Startup Weekend in Hamburg im September?

Gibt es Interesse, im September in Hamburg beim ersten deutschen Startup Weekend mitzumachen? Ähnlich wie dieses in Boulder, Colorado, das gerade stattgefunden hat und wo 70 Teilnehmer zusammen das Unternehmen vosnap gegründet haben?

Bei einem Startup Weekend würden wir in einem intensiven Workshop eine gute, witzige und einfache Gründungsidee gemeinschaftlich an einem Wochenende in die Realität umsetzen. Mit Aufsetzen der entsprechenden Firma, Webdiensten, Staffing, Management und Gesellschaftern(!), denn alle Teilnehmer, die offiziell sich haben registrieren lassen und tatsächlich auch aktiv teilgenommen haben, werden automatisch eingetragene Gründer und Gesellschafter des Startups. Möglicherweise würden wir aber nicht in Deutschland gründen, da die Formalitäten hier länger als ein Wochenende dauern würden *hüstel*.

Organisation und Ablauf wären ähnlich wie bei einem barcamp, nur aufgrund der Komplexität strukturierter und mit etwas mehr Vorlauf und Vorbereitung. Der wichtigste Punkt wäre, dass man sich vorher aus diversen Vorschlägen auf eine Idee einigt, um am Wochenende nicht zu viel Zeit zu verlieren.

Das Event sollte kostenfrei für alle Teilnehmer sein und gesponsort werden. Organisieren würden es wahrscheinlich ich und Jason. Ich denke, dass auch viele aus Jasons Initiative IGoBeyond mitmachen würden. WebZwoNull meets Business! Crowdsourcing goes Startup! Users transforming to Founders & Owners!

Der Spass steht im Vordergrund und am Ende auch die Erkenntnis und Erfahrung wie man ein Startup gründet. Venture Capitalists würden mit ihrer Erfahrung gerne mit Coaching, Rat und Tat aktiv gesehen auf dem Startup Weekend.

Also, gibt es überhaupt grundsätzlich Interesse dafür?? Bitte einfach erstes Feedback, Interesse, Erwartungen, Vorschläge in die Kommentare hier. Spread the news…

94 Kommentare zu „Startup Weekend in Hamburg im September?

  1. Hallo Cem,

    die Idee ist großartig. Wie geschieht denn die Themenauswahl ? Wie wird der genaue Focus festgelegt, wo dann am Wochenende der passende Input folgen soll ? Ansonsten hätte ich schon Lust zu, da ich die Idee top finde.

    Besten Gruß aus Neumünster

    Andre

  2. Schöne Idee, wo würdest du das Unternehmen – wenn schon nicht in Deutschland – gründen? ;)
    lg
    TOM

  3. Lieber Cem,
    das ist eine schöne Idee, bei der ich gern mitmachen will.
    Wochenende und September passen gut. Die Machbarkeit wird z.B. durch das Projekt myWhitelist belegt: innerhalb kürzester Zeit wurde dieses spannende Startup gestartet.
    Beste Grüße,
    PC’L

  4. gute, idee! ich hätte lust. habe aber bisher noch nicht im internet gegründet – spricht das gegen eine teilnahme? erfahrung und wissen über den markt ist vorhanden…

  5. Vorbereiten lässt sich der formale & rechtliche „Container“ in den nachher gegründet werden kann. Dieser „Container“ hat mit der eigentlichen Idee nicht so viel zu tun.

    Ideen können vorab gesammelt werden. In einem Blog oder Wiki beispielsweise. (Kommt noch!). Alle Ideen werden dann in der ersten Stunde während des SWHH ultrakurz vorgestellt und danach wird schnell abgestimmt (Beauty contest). Die Idee mit den meisten Stimmen (einfache Mehrheit oder mit Stichwahl der zwei besten Ideen) wird realisiert.

    Parallele Gruppen arbeiten die Teilprojekte aus. Periodisch Standup Meetings, um die Ergebnisse vorzustellen und abzustimmen.

    Fester (grober) Fahrplan auf einer Zeitschiene. Timeboxing.

    Ownership & Leadership zu Themen und Aufgaben.

    Sowohl kommerzielle wie gemeinnützige Gründungsideen sind erlaubt.

    Bei jeder Startup Idee, folgende Fragen kurz beantworten können:

    * What does your company do?
    * What problem are you solving?
    * What’s special about your technology/marketing/expertise/connections?
    * Who are you?

    Das sind spontane Gedanken. Abwarten. Wenn wir es machen, dann gibt es dazu ein extra Wiki/Blog/…

  6. Interessante Idee ist das auf jeden Fall.Ich werde das hier erstmal weiterverfolgen, mal schauen. Wäre das was für mich, könnte ich da was beitragen, kann sowas funktionieren??? Hmmm, ich werde das Geschehen hier mal im Auge behalten ;-)

  7. Und wer managet die Firma nach dem Wochenende? Wer von den voraussichtlichen 100 Gesellschaftern wird später noch wie viel dran arbeiten?
    Wer erklärt den 3 Leuten, die das vielleicht dauerhaft tun wollen, warum sie nur je 1% Anteile haben, während die restlichen 97% nichts tun und im Erfolgsfall trotzdem den Großteil des Geldes kassieren?
    Klingt mir zu romantisch, als dass das funktionieren könnte für ein kommerzielles Projekt.
    Für ein gemeinnütziges Projekt könnte es allerdings funktionieren. Da wär ich evtl. auch dabei.

  8. @Andre (11. Juli 2007 um 23:47): per Blog/Wiki/…

    @Tom (12. Juli 2007 um 0:04): Vielleicht USA. Geht online sofort per Web…

    @Nicolai Kuban (12. Juli 2007 um 0:13): Jeder, der geschäftsfähig ist, einen gesunden Menschenverstand hat und den Willen und die Fähigkeit konstruktiv mitzuarbeiten ist grundsätzlich willkommen.

    @Thomas Promny (12. Juli 2007 um 2:00): Da ist was dran natürlich :-)… Andererseits gehört dem verantwortlichen Manager immer der Laden? Wieviel Prozent von Lufthansa besitzt der Vorstand Mayrhuber?? OK, andere Ebene. Weiss ich. Wir werden darüber nachdenken.

    @Sven Wiesner (12. Juli 2007 um 8:38) Herzlich gerne, Herr Nachbar! Würde mich sehr freuen!

    Andreas Dittes, einer der massgeblichen Koordinatoren und Ideengeber, von einigen Barcamps in D, hat auch schon sein Interesse per Mail bekundet. Das freut mich besonders. Danke, Andreas!

    Eben meldet auch Jens Kunath, der VC von shoppero aus Hamburg, sein Interesse…

    Sieht so aus als ob das Ding jetzt startet. Ich warte heute den Tag noch ab, ob noch Killerargumente kommen…

  9. Hallo,

    die Idee ist interessant und brigt großes Potenzial – auch, wenn es Klippen zum umschiffen gibt. Das Argument, dass das Management nicht für seine paar Prozent arbeitet, ist ein gutes – hier muss ein interner Verteilungsmechanismus gefunden werden, der abhängig von einer tatsächlichen Mitarbeit (bewertet nach Qualität und Quantität) ist.

    Aber das kann man ja – im Vorfeld – diskutieren.

    Also… ich würde mich da schon einbringen wollen und können.

    Grüße,
    Jörg Dennis Krüger

  10. Hallo,

    ich finde die Idee auch sehr interessant und würde gerne daran teilnehmen. Gibt es einen Newsletter dazu?

    Den Punkt mit den Beteiligungen finde ich auch wichtig, aber ich glaube der inhaltliche upside aus dem Wochenende ist höher zu bewerten als langfristig wirkende shares.

    Jedes StartUp braucht eine Finanzierung. Man könnte eine Art VC Pool anlegen in den jeder Teilnehmer beliebig viel einzahlen kann. Daraus werden die Anteile zu 70%? errechnet. Die restlichen 30% gehen an das Team was das weiterführende Management übernimmt.

    Nur ein Vorschlag…

    Viele Grüße
    Alex

  11. Hi zusammen,

    super Idee. Empfehle GmbH-Gründung in Baden-Württemberg – innerhalb von 72 Stunden nach Notartermin im Register eingetragen. Und an alle Kritiker, lieber 1 % von McDonalds, als 100 % von der Pommes-Bude um die Ecke. Falls das Ding gut läuft, umwandeln in eine AG und ab dafür über nen light-IPO ;-)

  12. super Sache, nur wäre eine kommerzielle Gründungsidee wohl sehr schwierig zu machen mit 100 Gesellschaftern.

    Manche Leute schauen dann ganz genau was sie einbringen und was andere einbringen. Wenn es da kein ausgewogenes Verhältnis gibt, kann es zu Problemen führen.
    Wer schon mal mit mehr als 3-4 Leuten gegründet hat, kennt das sicher.

    Eine gemeinnützige Gründungsidee fände ich jedoch sehr sehr gut. Da gibt es auch viele Themen denen man sich annehmen könnte.
    Ob nun Bildung (Schulen in Deutschland), Umwelt (Stichwort: Klimawandel), Armut oder medizinische Forschung.

    Genau so etwas fehlt eigentlich noch. Ein Projekt bei dem die Leute die mit den Internet ihr Geld verdienen, auch mal etwas zurück geben.

    Ich würde es auch nicht schlecht finden, wenn jeder etwas zum Startkapital beitragen würde. Bei 100 – 250EUR pro Nase könnte man bei 100 Gründern schon mal 10.000 – 25.000EUR zusammen bekommen.

    Sollten Einnahmen generiert werden, könnten diese für gemeinnützige Aktionen verwendet werden.
    Man könnte z.B. Ideen wie 1.000.000 Pixel für 1.000.000EUR wieder aufgreifen, um so Spenden zu sammeln.

    Ich wäre allerdings nur dabei, wenn man meine Hilfe auch wirklich braucht. Denn immerhin möchte ich nicht nur neben dran stehen und gucken was die anderen machen. Ich möchte auch aktiv etwas beitragen können.

    Als Shopbetreiber könnte ich folgendes beitragen:
    – Lagerhaltung, Kommissionierung und Versand
    – Screendesign für Website und Flyer
    – Startkapital für gemeinnützige Aktionen

    bye
    Tobi

  13. Mal ganz aus dem Bauch heraus: großartige Idee. Das ist auf jeden Fall eine interesante Sache. Bislang fällt mir noch kein Killerargument dagegen ein. Falls sich das ändern sollte, melde ich mich natürlich …

  14. Das hört sich wirklich aufregend an. Es geht dabei wohl nicht um „das schnelle Geld“, sondern um den Spaß am Gründen und die schnelle Umsetzung einer guten Idee.

    Worum ich mich vorab kümmern würde: Sucht gute Programmierer, die auf ein Framework wie http://www.yaml.de setzen, damit der Quellcode garantiert Browser-freundlich und das Projekt flexible und barrierefrei wird. Dazu Mootools als „a super lightweight web2.0 javascript framework“.

    Die Programmierer werden sich da besser auskennen. Was ich sagen will ist, dass man möglichst ausgereifte Bausteine verwendet, um schneller zum Ziel zu gelangen.

  15. Ein echtes Gründungswochenende als intensives Zusammenkommen und machen ist toll um gleichgesinnte kennen zulernen. Anders als in den Staaten sind wir hier aber noch ein paar Schritte hinterher – ich würde es angebrachter finden erst mal ein „vor Camp“ zu gestalten, da die meisten noch nicht dergestalt in einem Gründermodus drin sind.

    Wie wäre es denn statt direkt eine Firma zu gründen einfach das ganze Mal als Initiative zu verstehen intensiv ein „was wäre wenn“ zu machen bzw Ernstfall zu proben? Oftmals setzt das erst Gedanken in Gang die man dann eine gewisse Zeit später in das von Dir angedachte Wochenende übersetzen kann.

    Konstruktiver Vorschlag: Beschnupperungsdings vorher, inklusive Kennenlernen, und dann ein echtes Startupwochenende kurzfristig später mit ausgewählteren Leuten. Denn seien wir ehrlich: Nicht jeder kann mit jedem.

    [Ich habe lange genug von Existenzgründern im klassischen Sektor Konzepte auseinandergenommen und jetzt mit blognation zum Beispiel ein hohes Interesse an „bitte gleich englische Informationen andenken“, die Informationen stelle ich gerne zur Verfügung. Ich weiß, Diskussionen über Organisation und Abläufe machen keinen Spaß aber müssen auch sein. ;)]

  16. Hi,

    mein erster Eindruck zur Idee war „wow“!
    mein zweiter Eindruck zur Idee war „ja, aber…“ (typisch deutsch)
    mein dritter Eindruck zur Idee war „das mach ich…“

    Gerne bin ich dabei, habe allerdings 2 Punkte, die aus meiner Sicht im Vorfeld geklärt werden sollten. Zum einen ist mir nicht klar, was wir (Achtung: „corporate feeling“ hat bereits begonnen!) mit ggf. 200 Teilnehmern machen, wenn Arbeit vor Ort bzw. nachgelagert nur 20 Aktiven zugeordnet werden kann.

    Zum anderen sehe ich bei der unreglementierten Teilnahme die potentielle Schwierigkeit, das Interessens-Cluster entstehen, die die Ideen-Findung deutlich einschränken (bspw. 80% Molekularbiologen oder 70% Nerds wären für einen Kaufmann nur mit lustigen Pillen zu verkraften).

    Und außerdem (okay, das ist der 3. Punkt) wäre es aus meiner Sicht noch sinnvoll, die Funktionen in und um die Arbeitsgruppen festzulegen, da eine möglicherweise hohe Konzentration von Alphas zu unproduktiven Testosteron-Wettbewerben führen könnte – und dafür haben wir keine Zeit und ich auch keine Lust.

    Also, please take me on the list-
    netnut

  17. Ich zitier mal Tobi:

    Ich würde es auch nicht schlecht finden, wenn jeder etwas zum Startkapital beitragen würde. Bei 100 – 250EUR pro Nase könnte man bei 100 Gründern schon mal 10.000 – 25.000EUR zusammen bekommen.

    Damit ist die GmbH als Rechtsform absolut untauglich! Ich habe noch nie einen Notar gesehen mit so großen Sitzungsraum :-)

  18. Bevor hier schon das Fell des Knuts aufgeteilt wird, noch eine Frage zur Umsetzung aus Entwicklersicht. Wie ist denn dort der Fokus? Soll in den 3 Tagen auch schon eine lauffähige, aber sicher noch nicht mit allen Funktionen ausgestattete Website online gehen?

    Probleme könnten bei zu wenigen oder zu vielen Entwicklern auftreten. Bei zu wenigen Entwicklern könnte bei diesen das Gefühl entstehen, dass die Mehrheit an dem Wochenende nur herum labert, während die wenigen Entwickler die eigentliche Arbeit verrichten müssen.

    Bei zu vielen Entwicklern wird man sich nur schwer auf eine gemeinsame Plattform einigen können, weil es sicher allein 3 Tage zur Entscheidungsfindung für die geeignete Plattform braucht ;-). Man denke nur daran, es gäbe eine Handvoll Ruby-on-Rails Fans, eine Handvoll PHP Entwickler und sogar noch einige Verrückte, die in Perl oder Java entwickeln wollen. Allein, wenn es nur PHP Entwickler gäbe, werden die sich nur schwer auf ein passendes Framework (Zend Framework, Cake, Symfony, CodeIgniter, you-name-it) einigen können.

    Deshalb sollte IMHO die Entwicklungsumgebung (welche Programmiersprache und welches Framework) möglichst frühzeitig und am besten schon vorher festgelegt werden, wenn an besagtem Wochenende auch noch etwas Vorzeigbares bei herum kommen soll.

    Jm2c.

  19. Ich denke auch, das man zuvor das Team gut durchmischen muss: Was bringen 60 „Ideengeber“, wenn kein Webdesigner, Programmierer, ect. mitmacht, die später die Idee auch umsetzen können?

    Man könnte das leicht lösen, indem man im Wiki je 10 Plätze für Grafiker/Webdesigner, Programmierer, BWLer, VCs (werden natürlich nicht so viele kommen, aber lieber freihalten), Marketing und 10 Plätze für „Sonstige Teilnehmer“ anbietet.

    So entstehen kleine Teams, die später zusammenarbeiten werden (logisch!) und die komplette Manschaft dürfte recht effizient sein…

  20. viel interessanter ist doch jeweils 15-max 20 leute pro team. ideen finden, dann in kleinen gruppen umsetzen. es muss facilitator geben! der prozess muss organisiert und klar sein!! nur dann ist es realistisch und umsetzbar.

    z.b. 4000 ideen in 2 stunden finden und bis zur top idee filtern, die dann umgesetzt wird. was ist zu tun, wer soll es tun. viele informationen müssen gesammelt und strukturiert werden.

    daher: das erste venture sollte sein wie man jede woche eine neue firma starten klann… dieses ziel unterteilen in bearbeitbare pakete.

  21. The same goes for me:

    „mein erster Eindruck zur Idee war “wow”!
    mein zweiter Eindruck zur Idee war “ja, aber…” (typisch deutsch)
    mein dritter Eindruck zur Idee war “das mach ich…”“

    Spannende Idee, und da will ich gar keinen Skeptizismus verbreiten, sondern auf der Euphorie-Welle mitschwimmen und hiermit meine Begeisterung für das Vorhaben kundtun.

    Die meisten bedenkenswerten Punkte, die mir in den Kopf kamen, sind in den vorangegangenen Beiträgen schon berücksichtigt; als elementarst wichtig betrachte ich ebenfalls, dass jeder das beisteuert (ob Knowhow, Ressourcen, Technik, Kapital [!]), was er KANN, und nicht, was er gern WÜRDE …

    Ich bin aber guter Dinge, dass das was werden kann; bin dabei!

    Beste Grüße aus Berlin in die Runde,
    Felix

  22. Hallo Herr Basman,

    eine sehr spannende Idee. Ich währe sehr gerne dabei. Werde Ihren Blog weiter verfolgen.

    Beste Grüße
    Dimitrij Kisselev

  23. Die Idee ist sehr gut. Bei einer entsprechenden Anzahl an positivem Feedback ist es bestimmt interessant teilzunehmen.

    Vielleicht mal in einem online Eventplaner einstellen und nachsehen wie viele sich anmelden.

  24. Ich glaube, dass es in der Tat auf eine perfekte Organisation ankommt.

    Vorschlag:

    1.) Jeder Teilnehmer kann eine Idee, sich und seine angestrebte Tätigkeit innerhalb des Teams vorstellen. 30-60 Sekunden (Elevator Pitch) und danach 10 Minuten „Kreuzverhör“. Danach vergibt jeder Teilnehmer dieser Idee Punkte.

    2.) Nachdem alle Ideen vorgestellt wurden, picken wir uns die 10 besten Ideen raus und diskutieren, welche davon umgesetzt werden soll. Das Ganze nimmt dann ca. 2-3 Stunden in Anspruch.

    3.) Arbeitsfelder definieren. Je nach Idee werden nun Arbeitsgruppen gebildet. Programmierung, Layouting, Marketing, PR, Business-Modelling… Innerhalb eines jeden Teams gibt es einen Teamleiter. Die Teamleiter einer jeden Arbeitsgruppe stehen in engem Dialog zueinander und übernehmen die Koordination.

    4.)Alles fügt sich wie ein Baukastensystem zusammen.

    Natürlich gibt es einige Herausforderungen – gerade hinsichtlich der Programmierung.

    Generell halte ich das Vorhaben für realistisch!

    Zur Rechtsform:
    Je nach dem wieviele Teilnehmer letztendlich dabei sind, wäre die Wahl einer AG natürlich die Beste – optimal wäre es natürlich, wenn gleich der ein oder andere BA oder VC dabei wäre.

    Zum Marketing:
    Wir sollte die gesamte Geschichte professionell „verfilmen“. Könnte ein geniales Mediazugpferd sein. In 48 Stunden zur erfolgreichen Internet-AG! Ich habe Kontakte zu RTL etc.. Ich könnte mir vorstellen, dass eine solche Aktion eventuell als Reportage interessant sein könnte.

    Wie gesagt: „Ich finde das Vorhaben interessant!“

    Viele Grüße.
    Tobias

  25. Ich finde die Idee auch charmant!

    Die Bedenken, die man haben kann, wurden bereits alle geäussert. Es sind aber keine Showstopper dabei, die sich nicht umschiffen liessen, würde ich sagen.

    Von zentraler Bedeutung sehe ich allerdings in der Tat die Teilnehmerzahl. Ich kann mir schwer vorstellen, dass man mit 100 Leuten tatsächlich produktiv arbeiten kann – zumindest nicht in so kurzer Zeit. Von daher finde ich zB den Einwurf von Timo hinsichtlich der Clustering in Teams a 15-20 Leuten für zielführender.

    Ich bin jedenfalls gespannt, und werde mir das trotz zeitlich angespannter Lage auch mal im Hinterkopf behalten. :)

  26. Es würde Sinn machen, wenn man zunächst eine kleine Website entwickelt, auf welcher sich jeder registrieren kann, welcher dabei sein möchte. Dort kann jeder Angaben zu seinen aktuellen Projekten, Skills, Ideen und seinem angestrebtem Aufgabengebiet machen.

    Bei dem „Elevator Pitch“ den ich vorhin an Punkt 1 beschrieben habe, könnte dann web-based die Punktevergabe stattfinden. Sprich jeder gibt via Notebook seine Punkte ab, kann einsehen wer in welcher Arbeitsgruppe ist, den aktuellen Status einsehen, welcher von den Teammanagern stets aktualisiert werden.

    Gefällt mir immer besser diese Idee :-)

  27. @ Tobias Hieb

    ich kann ja verstehen, daß Struktur im Projekt notwendig ist, um es nicht per se zum Scheitern zu verurteilen (s. auch meine Anmerkungen vorher).

    Aber, wir nehmen aus meiner Sicht dem Projekt mit der von Ihnen vorgeschlagenen vorgelagerten Vorgehensweise das Besondere:

    Brainstorming zwischen Unbekannten, bei einer engen timeline und dem absoluten Willen, ein gemeinsames überlebensfähiges Baby zu bekommen!

    Hätte ich „DIE IDEE“, würde ich sie nicht posten, sondern umsetzen.

    Der Charme liegt doch darin: Unbekannte bekennen sich dazu, innerhalb eines Wochenendes etwas auf die Beine zu stellen, was nachhaltig wirkt. Hierzu werfen sie am Anfang des WE alles in die Mitte der Gruppe (Ideen, Erfahrung, Geld, Umsetzungsressourcen, Kontakte, motivierende Worte oderwasauchimmer…) und nach der Ressourcen-Optimierung (wer macht was bis wann) geht´s los.

    Die vorgelagerte Ideen-Bewertung spart zwar Zeit, läßt aber kaum Platz für die so notwendige Interaktion zur Ideen-Findung und Optimierung.

    Greetz,
    netnut

  28. Sehr gute Idee! Bin gerne dabei. Habe gestern schon von Jason darüber gehört.

    Vielleicht könnten parallel an dem WE auch mehrere Firmen „gestartet“ werde. Nach dem „Elevator Pitch“ werden die Teilnehmer nach „deren Vorlieben und Qualifikationen“ auf die Projekte verteilt und die 200 Teilnehmer starten vielleicht 5-7 Ideen, die aber unter der gleichen Firma laufen, an der alle beteiligt sind.

    Das wird alles sehr spannend…..

  29. Lieber Cem!

    Großartige Sache. Wir 3 sind dabei.

    Liebe Grüße: Das „Start-Up – Team“ ;)

  30. Wenns zeitlich irgendwie passt, komm ich auch. Aber selbst wenn nicht, sponsorn wir logisch eine JimdoPro-Page fürs Projekt. Ich kauf schon ma 10 Packungen Espresso ;)

  31. Ich finde die Idee ebenfalls sehr interessant und will gern dabei sein. Ich bin dafür, dass es mehrere Themen gleichzeitig abgearbeitet werden, so dass sich die Teilnehmer für ein bevorzugtes Thema entscheiden können.

    Wir müssen uns auch klare Ziele und konkrete Plannung festschreiben, was alles nach und vor dem Wochenende erreicht werden kann. Denn zu erwarten, dass aus technischer Sicht in weinigen Stunden ein funktionierendes Web2.0 Portal entsteht, wäre einfach zu blauäugig und nicht realistisch (Man kann ja gerade so „Hallo Welt“ schaffen :). Je nach Projekt und bei nicht so grosser Anforderung arbeiten an der Entwicklung schon mindestens 3-4 Personen 2-3 Monate lang.

    Deshalb sollte man, wenn man ähnliches Desaster wie bei vosnap vermeiden will (die Seite ist ja immer noch offline), sich evtl. Gedanken machen, eine mind. 4-8 wöchige Entwicklungsphase zu planen….

  32. Das ist mal eine schöne Idee!

    Ich mache mal einen großen Bogen um Bedenkentragen, Schwarzmalen und Gegenschießen. Das ergibt sich ohnehin von selbst und ist sicher eine „unserer“ größten Ressourcen…

    Also, Schreib- und Denkkraft, etwas Pixeltalent und Skill, dazu Verstand und Lust Ideen zu spinnen, wieder zu zerreißen, zu verbessern, Detailteufelfehler zu überführen – schon mal die Dinge, die ich gerne mit in die Mitte werfe.

    Und hey: Im schlechtesten Fall ist das ein Superexperiment und ein sehr lehrreiches Wochenende.

    Glaube, gerade in der Nichtstruktur liegt die Chance, dass hier mal eine ganz neue Mischung zustande kommt. Auch an Leuten!

  33. Hier scheint also der zentralste Punkt der Diskussion zu entstehen.

    Also: Bin dabei!

    Terminvorschlag: Wochenende 22./23.09.

    Ort: Zentral – Berlin oder Frankfurt

    Begründung: Gute Erreichbarkeit aus allen Ecken der Republik.

    Anmerkungen: Keine – Einfach machen! – Nur Reden bringt nix.

    Grüße aus Jena,
    Holger

  34. Holger, es wird der 22./23.9.2007 in Hamburg mit einem Warmup an der Bar am Vorabend. Heute im laufe des tages gebe ich hier ein erste Ankündigung!

  35. Hallo,

    so ein Community-Startup ergibt vor allem dann Sinn, wenn das Startup, das dabei erstellt wird, mit dem Prozess zu tun hat.

    So hab ich jedenfalls das Vorbild vosnap – http://www.vosnap.com – verstanden. Da haben sich die hundert Gründer zusammengesetzt und über gute Startup-Ideen abgestimmt und kamen schließlich drauf, daß die Organisation solcher kollektiver Entscheidungsprozesse die beste Idee ist.

    Das ist eine hübsche logische Schlaufe.

    Sowas wäre auch eine gute Idee für ein deutsches Projekt und hätte etwas von Demokratie 2.0.

    Ich bin gern dabei.

  36. Wäre auf jeden Fall dabei, wobei es mir in erster Linie um die KnowHow-Schiene geht „Idee+Geschäftsmodell finden->schnell umsetzen->Werbung machen->zusätzliches Geld organisieren->Wachsen, wachsen, wachsen“. Ob man nach einem WE ein komplett ausgereiftes Produkt/StartUp hat, ist dann schließlich Nebensache.

    p.s. kennt jemand ein gutes und relativ günstiges Hotel in Hamburg?

  37. Auch wenn ich schon recht viel zu tun habe und aus München ne lange Anreise habe wäre ich auch dabei. Schon allein um viele interessante Leute kennen zu lernen.
    @boris: Ich denke schon dass man an dem Wochende ein lauffähiges System hinbekommt, man muss ja nicht alles neu bauen. Es gibt so viel Open Source Software, da wird sich sicher was finden, das man (vielleicht auch zweckentfremdet) nutzen kann.

  38. Super Idee und deren (Ideen) gibt es tausende im Business Bereich.

    Freu mich auf den Austausch und die kreative Energie.

    Gruß aus Berlin,
    Michael

  39. „Holger, es wird der 22./23.9.2007 in Hamburg mit einem Warmup an der Bar am Vorabend. Heute im laufe des tages gebe ich hier ein erste Ankündigung.“

    Wo kann ich mich nun anmelden? :-).

  40. Habe auch großes Interesse. Bin E-Business Student mit Affinität zu aktuellen Startups und auch eigenen Ideen. Teilnahme für mich auch möglich oder nur etablierte Professionals ?

  41. Super Idee.
    Ich erwarte mir zwar mehr interessante Kontakte, Ideen und Brainstormings als das etwas dauerhaftes dabei entsteht, aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.

    Bin dabei.

  42. Cem,

    auf jeden Fall machen! Allein die Idee ist es schon wert, das durchzuziehen. Und wg. Notar etc. sollte es nicht allzuviel Stress geben: Der Notar kann ja schließlich auch zu „uns“, also zum Durchführungsort kommen. Diejenigen, die das dann nachher operativ machen, könnte man ja durch eine einfache Kapitalerhöhung beteiligen, so dass sie auch auf nennenswerte Prozente kommen, beispielsweise Erhöhung des Kapitals um 25.000 Euro macht 50% für den neuen Gesellschafter. Und mit insgesamt 50.000 Euro lässt sich heute ja schon allerhand stemmen, insbesondere auch wegen der ganzen freien Presse, die man von so einem tollen Event bekommt.

    Ich bin dabei!

  43. Mein Haus- und Hofnotar würde auch mit 1000 Leuten eine GmbH Gründen, wenn alle die rechtlichen Regularien erfüllen. Ist zwar fast eine HV von einer börsennotierten AG, aber die PR-Story wäre damit schon da ;-)

  44. Also ich finde die Idee auch einfach klasse und wäre sofort dabei!

  45. Hi Cem, tolle Idee ich würde mich freuen dabei zu sein, helfe auch gerne wenn ich die Zeit finde. Würd emich über eine kurze Nachricht freuen, wenns nen Termin gibt.

    Beste Grüße!

    Hannes

  46. Ich hätte mal einen ersten Vorschlag für ein Projekt, das auf einem smarten Anreizsystem basiert und einem gemeinnützigen Zweck zugute kommt. affiliates4charity.net – auf marketing2null.de zu lesen.
    Was haltet Ihr davon?

  47. Das überwältigende Interesse und die positive Reaktion in den letzten 24 Stunden auf meine Frage, ob es Interesse an einem Startup Weekend in Hamburg im September gibt, haben mich ermutigt, das Startup Weekend in Hamburg zu starten. Es gab eine aussergewöhnliche Resonanz in der Gründerszene, In der Venture Capital Szene und in den Web 2.0 Communities sowie in der entsprechenden Blogosphäre… Ich bin vollkommen überrascht und platt. Damit hatte ich nicht wirklich gerechnet.

    Weitere Informationen sind zunächst hier zu finden!

  48. Pingback: Ulrich Bartholmös

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