Online-Partei? Parteien online? Partei 2.0?

Robert berichtet von einer Online-Partei in Australien. Vor einigen Wochen hatte ich beim Lunch genau über dieses Thema ein interessantes Gespräch mit einem nicht ganz unbekannten VC. Nicht als Projekt, sondern als reines Gedankenexperiment… Oder doch nicht?

Das wirft einige grundsätzliche Fragen. Würde das in Deutschland ebenfalls funktionieren? Warum eigentlich nicht? Was macht denn überhaupt eine Partei aus? Müssen Spitzenkandidaten wirklich immer auf die Strasse gehen? Hände schütteln? Babys hochheben und küssen? Sind Plakate nicht Umweltverschmutzung? Wäre eine Online Partei tatsächlich nicht deutlich preisgünstiger und effektiver? Das würde nur ein Test wirklich zeigen können. Am 24. Februar 2008 sind Bürgerschaftswahlen in Hamburg. Wie wär’s? Wer gründet die erste Online Partei in der Hansestadt?

Das Potential des neuen Web ist in Deutschland für eine effizientere Parteipolitik und den Wahlkampf nicht einmal ansatzweise richtig entdeckt worden. Dass die traditionellen Parteien sich sehr schwer mit dem Bürgerdialog im Internet tun, ist bekannt. Die Partei 2.0 lässt noch auf sich warten…

Engagierte Ausnahmen zumindestens in Hamburg sind die beiden prominenten Sozialdemokraten Carola Veit, MdHBü und Familienpolitische Sprecherin der SPD, und Michael Neumann, Vorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion Hamburg. Beide bloggen fast täglich über ihre Parteiarbeit.


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