PR Thinking

Jetzt wird mir der Basic aus Usingen doch langsam unheimlich. Die Amerikaner heben ihn jetzt aufs Schild. Das ist wohl die grösste PR Kampange, die ein deutsches Web 2.0 Ding je gesehen hat. Robert bei TechCrunch und eben auf der ehrwürdigen Washington Post (via)! Das hat noch keiner bisher mit dieser Leichtigkeit geschafft. Hut ab, Robert!

Ein Mega-Scoop, an dem sicher die PR Mitarbeiter und PR Agenturen von eBay nicht ganz unschuldig sein dürften. Absolute Profis. Werbung pur für ebay. Wenn du einmal auf den internationalen Nachrichtentickern landest… Dazu sind diese Agenturen ja auch da. Da ist es verständlich, wenn er sagt: „eBay hat mir freundlicherweise unter die Arme gegriffen, womit ich nie gerechnet hätte. Mega Dank!“. Das dürfte den Preis ziemlich noch in die Höhe treiben bis 15.01.09 19:50:54 MEZ. Damit kommt Robert seinem Wunschergebnis sicher näher.


21 thoughts on “PR Thinking

  1. Stammt die Formulierung „German TechCrunch“ von ebay? Die scheint mir ganz entscheidend zu sein, weil sie BT eine enorme Bedeutung verleiht (auch wenn sie IMHO inhaltlich nicht so recht passt).

  2. Cem, das ist nicht „Die Washington Post“, es ist „nur“ das eingebettete TechCrunch auf den Post-Seiten.

    Die schwachsinnige Formulierung „Manch einer spricht vom „deutschen Techcrunch“.“ stammt aus Basics Angebotstext.

    BTW könnte er sich mal zu äußern wie es sein kann, dass bei 22.500 Euro der Mindestgebotspreis nicht erreicht ist. Siehe http://twitter.com/AndyLenz/status/1106880334

  3. @heinzkampe Ich glaub das mit dem TechCrunch hat Spiegel Online schon vor der Auktion in die Welt gesetzt. Aber irgend ein „Experten“ da Spiegel ja von den Experten spricht die es Vergleichen.

  4. Die Welle drumherum anzustoßen verdient höchsten Respekt. Cleverer Coup.

    Was sich mir hier nur rein kaufmännisch wirklich nicht erschließt: Robert verdient laut eigenen Aussagen mit dem Ding weniger als 40.000 im Jahr – und steckt dafür eine Menge Arbeit (Selbstausbeutung rein).

    Angenommen jemand kauft das Ding und sorgt mit vergleichbarem Arbeitsaufwand dafür, das es weiter läuft UND zahlt dafür ein angemessenes Gehalt (von mir aus kalkulatorisch). Selbst, wenn das länger als ein Jahr gutgehen sollte – obwohl dieses Blog recht persönlich ist und ohne Robert sicherlich ein anderes wäre – nach welcher Bewertungsmethode kann man da auf mehr als einen niedrigen 5-stelligen Betrag kommen?

  5. Ich mag mal wieder zu schwarz sehen, aber als ich heute morgen den Artikel von Techcrunch im Reader hatte, dachte ich nur „Oh Gott, jetzt denkt die ganze Welt, dass diese Seite das Ding in Deutschland ist. Und sie sieht aus, wie das Blog eines 13-jährigen, der seine ersten Erfahrungen im Web sammelt.“ Naja, da müssen wir jetzt wohl durch.

  6. na ja, WP ist im Grunde genommen nicht wirklich, sondern eine Contentsyndizierung zwisch TC und WP. Es klingt natürlich für Außenstehende gut und für Kenner dieser Contentpartnerschaft ist es halt genau da, eine Copy von TC. Aber auch TC ist nicht gerade unbekannt, ich bin sehr dankbar dafür.

    Was die Aussage „wie Techcrunch“ angeht, ist das ein alter Hut mit dem Blog. Es wird tatsächlich nicht selten so bezeichnet, das die „Profis“ so nicht sehen können, die „Ahnung“ von Webtrends und ihrer Einordnung haben. Brauche mich dahingehend nicht zu verstecken, was mein Blog an Aufklärungsarbeit und an hoher Vorhersagegenauigkeit von wichtgen Trends seit 2003 bis dato geleistet hat, ohne damit mein gesteigertes Selbstbewusstsein überstrapazieren müssen:) Besser machen, dann plappern;)

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