„Okay, I still want to block this person.“

Manche der Alphamännchen 2.0 in Twitter sind einfach penetrant. Leute wie @loiclemeur oder @guykawasaki spammen den Kanal rund um die Uhr voll mit Werbung via Links zu ihren Services und Produkten. Oder auf ihre Blogeinträge… und jeden ihrer Kommentare, die sie irgendwo abgesetzt haben. Die Kommentare dienen fast ausschliesslich wieder nur zu Werbezwecken. Sie enthalten wiederum Links und Hinweise auf ihren Sites. Das ist nur noch pervers. Eine Konversation ist von denen nicht wirklich gewünscht. Das ginge auch gar nicht bei teilweise fünfstelligen Followerzahlen.

Ich twittere zwar auch gelegentlich mal einen Hinweis auf einen eigenen Blogbeitrag. Aber nur, weil ich ihn wichtig oder gut finde und gerne ein Feedback darauf hätte, weil mich die Meinung der anderen interessiert. Anregung zur Konversation in einigen besonderen Fällen. Aber ich twittere nicht jeden Pups, um Traffic auf mein Blog zu lenken. Die meisten, mit denen ich spreche, lesen die „Sprechblase“ sowieso über den Feedreader.

Das einzige, was gegen diese massiven Selbstdarsteller hilft, ist sie zu ent-followen. Zu blocken. Reduce the noise! Okay, I still want to block this people. Byebye, Loic, Guy,…


9 thoughts on “„Okay, I still want to block this person.“

  1. Twitter wird erwachsen und wir müssen jetzt anfangen zu reagieren, bevor der Kanal komplett mit Werbung verstopft ist. Da hilft nur noch blocken oder besser einfach nicht mehr folgen.

    Das verschlechtert die Ratio und dürfte bald der Maßstab für Wertigkeit sein.

  2. @Jochen, irgendwie hat sich bei mir auch eher eine Community Mentalität in twitter herausgebildet. Ich folge und werde verfolgt von Leuten, die ich kenne oder die irgendwie im Dunstkreis der deutschen Szene sind. Amis und andere treten immer mehr in den Hintergrund. Ausnahmen gibt es natürlich.

  3. Nervig oder interessant und spannend ist zwar immer mit einer sehr persönlchen Wertung verbunden, aber warum sollte man an etwas teilhaben wollen was einem nicht gefällt.

  4. Du hast absolut recht. Wenn die Signal-to-Noise Ratio zu schlecht wird, muss man sich von diesen ‚Spammern‘ einfach verabschieden. Was von Interesse ist kommt auch ueber andere Kanaele/Quellen rein. Und bei fuenfstelligen Follower-Zahlen ist Twitter nur noch ein Broadcast-Kanal unter vielen, kein Dialogmedium mehr.

  5. Es ist eine dünne Linie zwischen überschäumender Begeisterung und nervendem Mitteilungssoverkill. Ich folge recht wenigen Leuten und mich interessieren die Tweets einiger meiner Follower nicht die Bohne, aber wenn sie mir gern folgen möchten, sollen sie das tun. Nur wenn ich ihnen nicht länger folge, können sie mir auch nicht mehr folgen, da meine Tweets protected sind. Sie werden automatisch gekickt. Das wiederum fände ich einfach unhöflich (wo ich sie doch nunmal freigeschaltet habe), also nehme ich ihr Geplapper in Kauf oder aber nutze Twitter eben immer seltener.

    Diese vierstelligen Selbstvermarktungsterroristen „ignorier‘ ich ned amol“, wie man in Bayern sagt. :-) Da kann ich auch gleich 9Live einschalten und den Moderatoren beim hyperventilieren zusehen.

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