Wahltheorie: „Smart Rich Blacks“ against „White Trash“

Amanda Cox, New York Times, hat eine interessante Theorie für die Vorhersage der Vorwahlen bei den US-Demokraten:

WENN [im Wahlbezirk der Anteil der schwarzen Bevölkerung über 20% liegt] ODER WENN [die Rate der Highschool-Abschlüsse höher als 87% ist] ODER WENN [der Wahlbezirk im Westen ODER Mittelwesten liegt UND das Durchschnittseinkommen höher ist als 30.000 Dollar bei mindesten 53% der Bevölkerung UND die Bevölkerungsdichte bei mindstens 61,5 Personen per Quadratmeile ist UND Bush im Jahre 2000 Kerry nicht dort vernichtend geschlagen hatte] DANN gewinnt Obama diesen Wahlkreis mit hoher Wahrscheinlichkeit SONST Clinton.

Wer in Mathe und Logik nicht aufgepasst hat, hier das ganze als Grafik.

Kurz gesagt: Obama hat die besten Chancen in bevölkerungsreichen, gut ausgebildeten und gut verdienenden Gegenden, mit starkem schwarzen Bevölkerungsanteil. Clinton ist dagegen gebucht auf arme, weisse Rednecks… Nach dieser Theorie jedenfalls.

Twitterstyle: Obama vs. Clinton heisst: „Smart Rich Blacks“ against „White Trash“.


2 thoughts on “Wahltheorie: „Smart Rich Blacks“ against „White Trash“

  1. Ich kann der Graphik entnehmen, dass es unter anderem statt „ODER WENN“ „UND WENN“ heissen muesste, rein logisch gesprochen etwas ganz anderes. Und ausserdem bezieht sich beispielsweise die Fragestellung auf Armut im Jahre 2000 – soll also heissen, es hat sich seither was getan, was die Entscheidung der Waehler beeinflussen wuerde…

    Gutes Beispiel dafuer, wie zerstoererisch und unscharf die Kuerze Twitters ist. Danke.

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