Melody Gardot – Worrisome Heart
Melody Gardot, die junge US-amerikanische Jazz-Sängerin und Singer-Songwriter mit einer grossartigen reifen Stimme. Auf Anraten ihres Arztes kam sie nach einem schweren Unfall, wobei sie gehbehindert und lichtempfindlich wurde, über die Musiktherapie zum Jazz und Blues. Sie singt authentische Songs über die Liebe, Verluste, Herzschmerz, Seitensprung,… Die Kritker überschlagen sich vor Lob.
Worrisome Heart
I need a hand with my worrisome heart
I need a hand with my worrisome heart
I would be lucky to find me a man
Who could love me the way that I am
With this here worrisome heart
I need a break from my troubling ways
I need a break from my troubling ways
I would be lucky to find me a man
Who could love me the way that I am
With all my troubling ways
I need a man who got no baggage to claim
I need a man who got no baggage to claim
I would be lucky to find me a man
Who could love me the way that I am
A worrisome troubling baggage free modern day dame,
Said a worrisome troubling baggage free modern day dame
Ain’t no body the same
Disruptive Living & Working.
- Follow the rules and then break them.
- Play. Explore. Experiment. Innovate. Invent.
- Set new rules.
- Loop procedure.
Keep some few constants while proceeding. The one you love.
Soziales Web: Zurück zum Einfachen und Notwendigen
Ich bin zunehmend genervt von der Impertinenz von einigen Sozialen Mega-Medien wie beispielsweise Facebook. Von ihrer Zudringlichkeit und Unverschämtheit wie sie sich ungefragt meiner Daten bedienen. Wie sie sich bei mir einschmeicheln, mir Unterhaltung und Freundschaften versprechen und über mich dafür als Marketingmasse verfügen. Zugegeben, ich habe ihnen selber dafür Tür und Tor geöffnet und meine Daten bei ihnen abgelegt. Das war dumm und naiv. Was ich unterschätzt hatte, war ihre Gier, immer mehr Informationen und Meta-Daten daraus zu ziehen und über sie bedenkenlos und gewissenlos zu verfügen. Ich fühle mich in einer Falle, aus der ich schwer wieder herauskomme.
Was tun?
Zunächst gilt es, alle Webpräsenzen zu überprüfen, in denen ich bewusst Mitglied geworden bin, diese auf ein notwendiges Minimum zu beschränken und aus den überflüssigen Datenkraken, soweit das noch geht, wieder auszutreten und meine Daten zu löschen. Aus den Töpfen, in die ich unbewusst gelandet bin, herauszukommen, ist sicher ungleich schwieriger oder fast unmöglich.
Was ist das Minimum für mich, wenn ich überhaupt im Web vorhanden sein möchte?
Für mich ist das wichtigste Element ein persönliches Blog, meine Stimme im Web. Möglichst selbstgehostet. Dort habe ich die Kontrolle, was ich von mir selbst im Web preisgeben will oder auch nicht. Das Blog ist mein Eigenheim im Web. Das Soziale im Blog lässt sich ganz einfach mit den traditionellen Mitteln wie Kommentare, Links und Backlinks bewerkstelligen. Natürlich habe ich auch hier gewisse Regeln zu beachten und Bedrohungen wie von den grossen Datenabsaugern und Bots abzuwehren. Jeder Eigenheimbesitzer muss sich eben auch gegen Einbrecher und Betrüger wappnen. Mit mehr oder weniger Erfolg. Immer noch besser als Ausweis und Schlüssel irgendwelchen Hütchenspielern in die Hand zu drücken.
Für die Echtzeitkommunikation finde ich Twitter immer noch angenehm. Es ist einfach und robust. Sie wollen nicht mehr als meine Mailadresse. Alles Weitere liegt in meiner eigenen Verantwortung. Bisher habe ich auch nicht den Eindruck, dass sie aus der Tatsache, wem ich folge und von wem ich dort verfolgt werde, nenneswertes Kapital schlagen wollen. Twitter ist ein loser Haufen, sehr liquide in der Vernetzung und ziemlich informell. Manche finden es anarchistisch. Für mich ist das in Ordnung.
Ich finde es auch praktisch, einen Visitenkartenordner im Netz zu haben. Ich habe mich schon vor sechs Jahren für Xing als Business Netzwerk entschieden. Dabei bleibt es und ich habe keinen weiteren Bedarf. Ja, es ist unsexy und nicht besonders aufregend und unterhaltsam. Aber dafür lässt es mich weitgehend auch in Ruhe und treibt, soweit ich es sehen kann, keinen Schindluder mit meinen Daten.
Hier und da gibt es sicher noch die eine oder andere Plattform für nützliche spezielle Webdienste wie Musik, Fotos, Videos, Präsentationen und ähnliches, über die ich ja im Einzelfall immer noch entscheiden kann und ihre Dienste separat oder auch eingebettet in meinem Blog nutzen kann.
Was braucht der Webmensch mehr? Mir reicht’s. Ach ja, Suchmaschinen: Unentbehrlich. Also, das viel verschrieene Google. Was soll ich sagen? Es funktioniert zuverlässig, was die Suchergebnisse anbelangt und es gibt in diesem Punkt leider keine wirklich vernünftige Alternative bisher. Man muss ihnen aber auf die Finger schauen und öfter mal darauf hauen, wenn sie wieder übermütig werden.
Nächste Frage: Wie komme ich aus dem anderen Schrott wieder raus?
Die Hauptsache ist das echte Leben. Die virtuellen dienstbaren Heinzelmännchen im Web sollen es nur unterstützen und es hier und da angenehmer und einfacher machen. Mehr nicht. Die Alternative wäre, sich komplett aus dem Web zurückzuziehen.
Hast du gesehen, was Facebook versucht? (Update)
Unterschreibe diese Petition und wehr dich!
[via Tim Bonnemann in Facebook]
Um diese voreingestellten und sehr grosszügigen Freigaben wieder teilweise zurückzustellen, müsssen sich die Nutzer durch eine ziemlich verworrene Menüstruktur durchhangeln und nach versteckten Checkboxen suchen. Das Ganze ist auch noch in mehreren Ebenen mit unterschiedlichen Optionen für die selben Funktionen organisiert.
Das ist alles andere als verständlich und transparent. Das hat System in meinen Augen. Zudem lassen sich nicht alle automatischen Freigaben rückgängig machen. Ein Löschen des eigenen Kontos beispielsweise ist aktuell nicht wirklich durchführbar. Gelöschte Accounts sind nicht physisch gelöscht sondern nur stillgelegt und zunächst für den Nutzer unsichtbar. Das ist Datenpiraterie in ziemlich übler Form.
Vergleiche auch diese Infografik zum Facebook-Dschungel. [aus der New York Times]
Update: Mit Dank an Markus Jakobs in den Kommentaren und Oliver Berger in den Kommentaren bei Facebook - Das Facebook-Privatsphären-Einmaleins / Facebook Privacy Tutorial:
Papertweets
Papertweets are The Next Big Thing (#TNBT): Unlimited Rich Media Content (#URMC), Unlimited Language Support (#ULS), Perfect Handwriting Recognition (#PHWR), never #fails, never runs out of power (unless you run out of beer, wine or other toxics), ever creative, haptic, invented by the way by @look_now (Foto!) and the Twittnite crowd last nite. Great! I love it! Here is another one. Hilarious! If not to say, Gapingvoidesque. With a touch of PostSecret and Steampunk Twitter.
Twittnite: Das war’s.
Mit einem rauschenden Fest ist die letzte originale Twittnite gestern nacht in Hamburg zu Ende gegangen. Rund 220 Gäste, Microblogger und Blogger, Web 2.0 und Social Media Experten, Nachteulen, Medienmenschen und Multiplikatoren, Unternehmer, Startups, Kreative, Entscheider aus der Unternehmenskommunikation, die Twitter professionell oder semi-professionell nutzen und viele viele Nerds, Geeks, Hacker, Digital Natives. Bekannte und neue Gesichter. Eine sehr gemischte, virale und kommunikative Runde von kreativen Frauen und Männern aus Hamburg, aber auch extra angereist aus Köln und Berlin. So ziemlich alle mit Rang und Namen in der neuen digitalen Welt aus der Hansestadt waren da. Ich habe mich sehr gefreut darüber, dass wir alle zusammen in einer sehr schönen Nacht gemeinsam gefeiert haben. Viele viele hundert Tweets und ungezählte Fotos wurden gemacht. Stellvertretend hier die Fotogalerie des Abends von @jwp4web. Oder auch hier. Die ersten Blogartikel sind auch schon erschienen im Morgengrauen.
Das alles wäre nicht möglich gewesen ohne die grosszügige Unterstützung unserer Sponsoren. Ganz grossen Dank deswegen an: @bartelsdruckt, @avocadostore, @steerer_com, @drp_pr, @frank_oe, @iphh_net, @tameco, @spot_media, @villaneuroni und @akra_ft!
Mein besonderer Dank geht auch an die Doorladies @AngieDor und @beAngie! Und natürlich an @crieger, der ein grosser Support in der Vorbereitung und Durchführung der Twittnite war und wacker an dem Abend die Twittshirts verkauft hat. Philipp Berg und sein tapferes Team vom estancia im wunderschönen historischen Afrikahaus kämpften sich durch das bunte Gewühl im Gastraum und im malerischen Innenhof und versorgten uns sehr nett und aufmerksam mit den richtigen Getränken und leckerem Fingerfood. Grosse Klasse! Superteam!
Eine ganz besondere Überraschung hatte die Twittnite Crowd am Ende doch noch für mich. Als Abschiedsgeschenk für die letzte originale Twittnite einen Fächer mit handgeschrieben rührenden Papiertweets (Danke @look_now!! Foto!) und ein tolles Buch mit CDs und Album Covers mit meinen Idolen John Coltrane, Charly Parker, Billie Holiday und vielen mehr (Danke @iMo!) ! Ich weiss nicht, womit ich das verdient habe, Leute… Ihr seid alle verrückt! Grazie Pistazie! wie es in einem der Papiertweets steht. Das Geschenkpapier mit allen Unterschriften werde ich einrahmen! Die Papiertweets bekommen im Twittnite Memorial Shrine einen Ehrenplatz!
Danke, dass ihr alle da wart. Danke für sechs grossartige Veranstaltungen. Danke für eure Unterstützung und euer Vertrauen!
Twittnite: Die Twittshirts sind da!
Und sehen cool aus! In Frauen- und Männerschnitten! Nur exklusiv auf der Twittnite morgen abend… Begrenzte Auflage. Christian hat schon probegetragen.
TwittShirts…
Ach, so schlecht sind meine ersten Entwürfe gar nicht geworden, finde ich. Es wird auf der letzten Original Twittnite Hamburg T-Shirts geben! Wahrscheinlich zwei Motive. Ich arbeite daran, sie rechtzeitig fertig zu produzieren.
Für eines der Motive ist es unerlässlich euren Twitteraccount in das Kommentarfeld im Xing Event zu schreiben! Nur der erstgenannte Twitteraccount kann genommen werden. Bitte tragt ihn bis Sonntagnacht 24:00 ein. Ab Montag geht es in Produktion. Nur Twitteraccounts, die bis dahin angegeben sind, können berücksichtigt werden! Es werden Qualitätsshirts in Frauen- (tight fit) und Männer-Grössen (loose fit) geben. Beide Motive sind begrenzt, einmalig, limitiert und werden nicht nachgedruckt. Sie können direkt in der Twittnite erworben werden solange der Vorrat reicht. Einen Versand oder Reservierungen wird es nicht geben.
Ich hoffe, dass für alle zum Abschluss und zur letzten Original #Twittnite #Hamburg beide #Twittshirts eine schöne Erinnerung sind! So, und jetzt schnell den Twitteraccount ins Kommentarfeld eintragen!
Update: Eine kleine spontan gestellte Frage heute in Twitter hat ergeben, dass der rechte Entwurf fast alle Stimmen auf sich vereint hat. Der linke Entwurf fand so gut wie keine Begeisterung. Deshalb: Es wird nur das Twittshirt mit den Twitternamen produziert. Der linke fällt unter den Tisch.
Update2: So sieht jetzt das endgültige Motiv aus. Christian hat auch schon etwas dazu geschrieben! Wenn die fertig sind machen wir noch ein Foto…



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