Was soll in die Sidebar?

Perun fragt, welche „Elemente“ eines Weblogs in die Sidebar sollen.

Für mich ist das ganz einfach: „Permanenter Inhalt“ kommt in die Sidebar. Wichtiges nach oben. Wichtig ist, was dem Nutzer wichtig ist. Und das, was mir wichtig erscheint. In meinem Fall, steht oben in der Sidebar, mein aktuelles Statement zu meinen Hörgewohnheiten, mein Mood, und wo ich demnächst bei einer Veranstaltung sein werde. Dabei ist der aktuellste Event immer oben.

Danach kommen bei mir all diese Blogstandards. Mit Perun bin ich mir vollkommen einig, das solche Elemente wie „Kalender“ so wichtig sind wie ein Loch im Kopp… Ich merke beim Schreiben jetzt aber auch, ich muss meine Sidebar wieder mal aufräumen. Der Frühling naht. Muss demnächst putzen.

XING übernimmt cember.net (TR)

Xing wächst weiterhin stetig durch Übernahmen in Europa und übernimmt jetzt cember.net – das mit über 280.000 Mitgliedern größte Businessnetzwerk in der Türkei. Cember.net ist eine eingeführte profitable Marke in der Türkei und ähnlich wie Xing aufgebaut.

Die Türkei ist mit rund 70 Millionen Einwohnern einer der am stärksten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Für Social Networks kann sie einer der wichtigsten Brücken zur islamischen Welt mit rund einer Milliarde Menschen sein. Schon heute existieren in Xing zahlreiche starke Gruppen mit kulturellem Hintergrund aus der Türkei.

Der islamische Raum ist ein interessanter Markt, der für Social Networks noch gar nicht erschlossen ist. Etwa 300-400 Millionen Menschen werden dort auf Grund ihrer Bildung und ihres Konsumverhaltens von unterschiedlichen Studien als potentielle Mitglieder von Social Networks angesehen. Das Wachstum in diesem Markt ist rasant.

Das Netzwerk muslimBC mit Sitz in Hamburg ist beispielsweise einer der ersten Angebote im Web, das sich ausschliesslich auf diesen Markt konzentriert und in einem halben Jahr seit ihrer Gründung über 12.000 Mitglieder gewinnen konnte.

PS: „çember“ heisst auf deutsch übrigens der Kreis, der Umkreis, aber auch der Ring, der Reifen, der Fassreifen. Ausgesprochen wird es „tschember“, wohingegen mein Vorname „Cem“ mit dem „C ohne Häck’chen darunter“ wie „Dschämm“ ausgesprochen wird. Muss ich immer wieder alle paar Jahre erklären.

Update: Einige Zahlen und Hintergründe zum cember.net Deal.

Kommentarpolitik

Wie geht man mit solchen Kommentaren um? Ich würde sie entschieden zurückweisen und löschen, Thomas. Es ist immer das gleiche braune halbgare Gesülze ständiger Wiederholungen. Diese Leute sind nicht an einer Konversation interessiert, sondern nur an jeder x-beliebigen Plattform, um sich und ihrer verquerer Ideologie Gehör zu verschaffen.  Ich würde sie löschen und eventuell einen Löschvermerk setzen. Bei mir habe ich zudem auch noch die Backlinks auf die Kommentatoren aufgehoben.

Story: Bobby Fisher in Queens

1972. A small bedroom in a small duplex in a nondescript section of Queens. On the unmade bed, two twenty-year-olds: a girl with blue eyes, long blond hair and wire-rim glasses; a boy with a mane of unruly dark curls, an eastern European face, a thick beard. He drums his fingers on the mattress in a pattern she recognizes as the second fugue of the Well-Tempered Clavier; she smiles to herself and turns over onto her stomach, propping her head up with her hands. She wears cut-off jeans and a tank top. The boy is in a white t-shirt and boxer shorts. The room is sweltering; a fan runs in one corner but seems to barely stir the humid air. But except for an absent-minded hand that brushes the curls off the boy’s wet forehead, the two don’t seem to notice; their attention is elsewhere.

Read on my dear…

Eine wunderbare Erzählung. Linkhinweis freundlicherweise per Mail von Haiko Hebig erhalten. Danke.

Bloggertreffen am Rande der DLD08

Ganz herzlichen Dank an Heike Bedrich, Klaus Eck, Doris Eichmeier und Kira Song von Imagecapital für die Initiierung und Organisation des Bloggertreffens in München am Rande der DLD. Das Hofbräu hell und dunkel floss in Strömen in die Kehlen, die Küche gab her, wofür Bayernland weltweit gut und berüchtigt ist und das alles Dank einer grosszügigen Spende der grossen glamourösen DLD an die letzten unbeugsamen Blogger, die den Grossverlegern trotzen (oder so ähnlich)… Ich hatte ohne Pause eine Reihe sehr schöner und intensiver Gespräche mit einheimischen wie auch zugereisten und mitgereisten Bloggern. Erstaunlich für mich, die meisten Gespräche drehten sich um StartupWeekend und wie es weitergeht. Ähnlich war es übrigens auch auf der DLD08 selber. Das zeigt mir wieviel Kraft und Austrahlung in der Idee liegt. Das ist gut zu erfahren. Hat mich erneut bestätigt, dass Jason und ich auf dem richtigen Weg sind. Die DLD ist für mich jedesmal ein Auftanken an Energien und Vibrationen. Es ist eine wunderbare und unnachahmliche Mischung aus Inspiration und Herzlichkeit.

Mehr lesenswerte Berichte zum Bloggertreffen bei Manuel, Tobias, Raphael,… und schöne kompromittierende Fotos von Steffi! Gibt es weitere Fotos und Berichte??

Mehr Bildung. Mehr Respekt.

Mehr Bildung. Für Inländer und Ausländer.

Mehr Zukunft. Mehr Perspektive. Weniger Armut. Weniger Hass. Weniger Rassismus. Weniger Volksverhetzung. Weniger Gewalt. Weniger Kriminalität. Mehr Selbstachtung. Mehr Haltung.

Mehr Respekt. Für Inländer und Ausländer.

Mehr Bildung ist der Schlüssel zu einer besseren Gesellschaft. Das erfordert den Willen der politischen Führung dazu und die Fähigkeit es umzusetzen. Es erfordert aber vor allem Zeit. Eine Generation. Es ist ein Generationenvertrag. Es ist wie ein Bausparvertrag und eine Rückversicherung der Gesellschaft gegenüber ihren Mitgliedern. Es ist ein Vertrag, den die Gesellschaft mit jedem einzelnen schliesst. Es ist ein Vertrag, der mehr Wert ist als alle Verträge zusammen. Es ist ein Vertrag, der sich lohnt. Ein Vertrag, der erfüllt werden kann. Er ist machbar.

Geben wir dem Hass keine Chance.

Meet me at the DLD08

dld-logo.gif   München, 20./22. Januar 2008

Von Sonntag mittag bis Montag abend bin ich auf der DLD08 in München. Ich freue mich sehr darauf, dort viele bekannte und neue Gesichter zu treffen und zu sprechen. Es wird bestimmt nicht weniger inspirierend wie letztes Jahr. Sonntag abend bin ich auf dem Bloggertreffen im Hofbräukeller. Ein Hotel muss ich mir noch besorgen… Bin im Mercure Hotel München Altstadt und teile mir mit Nico Lumma das Dach und das Frühstück. Das kann ja heiter werden…

WordCamp08: Kurznachrichten

WorkShop: Ein Magazin mit WordPress? Valentin und ich würden gerne am Sonntag auf dem WordCamp08 bei genügendem Interesse zu einem Workshop anregen.

Ein Silberstreif am Horizont zum Thema „WLAN-Anbindung im stilwerk“. Montag erfahre ich mehr darüber. Hilft beten?

Das Catering ist nun in der Beta-Version abgestimmt und bepreist. Muss aber noch optimiert werden. Zu allen Gängen gibt es auch eine gleichwertige vegetarische Alternative natürlich. Hört uns jemand von der Getränkeindustrie? Wasser? Softdrinks? Wie wär’s mit Promotion via den erlesensten viralen Bloggern Deutschlands?

Live Bloggen beim WordCamp08?

Franztoo hat ein schönes Live Blogging Tool entdeckt: Cover it Live ermöglicht in Echtzeit zu bloggen, ohne im Blog-Editor „rumzuwurschteln“. Unterstützt werden allerdings nur Internet Explorer 6.0 oder höher und Firefox 2.0 oder höher. Live Blogging Tool beim WordCamp08? Ich werde es mal heute Nachmittag testen…

Momentan plagen mich aber andere Sorgen. Wir kämpfen noch um den Internetanschluss vor Ort. Wir brauchen zwei Anschlüsse: Einen für alle Teilnehmer und die Twitterwall sowie den anderen für den Video Livestream. Das ganze hängt momentan am Wohl und an der Befindlichkeit eines einzigen externen Servicetechnikersan einer gekappten DSL-Leitung. SehrMega-frustrierend. Am liebsten würde ich jemanden haben, der mit einer grossen Antenne vor dem Haus parkt und den ganzen WLAN Krams rausbeamt.

How does Twitter shift from idiotic to amazing?

Laura writes, Twitter is my Village:

It takes a village – a critical mass of interesting people – to read and write to. When my brain started to connect with the brains (and hearts) of others, it got really, REALLY cool for me. You may be looking for like minds, or you may want to be totally shaken up by new ideas. Both work. One day I suddenly realized this was, for me, tribe-finding. For arguably the first time in my life I didn’t feel as weird and different.

[Hat tip to Oliver]