Disruptive Living & Working.
22 Mai 2010 1 Kommentar
in Sprechblase Schlagwörter:Twitter, Life, Work, Living
- Follow the rules and then break them.
- Play. Explore. Experiment. Innovate. Invent.
- Set new rules.
- Loop procedure.
Keep some few constants while proceeding. The one you love.
Soziales Web: Zurück zum Einfachen und Notwendigen
15 Mai 2010 34 Kommentare
in Sprechblase Schlagwörter:Blog, Facebook, Google, Soziale Medien, Twitter, Xing
Ich bin zunehmend genervt von der Impertinenz von einigen Sozialen Mega-Medien wie beispielsweise Facebook. Von ihrer Zudringlichkeit und Unverschämtheit wie sie sich ungefragt meiner Daten bedienen. Wie sie sich bei mir einschmeicheln, mir Unterhaltung und Freundschaften versprechen und über mich dafür als Marketingmasse verfügen. Zugegeben, ich habe ihnen selber dafür Tür und Tor geöffnet und meine Daten bei ihnen abgelegt. Das war dumm und naiv. Was ich unterschätzt hatte, war ihre Gier, immer mehr Informationen und Meta-Daten daraus zu ziehen und über sie bedenkenlos und gewissenlos zu verfügen. Ich fühle mich in einer Falle, aus der ich schwer wieder herauskomme.
Was tun?
Zunächst gilt es, alle Webpräsenzen zu überprüfen, in denen ich bewusst Mitglied geworden bin, diese auf ein notwendiges Minimum zu beschränken und aus den überflüssigen Datenkraken, soweit das noch geht, wieder auszutreten und meine Daten zu löschen. Aus den Töpfen, in die ich unbewusst gelandet bin, herauszukommen, ist sicher ungleich schwieriger oder fast unmöglich.
Was ist das Minimum für mich, wenn ich überhaupt im Web vorhanden sein möchte?
Für mich ist das wichtigste Element ein persönliches Blog, meine Stimme im Web. Möglichst selbstgehostet. Dort habe ich die Kontrolle, was ich von mir selbst im Web preisgeben will oder auch nicht. Das Blog ist mein Eigenheim im Web. Das Soziale im Blog lässt sich ganz einfach mit den traditionellen Mitteln wie Kommentare, Links und Backlinks bewerkstelligen. Natürlich habe ich auch hier gewisse Regeln zu beachten und Bedrohungen wie von den grossen Datenabsaugern und Bots abzuwehren. Jeder Eigenheimbesitzer muss sich eben auch gegen Einbrecher und Betrüger wappnen. Mit mehr oder weniger Erfolg. Immer noch besser als Ausweis und Schlüssel irgendwelchen Hütchenspielern in die Hand zu drücken.
Für die Echtzeitkommunikation finde ich Twitter immer noch angenehm. Es ist einfach und robust. Sie wollen nicht mehr als meine Mailadresse. Alles Weitere liegt in meiner eigenen Verantwortung. Bisher habe ich auch nicht den Eindruck, dass sie aus der Tatsache, wem ich folge und von wem ich dort verfolgt werde, nenneswertes Kapital schlagen wollen. Twitter ist ein loser Haufen, sehr liquide in der Vernetzung und ziemlich informell. Manche finden es anarchistisch. Für mich ist das in Ordnung.
Ich finde es auch praktisch, einen Visitenkartenordner im Netz zu haben. Ich habe mich schon vor sechs Jahren für Xing als Business Netzwerk entschieden. Dabei bleibt es und ich habe keinen weiteren Bedarf. Ja, es ist unsexy und nicht besonders aufregend und unterhaltsam. Aber dafür lässt es mich weitgehend auch in Ruhe und treibt, soweit ich es sehen kann, keinen Schindluder mit meinen Daten.
Hier und da gibt es sicher noch die eine oder andere Plattform für nützliche spezielle Webdienste wie Musik, Fotos, Videos, Präsentationen und ähnliches, über die ich ja im Einzelfall immer noch entscheiden kann und ihre Dienste separat oder auch eingebettet in meinem Blog nutzen kann.
Was braucht der Webmensch mehr? Mir reicht’s. Ach ja, Suchmaschinen: Unentbehrlich. Also, das viel verschrieene Google. Was soll ich sagen? Es funktioniert zuverlässig, was die Suchergebnisse anbelangt und es gibt in diesem Punkt leider keine wirklich vernünftige Alternative bisher. Man muss ihnen aber auf die Finger schauen und öfter mal darauf hauen, wenn sie wieder übermütig werden.
Nächste Frage: Wie komme ich aus dem anderen Schrott wieder raus?
Die Hauptsache ist das echte Leben. Die virtuellen dienstbaren Heinzelmännchen im Web sollen es nur unterstützen und es hier und da angenehmer und einfacher machen. Mehr nicht. Die Alternative wäre, sich komplett aus dem Web zurückzuziehen.
Papertweets
13 Mai 2010 2 Kommentare
in Sprechblase Schlagwörter:Papertweets, Papiertweets, Twitter, Twittnite
Papertweets are The Next Big Thing (#TNBT): Unlimited Rich Media Content (#URMC), Unlimited Language Support (#ULS), Perfect Handwriting Recognition (#PHWR), never #fails, never runs out of power (unless you run out of beer, wine or other toxics), ever creative, haptic, invented by the way by @look_now (Foto!) and the Twittnite crowd last nite. Great! I love it! Here is another one. Hilarious! If not to say, Gapingvoidesque. With a touch of PostSecret and Steampunk Twitter.
Facebook & Co: Glasperlen gegen Perlen
25 Apr 2010 17 Kommentare
in Sprechblase Schlagwörter:Amazon, Facebook, Google, Soziale Netzwerke, Twitter
Facebook ist mittlerweile so komplex und so neugierig geworden. Ich steige da nicht mehr ganz durch. Das ist mir langsam unheimlich. Manche Soziale Netzwerke, wie eben Facebook, beunruhigen mich immer mehr. Sie saugen grosse Datenmengen aus ihren Communities im Tausch gegen ein Bespassungsangebot.
Sie bieten Glasperlen gegen echte Perlen. Sie verhalten sich wie Conquistadoren gegenüber den Eingeborenen der Neuen Welt, des Neuen Web. Wie Dealer zu Junkies. Kostenloses Anfixen. Ich halte Facebook für eine Bedrohung gegenüber den Communities und des Neuen Web. Twitter ist ein Waisenknabe dagegen. Manche drücken es drastischer aus. Sie unterwandern und korrumpieren Communities.
Manche andere rufen nach dem Gesetz oder verweisen auf die technischen Möglichkeiten. Welches Gesetz welchen Landes? Das sind internationale Gebilde. Es ist in meinen Augen zunächst keine Frage des Gesetzes, sondern eine Frage der Aufklärung und Haltung der Community-Mitglieder. Facebook & Co sind überhaupt nicht transparent in ihrem Tun. Wie Ibrahim „Ibo“ Evsan sagt und schreibt: Sie sind gigantische Silos und hochsystematische Sammelmaschinen für Informationen über die Nutzer von ihren Webservices. Wahre Gravitationszentren von Daten. Schwarze Löcher im sozialen Universum.
Facebook ist Weltmeister in der Soziologie der Communities und der Vernetzung ihrer Nutzer untereinander, so wie Google im individuellen Profiling und amazon im Kaufverhalten. Alle diese Gorillas 2.0 sind Spezialisten im Deep Datamining. Die Menschen verschenken zwar nicht ihre Seele an Facebook, aber ihre Gedanken, ihre Beziehungsstrukturen. „Was tun“, fragt Jürgen Fenn in Facebook auf meinen Tweet. Er bittet aber auch zu differenzieren: „Bin mir übrigens auch nicht so sicher, ob FB in jedem Fall „eine Bedrohung“ ist. Ich beobachte, daß Menschen grundlegend unterschiedlich mit FB umgehen: drei-/vierstellige Freundeszahl vs. 20 Freunde; keine Einträge auf der Pinnwand vs. ständige Twitter-Updates; eingehende Angaben im Profil vs. gar nix usw. Dementsprechend unterschiedlich durchsichtig ist der User und seine Umgebung. Das ist sehr heterogen und sehr individuell“.
Ich glaube, dass dieses Verhalten von Facebook & Co, auch eine Gegenreaktion hervorruft. Vielleicht erleben wir dieses Jahr einen Höhepunkt dieser gigantischen „Sozialen Netzwerke“. Eine Abkehr vieler Nutzer könnte die Folge sein. Eine Besinnung auf das reale Leben. Die Leute haben einfach genug, mit Statusmeldungen und Spam vollgedröhnt zu werden. Genug, sich mit vollkommenen Fremden zu verbinden und zu befreunden.
Es geht nicht um die Verteufelung des Web und der Sozialen Netzwerke, sondern es geht um das Bewusstsein und die Sensibilität der Nutzer gegenüber den Auswüchsen dieser Datenkraken. Manchmal komme ich mir vor wie der letzte Indianer, der sich auf einen billigen Tausch eingelassen hat und sich nun spät und verzweifelt dagegen wehrt. Geronimo!
Mashable zeigt, wie man Facebook daran hindert, persönliche Informationen ungefragt an bestimmte Dritte weiterzugeben. Man muss nur die versteckte Opt-out Checkbox finden. Vertrauenserweckend ist das Ganze dadurch für mich immer noch nicht.
Anmerkung: Dieser Artikel ist eine Zusammenfassung der Diskussion in Twitter und Facebook aus dieser Nacht.
Yello Strom Sparzähler Online, der auch twittert!
17 Apr 2010 3 Kommentare
in Sprechblase Schlagwörter:Energie, Smartmeter, Sparzähler, Strom, Twitter, Yello
Smartmetering mit dem Yello Strom Sparzähler Online:
Der Sparzähleronline soll bald den Stromverbrauch auch twittern können. Yello arbeitet gerade an ersten Prototypen. Die Idee: Sparzähler Kunden können mit Twitter ein immer weiter verbreitetes Netzwerk als zusätzlichen Weg nutzen, um sich jederzeit über den eigenen Stromverbrauch zu informieren.
Wirklich smart. Gefällt mir. Ein cooles Gerät in einem allerdings uncoolen Video.
Und hier ist das Vorbild: Twitternde Waschmaschinen…
Ultra Short Story: Lust auf 140-Zeichen-Geschichten?
19 Dez 2009 59 Kommentare
in Sprechblase Schlagwörter:2009, short, Story, Twitter, Ultra, USS
Eine gute Geschichte lässt sich auch in 140 Zeichen erzählen. Behaupte ich mal jetzt wieder. Was sind gute Geschichten? Keine Ahnung. Das werden wir sehen. Jedenfalls ist es die Kunst der Auslassung. Die Reduzierung auf das Wesentliche. Und den Rest der Phantasie des Lesers frei zu überlassen.
Wer Lust hat, kann seine Geschichte tweeten. Mit Hashtag #uss für Ultra Short Story. Bis zum 31. Dezember 2009. Ein kleiner Wettbewerb für die dunklen Tage. Es gibt auch etwas zu gewinnen. Was, weiss ich auch noch nicht. Jury? Ich? Alle per Abstimmung? Oder die Twitkrits. Schaunmermal.
PS: Da Tweets mittlerweile eine ziemlich kurze Halbwertszeit in der Gültigkeitdauer haben, wäre es nicht schlecht, sicherheitshalber hier in die Kommentare auch den Link zum eigenen Tweet und den Tweettext per Copy&Paste einzutragen, damit sie nicht verloren gehen. Ausserdem ist Twitter Search und ähnliches ziemlich unzuverlässig… Danke!
Waschmaschinen, die twittern
22 Nov 2009 9 Kommentare
in Sprechblase Schlagwörter:Trockner, Twitter, Waschmaschine
Ich wohne in einem Mehrparteienhaus, das auf dem Dachboden einen gemeinsamen Waschraum hat. Heute morgen dachte ich kurz, dass ich nix dagegen hätte, wenn Waschmaschine und Trockner mir einen Tweet senden, wenn sie durch sind, sodass ich nicht umsonst immer nach oben laufen müsste. Ey, cool, gibt’s schon! Danke für den Hinweis @sebschindler (1) und @assbach (2), die mir in gefühlter Lichtgeschwindigkeit geantwortet haben! Jetzt muss ich nur noch den Hausmeister dazu überreden…
Update: Hier ist der besagte Twitter-Account der Waschmaschine im Video: http://twitter.com/PiMPY3WASH
Update 2: Twitterliste der Dinge, die twittern: http://twitter.com/mathys/things-that-twitter
Twittnite Hamburg hat ein Logo!
16 Sep 2009 7 Kommentare
in Sprechblase Schlagwörter:2009, Hamburg, logo, Oktober, Twitter, Twittnite
Nach fast 200 abgegebenen Stimmen, habe ich nun die Umfrage vorzeitig abgeschlossen. Das Ergebnis ist eindeutig und die letzten Tage gab es keine grossen Veränderungen. Thorsten Singhofen (@t210) hat mit 49% der Stimmen gewonnen. Gratuliere! Dank auch an Henry Kline (@Hasenfarm) und Sven Wiesner (@svenwiesner) für ihre grossartigen Entwürfe! Sonderapplaus auch an den Noch-Nicht-Twitterer Marc Simon, der seinen Entwurf leider spontan und etwas zu spät einreichte, aber der mir auch sehr gut gefällt! Sieger und alle Teilnehmer im Wettbewerb kommen übrigens aus Hamburg. Ich würde mich freuen, wenn sie am 21.10.2009 zur ersten Twittnite Hamburg kommen können und sie auch im Real Life gebührend von den hamburger Twitterati im Layback in der Langen Reihe empfangen werden.
Unter den fünf Varianten, die Thorsten vorgeschlagen hatte, habe ich mich gemeinsam mit ihm für die Variante 5 entschieden. Thorsten überlässt die uneingeschränkten, weltweiten Nutzungsrechte stellvertretend mir für Twittnite. Für eine Non-Profit-Event-Reihe füge ich hinzu. Damit ist es offiziell und rechtens. Habemus Logo. Danke, Thorsten!
PS: Wer Interesse hat, Twittnite Hamburg zu sponsern, indem er direkt beim Gastronomen jeweils eine Getränkerechnung in Höhe von 300 Euro übernimmt gegen Kassenbon, kann sich bei mir per Twitter Direct Message (@CemB) oder eMail (siehe Impressum) melden. Dafür wird er in allen Twittnite Hamburg Mailverteilern der jeweiligen Veranstaltung erwähnt und Tweets satt. Und ewigen Ruhm und Ehre in der Twitter Communitiy. Teilnehmer können sich ab kommende Woche via Xing Event kostenlos anmelden. Das kündige ich separat per Blogpost und Tweet an.
Sommerlöcher (Update)
05 Aug 2009 3 Kommentare
in Sprechblase Schlagwörter:dbc, Deutsche Blogcharts, search, Technorati, Twitter
- Twitter Search ist aus dem Ruder gelaufen. Die kleine Suchbox in der rechten Spalte bei Twitter liefert seit Wochen und Monaten keine vernünftigen Ergebnisse mehr: Viele aktuelle Tweets werden nicht mehr gefunden. Wobei Standardsuchbegriffe wie „Twitter“ oder „Search“ schon, aber zu häufig nicht mehr alle Tweets zu individuelleren Begriffen wie „Oetting“ oder „Elbe“ beispielsweise. Eine Zwei-Klassen-Suchmaschine? Korrupte Datenbank? Werden nicht alle Hashtags und Tweets aufgenommen? Oder nur mit grossem Zeitverzug? Twitter Search hat damit bei mir den Nimbus einer Real-Time-Suchmaschine vorerst verloren. Was wohl Google darüber denkt?
- Update zu Twitter Search: Siehe hier. Hat tip to Marco. Macht aber die Sache auch nicht besser…
- Popkulturjunkie hat Technorati nun endgültig als Referenzmedium für die Deutschen Blogcharts rausgekickt. Meine Geduld mit dem amerikanischen Blogverlinkungs-Buchhalter war schon seit langem zu Ende. In seinem Blogpost erklärt Jens Schröder wieso, weshalb und warum und was sein Plan B ist und welche Auswirkungen das hat. Good bye Technorati!
- Probiert: Hamburger Schlemmersommer: @NutriCulinary hat gebloggt: Hungrig im Hotel Atlantic
- Der Sommer ist noch nicht zu Ende.
Twitterwartung wegen Iran verschoben
16 Jun 2009 1 Kommentar
in Sprechblase Schlagwörter:Iran, IranElection, Twitter
Twitter hat seine geplanten Wartungsarbeiten wegen den Ereignissen im Iran auf den 16. Juni 2009 01:30 Ortszeit Teheran verschoben. Thank you!
However, our network partners at NTT America recognize the role Twitter is currently playing as an important communication tool in Iran. Tonight’s planned maintenance has been rescheduled to tomorrow between 2-3p PST (1:30a in Iran).
Der Microbloggingdienst ist wegen der schwierigen und zensierten Nachrichtenlage momentan einer der wenigen aktuellen ungefilterten Nachrichtenquellen aus dem Gebiet. Unzählige Twitterati hatten gestern gegen die geplante Twitterpause protestiert.
Twitter-Follower-Spam: Fake Popularität
15 Jun 2009 22 Kommentare
in Sprechblase Schlagwörter:Fake, Popularität, Popularity, Spam, Twitter
Ich brauche ein Tool mit dem ich (halb-automatisch) offensichtliche Spam-Follower erkennen und blocken kann. Spam-Accounts unter den Twitter-Followern nehmen überhand.
Spammer dringen massiv in Twitter und andere Social Media Dienste ein. Sie sammeln mit hoher krimineller Energie und mit allen Tricks Accounts, die sie dann versuchen vollzumüllen. Ferner blähen sie die Followerzahlen der anderen dadurch mächtig auf.
Ich möchte solche Spam-Follower blocken, weil ich nicht möchte, dass sie meine Tweets lesen und die Accounts, die dadrin vorkommen wiederum ernten. Ich will die Verbreitung von Spam eindämmen. Bisher habe ich das gewissenhaft und manuell gemacht. Ich komme jetzt aber nicht mehr dagegen an.
Gestern abend habe ich beispielsweise @tweetranking, ein Dienst aus Deutschland, mit dem man interessante Twitterer mit typischen Hashtags versehen und weiterempfehlen kann. Eigentlich eine gute Sache. Der Effekt war aber, dass nach wenigen Minuten schlagartig ein Haufen Spammer sich an meine Fersen geheftet haben. Bis heute morgen habe ich etwa 30-40 neue Follower fast ausschliesslich aus den USA, alles Spammer und Ego-Twitterer, die nur auf hohe Followerzahlen aus sind. Das kann kein Zufall sein. Ich vermute stark, dass diese schlicht bestimmte Hashtags im Twitterstream erkennen und folgen, oft mit Autofollow-Mechanismen. Oder sie scannen und räubern solche Empfehlungsdienste direkt aus. Um es aber noch einmal klar zusagen: TweetRanking ist nicht der Spammer. Es ist aber ein strukturierter Account-Pool für Spammer. Wie kann man das verhindern?
Twitter-Antispam-Verfahren sind gefordert. Sonst kannibalisiert sich das System selbst. Keine einfache Herausforderung an die Entwickler. Bin gespannt auf die Lösungen.
Wie gross ist eigentlich der Anteil der Spammer bei Follower von A-Twitterern mit Mega-Followerzahlen ? Karteileichen-Quote bei Followern liegt ja bei 60+%… Bereinigt man diese Zahlen, dann dürften manche ganz schön ernüchtert sein. Aufgeblasene falsche Popularität will keiner.
Tipp am Rande: Mit Untweeps.com kann ich wenigstens die inaktiven Accounts, die Karteileichen, unter denjenigen erkennen und ent-followen, denen ich selber folge und die seit geraumer Zeit nichts mehr selber ge-tweetet haben. Login per oAuth bei eingeloggtem Twitter-Account übrigens, Passwort ist also nicht erforderlich.
Workshop: Show! Don’t Tell!
06 Jun 2009 3 Kommentare
in Sprechblase Schlagwörter:Microblogging, Twitter, Workshop
Habe heute einen ganztägigen Workshop zu Microblogging und Twitter gemacht. Komplett interaktiv und online in freier Rede – ohne jegliche Präsentationsfolien. Powerpoint ist doof und langweilig. Oder jede andere Folienshow. Es war ein Wagnis. Es hat funktioniert. Fanden die Teilnehmer auch.
Ich habe einfach Twitter live gezeigt, Basisfunktionalitäten vorgeführt, Teilnehmer Accounts anlegen lassen, die Arbeit mit verschiedenen Tools gezeigt und ausprobieren lassen, Tipps und Tricks gegeben, Zahlenmaterial in Echtzeit an Monitoring- und Analysewerkzeugen demonstriert. Zusätzlich habe ich, um einige Aspekte in der Metadiskussion und den Nutzen zu erläutern, einige ausgewählte und gut strukturierte Blogartikel aus der „Sprechblase“ eingeblendet, Fragen beantwortet und neue aufgestellt, gemeinsam braingestormt und Ideen entwickelt. Es war kurzweilig und hat alle Teilnehmer von Anfang an zum Mitmachen animiert.
Mein roter Faden speziell für diesen Kunden dabei: (1) Was ist Twitter und wie funktioniert es? (2) Wozu ist es gut? (3) Wie kann ich es für mein PR, Marketing und Sales einsetzen? (4) Wie kann ich es in meine Produkte einbetten und verwenden? (5) Treffen nach 2-3 Wochen, um erste konkrete Umsetzungen im Haus zu besprechen.
Mir hat diese Arbeitsweise Spass gemacht. Den Teilnehmern gleich praktische Erfahrung und erste Erfolgserlebnisse beschert. „Show! Don’t Tell!“ wie Hollywood es sagt. Berichte nicht, zeige es. Rede nicht darüber, sondern mach es. Sei nicht langweilig und besserwisserisch, sondern informiere und unterhalte.


via
Letzte Kommentare