Workshop: Show! Don’t Tell!

Habe heute einen ganztägigen Workshop zu Microblogging und Twitter gemacht. Komplett interaktiv und online in freier Rede – ohne jegliche Präsentationsfolien. Powerpoint ist doof und langweilig. Oder jede andere Folienshow. Es war ein Wagnis. Es hat funktioniert. Fanden die Teilnehmer auch.

Ich habe einfach Twitter live gezeigt, Basisfunktionalitäten vorgeführt, Teilnehmer Accounts anlegen lassen, die Arbeit mit verschiedenen Tools gezeigt und ausprobieren lassen, Tipps und Tricks gegeben, Zahlenmaterial in Echtzeit an Monitoring- und Analysewerkzeugen demonstriert. Zusätzlich habe ich, um einige Aspekte in der Metadiskussion und den Nutzen zu erläutern, einige ausgewählte und gut strukturierte Blogartikel aus der „Sprechblase“ eingeblendet, Fragen beantwortet und neue aufgestellt, gemeinsam braingestormt und Ideen entwickelt. Es war kurzweilig und hat alle Teilnehmer von Anfang an zum Mitmachen animiert.

Mein roter Faden speziell für diesen Kunden dabei: (1) Was ist Twitter und wie funktioniert es? (2) Wozu ist es gut? (3) Wie kann ich es für mein PR, Marketing und Sales einsetzen? (4) Wie kann ich es in meine Produkte einbetten und verwenden? (5) Treffen nach 2-3 Wochen, um erste konkrete Umsetzungen im Haus zu besprechen.

Mir hat diese Arbeitsweise Spass gemacht. Den Teilnehmern gleich praktische Erfahrung und erste Erfolgserlebnisse beschert. „Show! Don’t Tell!“ wie Hollywood es sagt. Berichte nicht, zeige es. Rede nicht darüber, sondern mach es. Sei nicht langweilig und besserwisserisch, sondern informiere und unterhalte.


3 thoughts on “Workshop: Show! Don’t Tell!

  1. „Show! Don’t tell!“ ist genau der richtige Weg. Nichts ist schlimmer als die hunderste Auflage der 101 Golden Twitter Rules. Zeigen wie’s geht und am offenen Herzen operieren. Nur auf diesem Weg sieht man selbst, warum es Nicht-Twitterern schwer fällt, sich mit diesem Kanal anzufreunden. Die Quote der „Ich schreib einmal Hallo Welt und das war’s“ Twitterer ist nicht umsonst so signifikant. Da helfen auch die goldenen theoretischen Regeln nichts. Wenn sie überhaupt einen Wert haben, dann doch nur, wenn man selbst in der Twitterblase angekommen ist. Und dann ist ihr einziger Wert die Erkenntnis, das diese Regeln nichts wert sind. Anders der Weg, wenn man selbst zeigt, am lebenden Objekt und (und genau das vermute ich als absolute Stärke von Cem) genau zuzuhören, wo denn die Verständnisprobleme der Neugierigen liegen. Dieser Punkt wird in allen Golden Twitter Rules vernachlässigt, wenn er denn überhaupt erwähnt wird. Twittern bedeuted u.a. Twittersprache zu lernen und zu verstehen. Wie funktioniert dieses Replydingens, was ist ein Hashkeks… äh tag, warum lesen nicht alle meine Verfolger meine Replies, wenn das @ Zeichen am Anfang meines Tweets steht, wie nutze ich Monitoring Tools und was ist überhaupt dieses Monitoring, wie nutze ich die Twittersuche u.s.w. u.s.f… All das lässt sich nur in der praktischen Anwendung vermitteln. Der theoretische Weg endet meist in der Ein-Tweet-Sackgasse.

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