SALON91: Praktikumsplatz für Screendesign

SALON91 in Hamburg-Altona sucht angehende Designer für ein bezahltes Praktikum. Dauer: 6 Monate. Voraussetzungen: sicherer Umgang mit Photoshop, Grundkenntnisse in Flash & Action Script, sowie ein Händchen für Gestaltung, Typografie und Animation. Beginn nach Vereinbarung. Kontakt über Stefan Schröter, Design & Kreation.

Ich habe mit SALON91 sehr gute Erfahrungen. Es ist ein erfahrenes und gutes Drei-Mann-Team. Würde mich sehr freuen, wenn es klappt.

Der Dalai Lama und die Wissenschaft vom Glück

Dalai Lama in Berlin 19. Oktober 2008

Der Dalai Lama kommt am 19. Oktober 2008 wieder nach Berlin. Anlass ist die erste Mind and Life-Konferenz in Europa. Mind and Life ist ein gemeinnütziges Institut, das einen Austausch zwischen spirituellen Traditionen und Wissenschaftlern organisiert.

Am Ende der Konferenz, am Sonntag, den 19. Oktober 2008, wird der Dalai Lama in Berlin einen öffentlichen Vortrag „Die Wissenschaft vom Glück“ halten.

Der Friedensnobelpreisträger spricht über die Chancen, aber auch die Grenzen der Wissenschaft. Denn „unsere grundlegende Suche nach Glück kann nur durch die Stärkung menschlicher Werte erfolgreich sein.“

Karten und Information finden sich hier… und hier.

Vergleiche auch meinen dazu passenden Artikel “Bist du eigentlich glücklich?”… vor wenigen Tagen.

eFree: My Email Policy

Linda Stone has published her email policy which she calls eFree:

eFree
1. Reply all is usually a bad idea. 

2. If you’re cc’d, there’s no need to reply.

3. A short, thoughtful email gets a quicker response. Long emails are read last.

4. If this issue cannot be resolved in 3 emails, consider scheduling a call or a meeting.

5. Thank you. Always lovely. Sometimes not necessary.

She uses this policy statement as a signature in her emails. It’s her way to communicate her preferences. Good point. Could be my email policy too. Particularly #3. Make it short fellas, willya? The same applies to my mobile voice mailbox: Don’t tell me the story of your life into the box. Don’t repeat yourself. Make it short.

Ich bin ein „Best Ager“

Zumindest nach Ansicht der Marketing-Experten. Jeder Zielgruppe seine Schublade, ist ihre Devise. Best Ager sind die 50+ Generation. Rund 33 Millionen Deutsche oder 40 Prozent der Bevölkerung sind älter als 49. Und es werden mehr. Als „anspruchsvoll“ und „kaufkräftig“ haben sie die Werber schon eingestuft. Ideale Konsumenten mit viel Zeit und Geld. Altersteilzeit und andere gesetzliche Regelungen machen es möglich. Für krisensichere Angestellte. Selbstständige und Freiberufler sind aussen vor. Best Ager, die agile Truppe vor dem Rentenalter, pardon, „Senioren“. Bisher als „IT-Urgestein“ tituliert, weiss ich nicht so recht, ob ich mich mit dieser Bezeichnung wirklich anfreunden kann.

Das Hamburger Abendblatt machte das Thema „Best Ager“ dieses Wochenende in seinem Journal zur Titelgeschichte (1, 2). Mit einer langen Fotostrecke von gut aussehenden und intelligenten „Best Agern“ in der Papierausgabe: Klaus Wowereit, Nina Hagen, Jil Sander, Elke Heidenreich, Robert de Niro u.v.a.m.

„Best Ager“ zu jung für die Rente und voller Schaffensdrang. Die Deutsche Wirtschaft hat mittlerweile eine Stiftung gegründet und zapft das Wissen und die Erfahrung der Zielgruppe ehrenamtlich für nationale und internationale Einsätze ab. Kost ja nix. Die haben ja ihr Geld schon verdient, meinen sie. Was machen denn die, die lebenslang Geld verdienen müssen oder wollen?

Ab 50 wird es schwer, interessante und lukrative Aufgaben zu bekommen… Oder hat jemand ein schönes, grosses, anspruchsvolles Projekt für mich, wo ich meine ganze Erfahrung einbringen kann? Mal im Ernst.

Update [03.07.2008]: Diese Woche auch Titelthema im Stern: Männer um die 50.

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Deutsche Schule Istanbul

Von der Deutschen Schule Istanbul aus kann man die Altstadt Istanbuls und den Bosporus sehen. [Quelle Text und Foto: Wikipedia]

Meine Schule von der fünften bis zur zehnten Klasse. Ein Intermezzo zwischen unserer ersten und zweiten Zeit in Deutschland. Was Erziehung und Herzensbildung angeht waren das meine vielleicht prägnantesten Jahre. Ich bin bis heute mit vielen aus meiner damaligen Klasse noch gut befreundet.

Es war eine Stadt und eine Gesellschaft, die es heute nicht mehr gibt. Sie scheint fast spurenlos verschwunden zu sein. Die Strassen und Plätze, die Uferpromenaden und die weiten offenen Flächen, wo noch Schafe grassten, die vielen Bazare in den Gassen, die dunklen Strassenhäuser aus Holz mit den weissen Gardinen, die schattigen Maulbeerbäume mit weissen oder violetten Früchten im Spätsommer, das flaschentürkisfarbene Wasser des Bosporus, die vielen kleinen Fischerboote im Morgengrauen, die alten kohlebetriebenen Fähren, die unzähligen Strassenhändler, die jeder zu ihrer Tages- und Nachtzeit mit ihren jeweils charakteristischen Rufen in den Häuserschluchten ihre Waren anpriesen, die nach Flieder duftenden Gärten, all das gibt es nicht mehr. Und auch die Menschen, das Leben und ihre Kultur nicht mehr. Vielleicht war das ganze auch nur der Traum eines Heranwachsenden.