Gefunden bei Alp Uçkan, der es wiederum in der Wikipedia ausgegraben hat:
Nach chinesischer Denkweise hat jeder Mensch ein Gesicht. Sein Gesicht wird ihm durch soziale Anerkennung gegeben oder durch Missachtung entzogen. Das Gesicht eines anderen zu wahren, heißt in erster Linie, seine Schwachstellen nicht bloßzulegen. Wer Ansehen gibt, gewinnt damit zugleich selbst an Ansehen. Wer einem Anderen das Gesicht nimmt, hat damit seines auch verloren.
Sehr weise. Hör gut zu, Klein-Bloggersdorf.
Das ist nicht nur chinesisch, das ist asiatisch. Es ist auch hier (in Thailand) wichtig das Gesicht zu wahren. Das kann je nach Status schon ein nicht eingeloestes Versprechen sein, was jemandem das Gesicht verlieren laesst.
Das sollte sich manch einer im Dorf auf die Fahne schreiben. Trackbacks hast Du sicher nicht verschickt: sie wären nötig, aber widersprüchlich.
Tonfall und Haltung eskalieren doch gegentlich in der B’sphäre deutlich über das Mass hinaus. Eine gesunde Streitkultur finde ich gut und notwendig, aber bitte mit dem Florett und nicht mit der Guillotine.
Mein Reden.
Sehr schönes Zitat. Denn so ist es.
Im Übrigen mische ich bei derartigen Diskussionen nicht mit. Die ganzen verlorenen Gesichter manchmal sind kaum zu ertragen!
404, „Jazz mein Deutsch“? Gut, dass du mich daran erinnerst …