documenta 6 (1977)



documenta 6 (1977), der Katalog in meinem Bücherregal, originally uploaded by Cem Basman.

Meine erste dokumenta. Die amerikanischen Fotorealisten beeindruckten mich damals. Und zwei zufällige Begegnungen mit Joseph Beuys: Das erste mal früh morgens in einem düsteren Raum voller Steinplatten alleine mit ihm und das zweite mal am gleichen Tag an der berühmten Honigpumpe im Treppenhaus des Fridericianums. Da durfte ich den gekleckerten Honig probieren bei einem kleinen Gespräch mit ihm. An den Gesprächsinhalt kann ich mich überhaupt nicht mehr erinnern. Ich war mir der Bedeutung damals nicht ganz bewusst. Manchmal komme ich mir vor wie in Woody Allens Zelig

frerk listet die Kunstevents der Saison 2007 auf. Wird es Bloggertreffen der Kunstinteressierten geben dort irgendwo? Schön wäre es … Wer initiiert? Art & Blogger in Deutschland. Ein Artcamp für Blogger … Mal kein Tekkischeiss oder Zwonull.

8 Kommentare zu „documenta 6 (1977)

  1. Wozu nach Kassel reisen, wenn das Gute so nah liegt. Morgen eröffnet in der Kunsthalle die Ausstellung Seestücke. Na ja, ich würde ja trotzdem gern zur Documenta fahren. Leider hatte ich bislang nie die Gelegenheit.

  2. Entschuldige, dass ich lachen muss. Deine erst Documente, mein erstes Lebensjahr. Klingt schon irgendwie komisch. Vielleicht komme ich sogar auf die diesjährige.

  3. Ich war auf 8, 10,11 und kann nur sagen, von Mal zu Mal konnte ich damit weniger anfangen. Ich weiss nicht ob XII besser wird – we’ll see – aber ich habe das Gefühl dass sich globale Kunstevents dieser Art auch im Sinne von l’art pour l’art irgendwo überlebt haben.

  4. Foodfreak, möglich. Einerseits sind wir älter geworden und haben mehr gesehen. Weniger beeindruckt uns. Andererseits wird Kunst immer mehr zur Ware, zum Showeffekt. Sie ist kalkulierter. So kommt es mir vor. Aber vielleicht hätte jemand dasselbe 1977 gesagt, der die documentas 1-5 erlebt hat ;-)

  5. hm. das kommerzielle in der kunst. langes thema. die preise sind teilweise schon finster. ich hatte neulich das werksverzeichnis von gerhard richter online entdeckt und mir überlegt, dass – angenommen bei einem mittleren preis von einer halben Million, die er inzwischen locker haben dürfte und bei einem werksverzeichnis von momentan 2415 bildern (angegeben auf gerhard-richter.com), kommt gerhard richter auf einen fiktiven „Marktwert“ von 1,2 Milliarden EUR. das hat dann nicht ganz den sowieso schon absurden Wert von youtube. perverser gedanke. so viel als amuse gueule für den kunstsommer.
    dieser gedanke war eigentich als eigener beitrag in meinem blog gedacht, aber: dann also hier für cem ;_]

    ich glaube, dass isa genzken im deutschen pavillon in venedig interessant werden könnte und die dokumenta auch nicht hinten anstehen dürfte, mir gefällt der ansatz von roger buergel. wir werdens sehen oder von hören, aber generell zum „abnutzen“ der kunst: bei mir ist es auch immer phasenweise. manchmal ist mir alles drüber und ich meine alles schon gesehen zu haben, aber dann kommt doch noch mal was gutes um die ecke. es hört nicht wirklich auf, aber klar, vieles ist schon da gewesen.

  6. Pingback: FOLGE

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