Der Freitag: „Espresso“ mein Community-Blog (Update)

Ich habe einige Blogartikel aus der Sprechblase versuchsweise in meinem neuen Blog „Espresso“ in der Community von Der Freitag veröffentlicht. Stammleser kennen diese Artikel schon. Hier sind sie nun auch in der Freitags-Community zu lesen:

Es darf auch dort gelesen und kommentiert werden.

Später werde ich sicher einige originäre Artikel posten. Jetzt sammele ich erstmal etwas Erfahrung in dem Umfeld. Was mir jetzt schon auffällt, Registrierung in der Community und Bedienerführung für Autoren und Leser sind etwas gewöhnungsbedürftig und ziemlich unübersichtlich für mich. Die Leistung des darunterliegenden Plone CMS ist recht langsam. Chris ist hier schon sehr ausführlich mit diesen und anderen technischen, fachlichen, rechtlichen und inhaltlichen Schwächen der Freitags-Community ins Gericht gegangen. Dort hatte ich auch meinen allerersten Eindruck in einem Kommentar wiedergegeben.

In der Ausführung der Community gibt es sicher noch einen gehörigen Optimierungsbedarf, aber mein vorläufiges Fazit ist zunächst: „Der Zustand von ‘Der Freitag’ ist momentan kritisch, aber nicht hoffnungslos. Da geht noch was. Das kann man in einer konzentrierten und konzertierten Aktion hinbekommen. Das ist eine Entscheidung der Unternehmensführung.“ – Zumindestens der Community-Support vom Freitag hatte heute aber auf meine morgendliche Anfrage ziemlich prompt und gut reagiert.

Ob ich mich beim Freitag und seiner Community wohlfühle, ob ich die Inhalte dort mag, ob ich in der Lage bin gelegentlich ein weiteres Blog zeitlich zu führen und inhaltlich sinnvoll zu füllen, werden wir sehen. Was mich momentan interessiert ist, wer im Freitag schreibt und liest. Denn ich habe ja schon ein Blog, was eine Leserschaft hat.

Meine beiden Kernfragen sind diese:

  • Erreiche ich im „Freitag“ andere interessante Leute als in der „Sprechblase“?
  • Ergeben sich dadurch für mich weitere andere Themen, die mich interessieren und worüber ich gerne schreiben würde?

Erweitere ich also meine Reichweite und mein Netzwerk? Erhalte ich neue geistige Anregungen für mich? Schaunmermal.

Der Freitag ist eine überregionale Wochenzeitung auf bedrucktem Papier. Vision und Grundkonzept des Freitag ist es, Print und Online-Content miteinander zu verbinden. Seine Autoren sind einerseits ein Stamm aus festen professionellen Redakteuren sowie andererseits freiwillige Autoren und Leser aus seiner Online-Community. Der Inhalt der gedruckten Ausgabe speisst sich aus beiden Quellen. Ein spannendes Experiment, dessen eines der Vorbilder der britische Guardian ist, dessen Inhalte ebenfalls beim Freitag sowohl in der Online-Präsenz wie auch in der Print-Ausgabe in ausgewählten Teilen regelmässig syndikalisiert publiziert werden. Verleger des Freitag ist Jakob Augstein.


4 thoughts on “Der Freitag: „Espresso“ mein Community-Blog (Update)

  1. gut ein jahr später kann ich die skeptischen erfahrungen mit freitag.de bestätigen. technisch soll es im herbst zwar die ebnung von redaktion und community geben, der support jedoch, auch als eingreifen in unsägliche beiträge und kommentare, funktioniert gar nicht. zudem wird immer unklarer, welche politische tendenz die zeitung als tendenzbetrieb verfolgt bzw. es wird immerhin sehr klar, dass der alte freitag inhaltlich-programmatisch abgewickelt wird.
    aus alter verbundenheit habe mich meinen abschied von ‚meiner‘ zeitung auf einer eigenen site dokumentiert.

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