Heute sind wir alle Iraner

„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie die Sozialisten einsperrten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Sozialist.
Als sie die Juden einsperrten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Jude.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“

Martin Niemöller


10 thoughts on “Heute sind wir alle Iraner

  1. One of the many translations:

    „In Germany, they came first for the Communists, And I didn’t speak up because I wasn’t a Communist;

    And then they came for the trade unionists, And I didn’t speak up because I wasn’t a trade unionist;

    And then they came for the Jews, And I didn’t speak up because I wasn’t a Jew;

    And then… they came for me… And by that time there was no one left to speak up.“

    http://en.wikipedia.org/wiki/First_they_came

  2. Erschreckend was da im Iran abgeht. Was meint Ihr, wie viele Jahre die noch brauchen, bis sie in einer stabilen und freien Demokratie leben dürfen? Lieben Gruß, Tina

  3. Manchmal muss man auch Ruhe bewaren. Eine Demokratie muss sich selber durchsetzten, nur dann kann man von einer Demokratie sprechen. Eine Demokratie kann nicht aufgezwungen werden. Das hat ja Amerika eindrücklich erfahren müssen.
    Die aktuelle Bewegung im Iran geht auf den günstigen Ölpreis zurück.. je teurer das Öl, desto mehr Diktatur.
    Von dem her gar nicht schlecht was abgeht. Sterben halt einige, aber ich finde es gut wenns Tote gibt. Das berührt.

  4. … und hier für die freunde der russischen sprache:
    „Когда нацисты несли коммунистов, я молчал, я не был коммунистом.
    Когда они несли члены профсоюза, я молчал, я не был членом профсоюза.
    Когда они запирали социалистов, я молчал, я не был социалистом.
    Когда они запирали евреев, я молчал, я не был евреем.
    Когда они несли меня, никого больше не имелось, который мог протестовать.“


    zum Iran bin ich gespaltener ansicht. gewiß kein liebenswertes regime. aber diktatur? und was bedeutet ’stabile demokratie‘ in diesem land?
    letzendlich geht es auch hier wieder nur um rohstoffe und geostrategische einflüsse, denn solange zb. der schah herrschte, interessierte den westen die damaligen menschenrechtsverletzungen nicht die bohne.
    außerdem: je lauter die hiesigen mainstreammedien sich ereifern, desto vorsichtiger sollte man in der beurteilung der lage sein.

    wirklich beunruhigend finde ich, daß eine Antonia Radosz von dort berichtet – wo diese frau auftaucht, gab es bislang immer krieg …

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