Werbeblogger & Friends veranstalten WerbeCamp

Der Werbeblogger Roland Kühl-v.Puttkamer will „Klassiker“ und „Onliner“ der Werbung zweimal im Jahr in Hamburg in einem WerbeCamp nach dem Vorbild von BarCamps zusammen bringen:

Konkret geplant ist also der Startschuss für das erste Werbecamp im Frühjahr (April, Mai) 2009 in Hamburg, ein genauer Termin folgt. Neben den typischen Elementen eines Barcamps werden wir gezielt “spannende” Personen aus unterschiedlichsten Disziplinen der Kommunikation als Gäste einladen, auch aus dem Ausland, damit der “Blick über den Tellerrand” auch international möglich ist. Logischerweise verursacht ein derartiges Veranstaltungskonzept Kosten, die wir dann auf eine Teilnehmer- oder Mitgliedsgebühr transparent umlegen werden.

Dazu hat er in den vergangenen Wochen rund 15 Initiatoren aus allen Bereichen der Werbung angesprochen, die mit ihm gemeinsam als Peer Group das Veranstaltungskonzept eines WerbeCamps erarbeiten. Sie bilden mit ihm zusammen das Netzwerk Werbeblogger & Friends, das nach und nach um weitere Experten und Integrationsfiguren der Kommunikationsbranche erweitert werden soll. Abseits von Stand, Position und Status wird so ein virtueller und realer Ort geschaffen, in dem die Kultur eines inhaltlich-fachlichen Austausches im Sinne echter “integrierter Kommunikation” gelebt wird, wie Roland es schön formuliert.

Ich begrüsse die Initiative zum WerbeCamp ausdrücklich und bin stolz einer dieser ersten Friends des Werbebloggers zu sein. Ein tolles Vorhaben mit viel Potential. Respekt, Roland.


12 thoughts on “Werbeblogger & Friends veranstalten WerbeCamp

  1. Aber wo wird die Linie zwischen „Werbung“ und „Spam“ gezogen? Würde die nicht vom Werber anders gezogen als vom Ziel der Werbung, und würde somit nicht manches vom Werber erdachte (und möglicherweise bejubelte) vom Ziel desselben als Spam im Sinne von nervend beurteilt?

  2. @Cem:
    Gerne. Ich dreh grade wieder durch auf dem Werbeblogger, kyrillische Spamtrupps sind fast schon in konzertierter Attacke unterwegs.
    Und wenn wir schon von Spam reden…Den gibt es natürlich nicht nur bei den Onlinern, sondern wird auch mächtig von den „Klassikern“ produziert. Passt also voll ins Konzept des Werbecamps…

  3. Roland: Habe den Link verfolgt, da steht in der Tat einiges an Interessantem drin. Es ist auch schön, wenn sich die Werbebranche Gedanken darüber macht, warum sie von so vielen Verbrauchern abgelehnt wird. Vielleicht kommen da ja zukünftig noch Konzepte heraus, die tatsächlich Werbung transportieren, ohne mich als Nutzer zu gängeln oder zu nerven. Aggressive Werbung ist für mich mittlerweile ein deutliches Argument gegen einen Kauf bei dem so Werbenden.

    Markus Roder: Ist die Frage ernst gemeint? Ich werde dauernd vollgespamt. Von kleinen Verbrechern, aber auch von großen Werbetreibenden. Und ich bin so feindselig denen gegenüber, wie diese mich nerven und sich mir aufdrängen. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es hinaus.

  4. Die Zeit ist reif für eine Meta-Kommunikation in der Werbebranche über alle Disziplinen hinweg – eingeschlossen die Kommunikuation, für die es noch kein Berufsbild gibt. Außerdem argumentieren Juristen anders als Sozialwissenschaftler.

    Komisch ist, daß an den Hochschulen erst dann neue Paradigmen auftauschen, wenn andere Professoren da sind. Das ist genauso menschlich wie die Kommunikation von Werbebotschaften. Außenseiter, die nicht mit den Wölfen heulen, dürfen an ihren zahlenden Kunden gemessen werden – woran denn sonst?

    Heinz Rudolf Kunze, 1988
    “Ich geh meine eigenen Wege,
    ein Ende ist nicht abzusehn.
    Eigene Wege sind schwer zu beschreiben,
    sie entstehen ja erst beim Gehn.”

    Jede Kommunikation ist begleitet von Zustimmung, Gleichgültigkeit und Ablehnung. Welche Werbung dazu führt, zahlende Stammkunden zu finden, wissen wir immer erst hinterher, oder? Bis es soweit ist, müssen wir unsere Auftraggeber von unserer Arbeit überzeugen.

    Hans Kolpak
    Corporate Blogger

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