Beta: Listen in Twitter (Updates)
Seit heute früh habe ich die Möglichkeit, die neue Listenfunktion von Twitter im Beta zu testen. Ich bin begeistert.
Bei knapp 3.000 Followern und 1.000, denen ich folge, ist es schwer, manchmal den Überblick zu behalten. Durch die neue Listenfunktion, kann ich jetzt eigene weitere Timelines bilden, in denen beispielsweise nur enge Freunde oder Familienmitglieder gezeigt werden. Oder Mitarbeiter. Oder Sportfreunde. Oder Twitterati, die ganz besonders zu bestimmten Themen twittern. Oder nur Teilnehmer eines bestimmten Events.
Alle Beta-Tester sehen einen grossen neuen Banner im Header, der auf die Listen-Funktion hinweist. Alles Weitere ist ziemlich einfach:
- Die Bedienelemente für Listen sind genau unter dem Suchfeld in der rechten Spalte.
- Angezeigt werden alle Listen, die man selber angelegt hat oder denen man folgt, wie beispielsweise die Liste des Twitter-Teams. Ebenso angezeigt werden fremde Listen, deren Mitglied man geworden ist und die einem folgen.
- Man kann selber eine neue Liste angelegen und ihr einen eigenen Namen geben.
- Listen können öffentlich (public) sein oder auch nur privat. Public Listen können von allen gesehen und gefolgt werden, private nicht.
- Hinzufügen von Leuten auf eine Liste ist ganz einfach: Auf ein Profil gehen, auf die neue Listenschaltfläche neben dem jeweiligen Profil klicken, aus den angebotenen eigenen Listen eine anwählen, fertig!
- Effekt: Klicke ich jetzt nun auf eine Liste, sehe ich nur noch die Timeline der Listenmitglieder. Sehr angenehm.
- Die ersten Spammer haben auch schon Listen angelegt. Listen lassen sich wie Follower auch blocken! Auf Liste gehen und den Inhaber blocken! Achtung: Damit ist man aber auch aus sämtlichen Listen des Inhabers raus. Und den Inhaber gleich mit geblockt.
- Listen in Twitter sind also nichts anderes als zusätzliche und frei konfigurierbare Filter der eigenen generellen Timeline. Bei fremden Listen, denen ich folge, erweitert um die Listenmitglieder, denen ich noch nicht folge. Eine gute Möglichkeit in den Listenmitgliedern neue Kontakte kennenzulernen. Öffentliche Listen sind auch Empfehlungen… Hat sich damit #followfriday erübrigt?
Beispiel: Die Teamliste der Twittermitarbeiter heisst Team, angezeigt wird @twitter/team, die URL ist http://twitter.com/twitter/team. Ich habe im Beta zwei Listen angelegt: Eine für enge persönliche Freunde und eine für eigene Mitarbeiter. Beide Listen sind privat. Sie werden für nicht Mitglieder nicht angezeigt bzw. als leer dargestellt.
24 Antworten zu “Beta: Listen in Twitter (Updates)”
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Moin Cem,
so etwas ist mit Tweetdeck schon länger möglich ebenso den Spam zu reporten – Twitter rüstet nach, was Twitterprogramme schon längst können. Aber eine sehr hilfreiche Funktion, gebe ich gerne zu. Ich nutze sie ja nun schon länger. ;)
Gruß
Mal sehen, ob Twitter auch noch mehrere Accounts parallel zulässt und das zeitlich versetzte Twittern. Mir gefällt die Listenfunktion auch gut, bei Tweetdeck ist es nur noch einfacher, die Leute in Listen einzutragen – kein Klicken von Seite zu Seite vonnöten…
Für mich ist es nun wichtig, wie die Dritt-Entwickler die Listen in die ganzen Apps einbauen. Solange ich sie nur auf der Website habe, sind sie nicht besonders attraktiv.
(Spam reporten ist schon immer gegangen, indem man eine Direknachricht an @spam geschickt hat. Tweetdeck hat auch nichts anderes getan.)
Ich hoffe auch, dass eine solche Funktion bei twhirl nachgerüstet wird.
Tweetdeck sagt mir leider nicht so zu.
Aber finde es gut, dass man auf der Seite jetzt diese Funktion hat!
hier empfehle ich dir twerpscan.com
da kannst du die listen sortieren, dir ein profil deiner follower erstellen (und somit spammer entlarven) und mehrere follower und leuten denen du folgst gleichzeitig bearbeiten.
Twitter wird deutlich interessanter…vielleicht sollte ich mir doch mal einen Account zulegen ;)
Geehrter Cem,
es hat schon seinen Grund, dass ich Dir auf Twitter folge (und Deinen Blog mit ziemlicher Regelmässigkeit anklicke). Deine Posts sind schlichtweg interessant. Trotzdem frage ich mich manchmal, was es mit dem Ganzen auf sich hat. Will sagen: welchen Sinn machen diese ganzen Vernetzungen? 3000 Followers, Following 1000. Publicity? Ok, das verstehe ich noch. Aber – war’s das?
Gruss von Peter (dem anderen Peter)
potenziell killer der einschlaegigen apps, die das schon seit ewigen zeiten unterstuetzen?
O je, jede Menge pings …
Ich überlege ja, eine Liste mit dem Titel “Leute, die mir 40 Euro schulden” anzulegen.