Sportler können Zeichen setzen. Das gewaltigste, an das ich mich sogar noch erinnern kann, war 1968 in Mexico City während der Siegerehrung für den 200m Lauf. Es war wie eine Bombe damals. Dieses Bild mit den beiden schwarzen US-Athleten Tommie Smith and John Carlos mit der Black Power Faust als Zeichen des Protests gegen die Unterdrückung der afro-amerikanischen Bevölkerung in den USA ist unvergesslich. Darüberhinaus nur noch der sagenhafte 8,90m Weitsprung von Bob Beamon haben sich noch von dieser Olympiade ins Gedächtnis eingebrannt.

Passen dazu in der heutigen Ausgabe der Ostsee-Zeitung:
„Athleten sollen nicht denken. Sie sollen an den Spielen teilnehmen.“
Idrass Dokomy Adiker, Chef des Nationalen Olympischen Komitees des Tschad.