Diskussionskultur in Facebook (und anderswo..)

Naja, der Ton macht wie immer die Musik. Egal wie konträr die Meinungen sind, es sollte immer sportlich fair bleiben.

Nachkarten und Revanchefouls sollte ein Sportler nicht machen. Ein wahrer Champion hat das auch nicht nötig.

Und man sollte bei Bedarf immer an den richtigen Ansprechpartner und Entscheider eskalieren. Und dabei den Holzhammer nicht rausholen und  lieber stecken lassen. Immer kühl und sachlich bleiben.

Lieber immer einen Tag warten und nicht sofort im Brass und im Affekt rumballern.

Just my 2 cents.

Live. Work. Create.

Spring is Okay.

A post shared by Cem Başman (@cbasman) on

Eine Schwalbe im Frühling..

A post shared by Cem Başman (@cbasman) on

Wie mit Despoten umgehen..

Autokraten, Despoten und Diktatoren lassen sich grundsätzlich nicht durch schärfere Gesetze, nicht durch diplomatischen Druck aus dem Ausland und auch nicht durch gut zureden zur Vernuft bringen und bremsen, sondern wenn überhaupt nur durch Geld (das ihnen entgeht, beschlagnahmt  oder vorenthalten wird) und durch dicke Eier/cojones beeindrucken.

Oder durch öffentlich lächerlich machen.

Dunkeldeutschland.

Immer häufiger bemerke ich auf der Straße oder in Bus und Bahn abfällige, halblaute rassistische oder rechtsradikale Bemerkungen gegenüber Ausländern und Flüchtlingen. Fast jeden Tag.Von scheinbar ganz normalen Leuten

Die Hemmschwellen sinken zunehmend.

Vor zwei Tagen lief durch sämtliche Nachrichtenkanäle, die abenteuerliche Geschichte eines rechtsradikalen Bundeswehrangehörigen, der ein Doppelleben als scheinbarer syrischer Flüchtling führte und einen Anschlag plante, um es dann syrischen Flüchtlingen in die Schuhe zu schieben. Ich glaube diese Geschichte ist gar nicht so selten.

In Ämter und Behörden sitzen wieder Rechtsradikale. Mein Eindruck ist, dass solche radikalen Ansichten gerade bei den Sicherheitskräften, Justiz- und Vollzugsbeamten, also bei der Exekutive und Jurisdikation, den Häschern, Greifern und Bütteln des Systems, mittlerweile nicht selten sind.

Für mich mehren sich die Anzeichen einer Zeitenwende. Anscheinend völlig unabhängig und unbeeindruckt von der politischen, moralischen und medialen Gegensteuerung.

Der Himmel über Deutschland und über großen Teilen von Europa verdunkeln sich zunehmend. Über Dunkeldeutschland wie der ehemalige Bundespräsident Gauck es mal ausdrückte.

Wie sieht der Kiosk 2.0 aus?!

Kioske leben nicht mehr vom Verkauf von Zeitschriften. Und auch sehr schwer von Zigaretten. Lotto ist auch nicht der Umsatzbringer. Kioske bräuchten ein neues Geschäftsmodell: Der Kiosk 2.0.

Ein Kiosk ist ja ein kleiner Nachbarschaftsladen für den kleinen Alltagsbedarf mit besonderen und langen Öffnungszeiten. Lasst die Fantasie spielen:

Belebt das Kiosk-Konzept. Wie sehen Kioske im 21. Jahrhundert aus?!

(Eine gute, kleine Übung für Service Design, übrigens..)

Teil der Micro-Serie Entrepreneurs, Einsichten und Eingebungen von und über geborene Unternehmer.

Überzeugungstäter.

20 Sekunden oder 350 Zeichen – mehr Zeit hat man laut dem Journalisten Wolf Schneider nicht, um den Leser von einem Text zu überzeugen.

Die Webseite des eigenen Unternehmens ist die allererste Visitenkarte. Sie sollte neugierig machen, aber auch unmissverständlich sein.

Einer der alten Hasen im Web beklagte sich vor einiger Zeit, dass die Interessenten falsche Erwartungen an das Unternehmen hätten, einen Inkubator für Startups.

Auf meinen Einwand, das läge vermutlich an der unklaren Kommunikation, wurde lakonisch entgegnet, die Interessenter mögen bitte ihre Webseite genauer studieren. Das ist eine ziemlich arrogante Einstellung für einen Kommunikationsprofi wie ich finde.

Ja, es ist schwierig, komplexe Sachverhalte allgemeinverständlich, einfach, eindeutig, kurz und bündig, auf den Punkt zu formulieren. Im Zweifel einen Textprofi und Twitteruser engagieren.

Teil der Micro-Serie Entrepreneurs, Einsichten und Eingebungen von und über geborene Unternehmer.