5 Webgründer, die mir wichtig sind

In meinen Augen gibt es eigentlich nur zwei wirklich markante Webgründer von Format in Deutschland:

Beide haben konsequent und ruhig in den letzten Jahren ihre Unternehmen aufgebaut und zum Erfolg geführt.

Lars hat den ersten deutschen Börsengang im Web 2.0 Zeitalter hingelegt und in den letzten fünf Jahren die Anzahl der registrierten Nutzer auf fast 6 Millionen gesteigert. Der Aufbau von Xing zu einem der namhaftesten grossen internationalen Business Networking Plattformen ist unbestritten unternehmerisch eine grosse Leistung.

Stephan expandiert mit Qype von Deutschlands größtem Bewertungsportal für Lokales zu Europas grösstem. Er hat in den letzten zwei Jahren mit Qype das Genre Empfehlungsmarketing im Web neu definiert. Viele neue Nischenportale orientieren sich mittlerweile an Qype.

Neben diesen zwei Webgründern sehe ich noch drei weitere in der Verfolgertruppe der wichtigsten: Ibrahim Evsan (sevenload), Felix Haas (amiando) und Oliver Überholz (mixxt). Alle drei beeindrucken mich aus unterschiedlichen Gründen. Ibo hat vor wenigen Tagen sevenload höchst erfolgreich mit dem T-Konzern gepartnert. Felix, führt amiando unternehmerisch ganz gezielt in Richtung Europas grösste Eventplattform. Oliver hat es verstanden, mit mixxt die Web 2.0 Community zu binden und marschiert heimlich ebenfalls in Richtung Europa.

Alle genannten fünf kenne und und schätze ich persönlich sehr.

In den letzten ein bis zwei Jahren rollt eine grosse Gründungswelle in Deutschland. Viele hundert Gründer ziehen heute neue Geschäftsideen und -modelle im Web hoch. Deshalb ist es wichtig, dass es Gründerpersönlichkeiten gibt, an denen man sich orientieren kann. Ein erfolgreiches Geschäft nachhaltig zu führen und zu etablieren dauert Jahre. Auch im Webzeitalter. Dazu braucht man einen langen Atem, viel Geduld, sehr viel Arbeit, ein absolut dediziertes Team und die Fähigkeit aus eigenen Fehlern zu lernen. Das zeigen diese fünf in vorbildlicher Weise.

Chapeaux à tous les cinq!

Das wären als Jury-Mitglied bei deutsche-stratups.de meine persönlichen Vorschläge zur Wahl des wichtigsten Webgründers.


12 thoughts on “5 Webgründer, die mir wichtig sind

  1. Ich bin sowohl Mitglied bei Qype und bei XING. Beide Plattformen schätze ich sehr! Ich bin sehr gespannt, wie die rasche Entwicklung weitergeht – und sehe bei Qype und XING absolut keine Probleme. Zu viele Portale finde ich allerdings verwirrend, aber ich weiß, nur die richtig guten „Sites“ mit den gut durchdachten Konzepten werden überleben.

  2. Da fällt mir ein, ein guter Wettbewerb verleiht Preise in mehreren Kategorien. Hier könnte das analog sein, nur mal so ins Blaue gesprochen:

    U21 – der Name sagts schon

    Seriengründer – mehr als 3 erfolgreiche Unternehmen seit Web-Urknall

    Gründerteam – Unentkoppelte Duos/Trios etc.

    Und overall natürlich der Eingangsvorschlag:
    Deutschlands wichtigster/wichtigste „WGP“ (WebGründerPersönlichkeit)

    JM2C

  3. Hi, so öffentlich?:)

    z.B.
    Ralf Prehn, mobile.de
    Philip Montgelas, Netdoktor- nein, die mag ich persönlich. nicht:). Allerdings mit Holtzbrinck im Hintergrund
    Joacim Schoss, scout24

    Danke übrigens für die Wertschätzung des blogs:)

  4. Hi Cem,

    Danke für die Blumen. Nehme ich gerne stellvertretend für alle Mitarbeiter entgegen. Der Erfolg bei XING ist aber nicht nur ein Verdienst von uns, sondern insbesondere ein Verdienst der Kunden. Mittlerweile haben wir XING Mitglieder in der 40. Generation (Lars = 0), ohne unsere Mitglieder hätten wir es nie so weit geschafft. Also Euch allen vielen Dank an dieser Stelle.

    Unternehmertum muss in Deutschland nicht nur für uns in unserer kleinen Branche, sondern über alle Gesellschaftsschichten eine interessante und erstrebenswerte Alternative zum klassischen Modell werden. Derzeit ist Deine Sub-Überschrift eher ein Beweis, dass wir noch weit davon entfernt sind. Warum nur 2, warum nicht 10.000? Da müssen wir hin, wenn wir als Land und als Gesellschaft uns positiv weiterentwickeln wollen.

    PS. Flasche Magnum-Champus für den nächsten Gründer, der aus unserer Branche an die Börse geht. Wird langweilig immer nur amerikanische Comps zu haben.

  5. Deine Schampus-Wette nehmen die deutschen Gründer gerne an, Lars :-)

    Unternehmertum muss in Deutschland nicht nur für uns in unserer kleinen Branche, sondern über alle Gesellschaftsschichten eine interessante und erstrebenswerte Alternative zum klassischen Modell werden.

    Meine volle Zustimmung.

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