„Bist du eigentlich glücklich?“…

…fragt Hector und macht eine Reise, um das Glück zu suchen. Ein wunderschöne und amüsante Geschichte von François Lelord mit 23 Lektionen des Glücks, und über die Liebe, die Sehnsucht, über die Frauen. Am meisten haben mir die Lektionen 20, 13 und 10 gefallen. Auch 18…

Lektion 20, „Glück ist eine Sichtweise auf die Dinge“, ist vielleicht die wichtigste. Sie ist die freieste. Denn sie wird von uns und unserer Haltung zum Leben bestimmt. „Glück muss man erkennen können, wenn es einem begegnet“, das wäre meine eigene Lektion, die ich hinzufügen würde. Manchmal ist es ein schöner Tag, manchmal ein kurzer Moment des Erfolgs, manchmal das flüchtige Lächeln einer unbekannten schönen Frau. Glück lässt sich nicht anstreben. Glück lässt sich auch nicht erarbeiten. Es gibt auch kein Recht auf Glück. Aber jeden Tag gibt es Augenblicke des Glücks. Man muss es zulassen. Und einfach geniessen.

Auf seiner Weltreise begegnet Hector einem amerikanischen Glücksforscher, der versucht, das Glück zu messen. Er stellt Hector drei Fragen:

„Zunächst bitte ich Sie, über den Abstand zwischen Ihrem gegenwärtigen Leben und dem, das Sie gerne führen würden, nachzudenken.“ […]

Der Professor seufzte sehr tief, und dann bat er Hector über einen anderen Abstand nachzudenken: den zwischen seinem gegenwärtigen Leben und der besten Lebensphase seiner Vergangenheit. […]

„Dritte Frage, dritter Abstand“, sagte der Professor. „Denken Sie über den Abstand zwischen dem nach, was die anderen haben, und dem was Sie selbst haben.“

Jeder beantworte diese drei Fragen für sich. Am Ende denke jeder noch einmal über Lektion 20 nach.

Für mich ist das höchste Glück die Liebe. Und die Erfüllung in seiner eigenen Arbeit. Manchmal hat man auch das grosse Glück, dass beides gleichzeitig zusammentrifft.

PS: Auch das ist Glück. In reinster Form.


16 thoughts on “„Bist du eigentlich glücklich?“…

  1. Ein schoener Gedanke

    Ein Hindusprichwort sagt:
    „Der Mensch sucht Vergnuegen und findet Leid“

    Jedes Vergnuegen scheint Glueck zu sein, es verspricht Glueck, aber es ist nur der Schatten des selbigen.
    Vergleichbar mit dem Schatten einer Person, der nur die Form derselben wiedergibt und nicht die Person in seiner Gaenze. Somit ist auch das Vergnuegen nur der Schatten und nicht das Glueck sebst …

  2. Ja, dann auch noch was passendes hierzu aus dem Film „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“:

    „Was du verschenkst, bleibt immer dein Eigen, was du behälst, ist für immer verloren!“

    … in Bezug auf Lektion 17 und selbstverständlich auch ein bißchen Lektion 22 (sehr weise) ;o)

  3. Das Buch “Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran” liebe ich sehr, mostnase. Ich habe es etwa vor einem Jahr gelesen. Es gibt auch einen schönen Film dazu mit einem alten Omar Sharif als Monsieur Ibrahim, den ich allerdings noch nicht gesehen habe. Das Buch hat mich sehr berührt.

  4. Das hört sich auch wesentlich angenehmer an, Kirstin! :-)

    PS: Ich spreche in den öffentlichen Kommentaren jeden immer nur mit dem eingeloggten Namen an. Auch wenn ich weiss, wer dahinter steckt.

    Jeder mag seine Gründe für seinen (Nick)namen dafür haben.

  5. Sehr schöne Sichtweise. Ich denke die Crux mit dem Glück ist das viele Menschen nicht verstehen das man es zwar nicht kaufen kann aber doch selbst dafür verantwortlich ist wie man die Welt sieht und welches Fazit man daraus zieht.
    Man kann sich von einer schlechten Sache den ganzen Tag vermiesen lassen oder sich trotzdem über den Sonnenschein freuen, eine Krankheit kann einen in eine tiefe Sinnkriese stürzen oder man besinnt sich auf das schöne und gute das man hat und zieht daraus die Kraft zu kämpfen.
    Es ist nicht immer einfach aber es lohnt sich.
    Das größte Glück ist für mich ebenfalls die Liebe und ein Lächeln auf dem Gesicht des geliebten Menschen

  6. Eine einfache Frage, die doch komplizierte Antworten fordert.

    Zwei habe ich gegeben, eine zu Silvester 2006 und die andere schon eher, irgendwann 2005 mal, in einer Replik auf einen Beitrag in einer Community, in dem einer von seiner gefundenen Liebe und dem Leben zu Dritt, es war ein Kind gekommen, schrieb.

    Im Grunde ist es ganz einfach, glücklich zu sein…

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