam-Accounts unter den Twitter-Followern nehmen überhand.

Spammer dringen massiv in Twitter und andere Social Media Dienste ein. Sie sammeln mit hoher krimineller Energie und mit allen Tricks Accounts, die sie dann versuchen vollzumüllen. Ferner blähen sie die Followerzahlen der anderen dadurch mächtig auf.

Ich möchte solche Spam-Follower blocken, weil ich nicht möchte, dass sie meine Tweets lesen und die Accounts, die dadrin vorkommen wiederum ernten. Ich will die Verbreitung von Spam eindämmen. Bisher habe ich das gewissenhaft und manuell gemacht. Ich komme jetzt aber nicht mehr dagegen an.

Gestern abend habe ich beispielsweise @tweetranking, ein Dienst aus Deutschland, mit dem man interessante Twitterer mit typischen Hashtags versehen und weiterempfehlen kann. Eigentlich eine gute Sache. Der Effekt war aber, dass nach wenigen Minuten schlagartig ein Haufen Spammer sich an meine Fersen geheftet haben. Bis heute morgen habe ich etwa 30-40 neue Follower fast ausschliesslich aus den USA, alles Spammer und Ego-Twitterer, die nur auf hohe Followerzahlen aus sind. Das kann kein Zufall sein. Ich vermute stark, dass diese schlicht bestimmte Hashtags im Twitterstream erkennen und folgen, oft mit Autofollow-Mechanismen. Oder sie scannen und räubern solche Empfehlungsdienste direkt aus. Um es aber noch einmal klar zusagen: TweetRanking ist nicht der Spammer. Es ist aber ein strukturierter Account-Pool für Spammer. Wie kann man das verhindern?

Twitter-Antispam-Verfahren sind gefordert. Sonst kannibalisiert sich das System selbst. Keine einfache Herausforderung an die Entwickler. Bin gespannt auf die Lösungen.

Wie gross ist eigentlich der Anteil der Spammer bei Follower von A-Twitterern mit Mega-Followerzahlen ? Karteileichen-Quote bei Followern liegt ja bei 60+%… Bereinigt man diese Zahlen, dann dürften manche ganz schön ernüchtert sein. Aufgeblasene falsche Popularität will keiner.

Tipp am Rande: Mit Untweeps.com kann ich wenigstens die inaktiven Accounts, die Karteileichen, unter denjenigen erkennen und ent-followen, denen ich selber folge und die seit geraumer Zeit nichts mehr selber ge-tweetet haben. Login per oAuth bei eingeloggtem Twitter-Account übrigens, Passwort ist also nicht erforderlich.

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How to be Happy in Business

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 14. Juni 2009

venndia

[via pixelgraphix]

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Stephan Uhrenbacher sucht Entrepreneure und Gründer

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 9. Juni 2009

Der Qype-Gründer und deren heutige Aufsichtsratsvorsitzender Stephan Uhrenbacher hat einige Ideen in der Schublade, für die er ab sofort geeignete Entrepreneure und Gründer sucht. Sie sollen selbstständig und eigenverantwortlich jeweils eine der Ideen zum unternehmerischen Erfolg führen. Interessierte sollten mindestens zwei Jahre (aber nicht mehr als fünf Jahre) unternehmerische Verantwortung bewiesen haben, guten Team Spirit und guten Geschäftssinn mitbringen. Als Standorte für die Unternehmen sind Hamburg und Berlin vorgesehen. Bewerbungen mit Profil via Xing direkt an Stephan Uhrenbacher.

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Europawahl 2009: 99 Abgeordnete ohne Legitimation?

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 7. Juni 2009

Auf den Nenner gebracht: Nur rund ein Drittel der Wahlberechtigten haben heute mit ihren Stimmen 99 Abgeordnete aus Deutschland in das neue Europäische Parlament gewählt. Eine überwältigende Mehrheit von knapp zwei Drittel der Wahlberechtigten haben nicht gewählt oder sie stimmten für eine Partei, die nicht die erforderliche Mehrheit erringen konnte, um in Brüssel oder Strassburg präsent zu sein.

Das ist für mich keine wirkliche Demokratie. Das ist lächerlich. Diese 99 Abgeordneten repräsentieren nicht den Willen der Wahlberechtigen in Deutschland. Sie haben in meinen Augen keine echte Legitimation. In diesem Licht erscheinen mir Diskussionen über Verluste und Gewinne der einzelnen Parteien wie nackter Hohn. Verloren haben heute alle Parteien. Sie besitzen offenbar nicht das Vertrauen der Wählerschaft. Das Europäische Parlament hat heute ebenfalls verloren. Und mit ihm Europa.

Update:

Wie der Wahlleiter und die Parteien es sehen:
CDU/CSU 37,8%, SPD 20,8%, Grüne 12,1%, Linkspartei 7,6%, FDP 10,9% und Andere

Die Wahrheit: Unter Berücksichtigung aller Wahlberechtigten sieht das Ganze doch ziemlich dünn und mickrig aus:
CDU/CSU 16%, SPD 9%, Grüne 5%, Linkspartei 3%, FDP 5% Andere 5% Nicht-Wähler 57%

Update 2: Volker h. Davids hat ein schönes Tortendiagramm zu den Zahlen veröffentlicht. Seine Zahlen scheinen aktueller zu sein als meine von gestern in den frühen Abendstunden. Da stand das endgültige Ergebnis noch nicht fest.

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Blogs: Spreu vom Korn getrennt

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 7. Juni 2009

New York Times über das weltweite Wegschmelzen der Blogs:

According to a 2008 survey by Technorati, which runs a search engine for blogs, only 7.4 million out of the 133 million blogs the company tracks had been updated in the past 120 days. That translates to 95 percent of blogs being essentially abandoned, left to lie fallow on the Web, where they become public remnants of a dream — or at least an ambition — unfulfilled.

Nun ist Technorati nicht das Mass der DingeBlogs, aber trotzdem… die Zeichen mehren sich. Der Hype um Blogs ist längst verflogen.  Alle, die auf schnellen Ruhm und Reichtum waren, oder einfach auch diejenigen, die nichts mehr zu sagen hatten, haben sich in Richtung Twitter bewegt. Übriggeblieben ist der harte Kern, diejenigen denen das alles egal war und ist, die Leidenschaftlichen. Ich nenne sie mal etwas mutig die „wahren Blogger“.  Ob sie nun als private Tagebuchschreiber unterwegs sind oder öffentlich eine Tagesschau betreiben. Bei den Blogs hat sich die Spreu vom Korn getrennt. Sie sind in der Reifephase. Schaunmermal, was so demnächst mit Twitter weiter passiert.

Nachtrag: Ja, im Sprichwort heisst es „die Spreu vom Weizen trennen“. Weiss ich.

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Workshop: Show! Don’t Tell!

Veröffentlicht in Sprechblase von Cem Basman am 6. Juni 2009

Habe heute einen ganztägigen Workshop zu Microblogging und Twitter gemacht. Komplett interaktiv und online in freier Rede – ohne jegliche Präsentationsfolien. Powerpoint ist doof und langweilig. Oder jede andere Folienshow. Es war ein Wagnis. Es hat funktioniert. Fanden die Teilnehmer auch.

Ich habe einfach Twitter live gezeigt, Basisfunktionalitäten vorgeführt, Teilnehmer Accounts anlegen lassen, die Arbeit mit verschiedenen Tools gezeigt und ausprobieren lassen, Tipps und Tricks gegeben, Zahlenmaterial in Echtzeit an Monitoring- und Analysewerkzeugen demonstriert. Zusätzlich habe ich, um einige Aspekte in der Metadiskussion und den Nutzen zu erläutern, einige ausgewählte und gut strukturierte Blogartikel aus der „Sprechblase“ eingeblendet, Fragen beantwortet und neue aufgestellt, gemeinsam braingestormt und Ideen entwickelt. Es war kurzweilig und hat alle Teilnehmer von Anfang an zum Mitmachen animiert.

Mein roter Faden speziell für diesen Kunden dabei: (1) Was ist Twitter und wie funktioniert es? (2) Wozu ist es gut? (3) Wie kann ich es für mein PR, Marketing und Sales einsetzen? (4) Wie kann ich es in meine Produkte einbetten und verwenden? (5) Treffen nach 2-3 Wochen, um erste konkrete Umsetzungen im Haus zu besprechen.

Mir hat diese Arbeitsweise Spass gemacht. Den Teilnehmern gleich praktische Erfahrung und erste Erfolgserlebnisse beschert. „Show! Don’t Tell!“ wie Hollywood es sagt. Berichte nicht, zeige es. Rede nicht darüber, sondern mach es. Sei nicht langweilig und besserwisserisch, sondern informiere und unterhalte.

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