Eine Sache des Herzens

Ich habe mich entschieden, in die SPD einzutreten. Gegen den herrschenden Trend und gegen die aktuelle politische Konjunktur in Deutschland. Es ist eine Sache des Herzens und meiner persönlichen Geschichte. Ich stehe zu den historischen Wurzeln der SPD und zu ihrer Geschichte seit 1863. Zu ihren Grundwerten Freiheit, Demokratie und soziale Gerechtigkeit. Die aktuelle Programmatik ist nur eine Episode darin.

Es gibt viele Gründe sich einer Partei anzuschliessen. Meine sind persönlich. Es ist die Geschichte der politischen Sozialisierung meiner Familie und meiner eigenen in den frühen und natürlich auch in den späten Jahren.

Meine schwedische Mutter und ihre Familie sind überzeugte Sozialdemokraten gewesen. Sie stammen aus der Provinz Värmland. Eine um 1900 bis in die späten 50er völlig arme und schwer zugängliche, waldreiche und sehr einsame Gegend. Noch als Jugendlicher in den 60er Jahren musste ich mit meinen Eltern die letzten 100 km über kurvenreiche enge Schotterpisten fahren, um meine Grossmutter, eine strenggläubige Protestantin, in ihrem Haus zu besuchen. Durch den sehr frühen Tod meines Grossvaters, war die Familie mit zehn Kindern völlig auf sich allein gestellt. Das lehrt praktische Solidarität in der Familie und mit den Nachbarn. Alle haben sich gegenseitig geholfen. Alle haben angepackt. Von der Land- und Waldwirtschaft bis zum Hausbau. In der Ära der beiden grossen schwedischen Sozialdemokraten und Ministerpräsidenten Tage Erlander und Olof Palme veränderte sich sehr viel in diesem Landstrich und in ganz Schweden. Die Infrastruktur mit Strassen, Strom, Telefon wurde ausgebaut, mittelständische Industrie angesiedelt, Arbeitsplätze geschaffen, Schulen und Krankenhäuser gebaut. Die Armut wurde beseitigt und soziale Sicherheit geschaffen.

Die Grundlagen des „schwedischen Modells“ und des ersten modernen Sozialstaats der Welt wurden dort und damals gelegt. Erlanders Satz „“Der Sinn des Sozialstaates besteht darin, den Menschen zu helfen, und nicht, ihnen die Verantwortung zu nehmen“ ist für mich heute noch gültig. Ein grosser Satz, der heute viel zu oft vergessen wird.

Mein türkischer Vater stammt von der östlichen Schwarzmeerküste, aus Trabzon, der letzten historischen Bastion des oströmischen Reichs vor ihrem Untergang. Heute noch existiert dort in den Bergen ein orthodoxes Kloster. Sein Vater Kitabi Hamdi Efendi war ein aufgeklärter Türke. Als Kaufmann, Schulbuchverleger und sunnitischer Muslim war er früh westlich orientiert, gegen die Vermischung von Staat und Religion und gegen das Kalifat des Sultans im Osmanischen Reich. Mit dem Türkischen Befreiungskrieg wurden er und seine Familie Kemalisten und Anhänger der Republikanischen Volkspartei, der CHP, dem türkischen Pendant der Sozialdemokraten. Mein Vater war ebenso ein aufgeklärter und freiheitsliebender Mensch, durchaus mit dem Herzen in den orientalischen Traditionen.

So verschieden die kulturelle Herkunft meiner Eltern auch war, so sehr waren sie beide auch verbunden in ihrem Verständnis von Freiheit, Demokratie und sozialer Gerechtigkeit. In einer über fünfzig Jahre währenden Ehe. Aus dieser Verbindung stamme ich. Das prägte mein frühes politisches Verständnis. Aufgewachsen in drei Kulturen, der türkischen, schwedischen und später deutschen, bedeuten für mich Internationalismus und Globalisierung mehr als nur abstrakte politische Begriffe. Auch deshalb fühle ich mich als Sozialdemokrat.

Ich war schon immer ein politisch engagierter Mensch. Als Schüler der Deutschen Schule bin ich 1968 in Istanbul bei der 100-Jahr-Feier unserer Schule Willy Brandt begegnet, damals noch Aussenminister unter Kiesinger. Für ihn bin ich 1974 in Hamburg auf die Strasse gegangen und habe bei seiner Abdankung mit Zehntausenden anderen gerufen „Willy muss bleiben!“. In meiner Studienzeit folgten dann einige kurzfristigen Engagements beim SHB und in einigen türkischen Gruppen. Später schloss ich mich den Vorläufern der Bunten und Alternativen Liste in Hamburg an, die dann 1979 zusammen mit den damals wertkonservativen hamburger Ur-Grünen den ersten Landesverband der Bundesgrünen in Hamburg, die GAL, gegründet hatten. So bin ich über eine sehr wechselvolle studentische politische Entwicklung überraschend Gründungsmitglied der Grünen in Hamburg geworden. An die recht lebhafte Gründungsversammlung in der Hochschule für bildende Künste am Lerchenfeld kann ich mich sehr gut erinnern. Ich konnte damals allerdings mit der GAL nicht warm werden und so blieb es bei dieser einzigen Anekdote mit den Grünen.

Berufsleben und Familie verdrängten lange Zeit das aktive politische Engagement. 1985 wurde ich eingebürgert und erwarb die deutsche Staatsbürgerschaft. Ich habe seit dem mein Wahlrecht ohne Ausnahme in allen Wahlen ausgeübt. Heute mit meinen Aktivitäten im Web und mit den Neuen Medien und den damit begleitenden politischen Entwicklungen in Deutschland ist der Wunsch wiedergekommen, sich aktiv in die politischen Gestaltung miteinzumischen, meinen Beitrag dazu nach Wissen und Gewissen, nach Zeit und Möglichkeit zu liefern. Eine Art Payback an die Gemeinschaft. Ich verdanke meiner Heimatstadt der Freien und Hansestadt Hamburg viel. Und ich bin dankbar dafür.

Deshalb trete ich in die SPD ein.


37 thoughts on “Eine Sache des Herzens

  1. Ach mein lieber Cem! Ich verstehe genau was du sagen willst, aber die SPD darf nicht nur eine Sache der Herzens sein, sondern auch eine des Verstandes. Tage Erlander, Olov Palme und auch Willy Brandt haben mit dem was heute SPD ist, nichts zu tun. Es gibt nicht einmal mehr Gedankenspuren von ihnen in dem was sich heute SPD nennt.

    Leider ist die aktuelle Programatik nicht nur Episode sondern kaltes Kalkül auf einem langen Weg ins nichts. Im Grunde genommen schon unter Helmut Schmidt begonnen. Natürlich wirst du dich in der SPD in gewohnter Weise für all das einsetzen was dir am Herzen liegt. Aber außerhalb des Ortsvereins wird man dich nicht verstehen. Schon auf der Kreisebene gibt es keine Sozialdemokraten mehr, aber dafür jede Menge Typen wie Johannes Kahrs. Nein du kannst sie nicht besiegen, weil sie gar nicht kämpfen sondern nur mit dem Rückhalt der Machtelite agieren. Müntefering bedingt Kahrs und umgekehrt.

    Ich wünschte mir du könntest etwas an der SPD ändern. Ich wünschte es mir von ganzem Herzen. Allein mir fehlt total der Glaube. Trotzdem wünsche ich dir Erfolg.

    http://www.duckhome.de/tb/pages/freund.html

    Ich werde bei der Bundestagswahl die Linke wählen. Wieder einmal eine Partei die ich als das kleinere Übel ansehe. Daneben bin ich der festen Überzeugung, dass wir neue Parteien mit neuen Strukturen brauchen, die vielleicht nicht die tollen Markennamen haben, aber dafür noch Inhalte. SPD ist nur noch Marke. Im Grunde genommen ein Falschetikett.

  2. Lieber Jochen, vielen Dank für deine offenen Worte.

    Politik ist langfristig und braucht einen langen Atem. Eine Parteizugehörigkeit mache ich nicht von der aktuellen Lage oder von Koalitionen abhängig. Das wäre in meinen Augen Opportunismus. Zunächst ist es für mich tatsächlich eine Sache des Herzens und der politischen Heimat, zu der man sich zugehörig fühlt. Das habe ich versucht, darzustellen.

    Alles andere ist Verstand. Und den sollte man einsetzen, wenn man die Dinge ändern will. Das ist sicher ein Langstreckenlauf für Extremausdauersportler. Das will ich versuchen.

  3. Waere ich Parteimitglied, wie mein Ur-Grossvater,Grossvater,Vater und Schwester (die auch noch ordentlich aktiv dabei ist), dann waere ich ausgetreten, weil es fuer mich eine Sache des Herzens waere.
    Ich wuensche dir viel Glueck Cem aber leider hat die SPD mit auf Landes- und Bundes-Ebene aehnlich viel mit Sozialdemokratie zutun, wie ein Eisbaer mit der Sahara! Und ich habe die Burschen auch noch min. 6 mal in der Vergangenheit gewaehlt.

  4. Ich mag es ja gerne pathetisch und gefühlvoll, aber in dieser betont herzlich vorgetragenen Argumentationsreihe erkenne ich keine logischen Zusammenhänge.
    Vielleicht einfach, weil es die nicht gibt?

    Oder doch: es ist der Wunsch sich einzumischen, ohne sich nass zu machen. Dazu braucht es dann ein paar pathetische Vorreden.

    Ich wünsche dennoch ein gutes Gelingen.

  5. Ist doch ganz einfach @Sammelmappe: Die Begründung liegt in meiner familiären und eigenen politischen Sozialisation. Über Stil kann man streiten. Das ist Geschmacksache. Und Sache der Stimmung im Augenblick.

  6. Hallo Cem,

    politische Aktivität ist insbesondere in der heutigen Zeit so beeindruckend, weil unsere Gesellschaft überwiegend aus passiven Nörglern besteht. Entstanden aus einem Zustand der Sattheit und dem Einfluss undifferenziert berichtender Medien (gebt uns unsere Steuern zurück!), fallen vielen Menschen nahezu unendliche Szenarien ein, die ihr Leben weiter verbessern und sie werden nicht müde, dies mitzuteilen – Konsequenzen spielen dabei keine Rolle. Allerdings sitzen sie dabei vornehmlich auf der Couch und genießen Ihren Wohlstand. Woher ich das weiß? Weil ich mich ansehe! Ob die SPD als strukturell gewachsene Organisation mit 0815-Abläufen die richtige Heimat für Idealisten ist? Keine Ahnung! Da mir die SPD politisch nahesteht, hoffe ich das immer noch. Ihr fehlen allerdings zumindest Köpfe, die das glaubhaft versichern können. Ich wünsche Dir viel Glück, einer dieser Köpfe zu werden.

  7. Danke allen für die guten Worte.

    PS: Ich habe in den Artikel oben noch einen kleinen zweiten Absatz eingefügt zum besseren Verständnis. Es gab wohl Leseschwierigkeiten in der Argumentation. Aber, hey, das ist ein Blogartikel und der lebt eben auch vom Dialog. :-)

  8. Werter Cem,
    Respekt für die offenen Worte – aber Unverständnis über deine politische Entscheidung. Mit der SPD geht der Weg direkt zurück ins 20. Jahrhundert. Die SPD ist heute die Partei der Super-Bürokratie (Gesundheits-„Reform“), der Blockade (die Renten-Litanei), der Steuererhöhungen, eines neuen Staatskapitalismus. Und der Netzsperren.

    Die Zukunft leuchtet irgendwie anders.
    Bernd

  9. Alles emotional und z.T. historisch nachvollziehbar, aber, um Dein Argument zu verwenden, „eine Art Payback an die Gemeinschaft“ ist doch genau das, was die SPD seit Jahren eben *nicht* zustande bringt.

    Bei „eine Art Payback an die Gemeinschaft“ denke ich z.B. an das amerikanische Public Domain Prinzip, das völlig unabhängig von Parteien einen Rückfluss vorschreibt.

  10. Hej Cem!
    Jag visste inte att du har en svensk mamma!
    Und aus Värmland, wie schön!
    Respekt für diesen Artikel. Ich hoffe sehr, dass die SPD irgendwann mal wieder dorthin zurückfindet, woher sie stammt, zu den kleinen Leuten.
    Bin auf deine Erfahrungen in der Sozialdemokratie gespannt. Hoffentlich kommt nicht demnächst der Eintrag: „Ich habe mich entschieden, aus der SPD auszutreten.“

  11. „und nicht, ihnen die Verantwortung zu nehmen“

    Mein Vater war, als er noch Handwerkergeselle war, glühender Verehrer der Brandt-SPD. Diese Zuneigung war schlagartig zu Ende, als er sah, dass die Politik gerade nicht darauf ausgerichtet war, Chancen zu schaffen, um Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Sondern vielmehr, jede Verantwortung der damals geschaffenen, später explosionsartig gewachsenen Wohlstandsbürokratie zu übertragen. Es wurde den Leuten nicht gesagt: „Macht was“. Sondern: „Wir machen für Euch“.

    Die Arbeiter, Handwerker und kleinen Angestellten hatten damals ein sehr feines Gespür, wer mangels Möglichkeiten nicht konnte oder wer nicht wollte und lieber den einfachen, weichen Weg gesucht hat.

    Die SPD hat ihren Kardinalfehler nicht 2002 gemacht, sondern eher 1972.

  12. Rob, eine der ganz grossen Herausforderungen ist sicher auch, den Staatsapparat schlanker zu gestalten, um ihn effizienter und kostengünstiger zu machen. Die Kosten der Verwaltung und des Überbaus sind einfach zu hoch. Es bleibt netto einfach zu wenig über, um die Gelder bei den Bürgern, in den Kommunen und bei den kleinen und mittelständischen Betrieben sinnvoll einzusetzen.

  13. Sehr schöner Blogeintrag und sehr gute Entscheidung – auch wenn ich selbst mich als Ex-SPD-Mitglied (Austritt 2002) noch um den (Wieder-)Eintritt in eine Partei drücke. Parteien werden nun einmal von innen verändert. Viel Erfolg bei deinem politischen Engagement!

  14. Du wärst zwar mein favourite Kanzlerkandidat ever aber die Parteizugehörigkeit würde mich am Kreuzchen hindern. Die Wunden sitzen zu tief. Toi-toi dennoch!

  15. Ich war lange Zeit SPD-Mitglied und IG Metaller. Aus der SPD bin ich ausgetreten wegen Schröder und der Agenda 2010. Das war einfach den Blair nachäffen und die Partei ist vor die Hunde gegangen. Historie ist Historie und hat mit der jetzigen SPD nichts mehr zu tun. Ich habe dann mit ehemaligen SPDlern und anderen Gewerkschaftern die ASG/WASG zunächst als Verein und dann als Partei in Bergedorf mitgestützt. Nach dem Zusammenschluss mit der PDS wars damit für mich auch vorbei. Heute sehe ich mich als heimatlosen Sozialdemokraten ohne Partei aber mit Heimatländern (Brasil/DE). Dir wünsche ich, dass du in der SPD etwas bewegen kannst. Aber ich habe keine großen Hoffnungen………….

  16. Danke noch mal allen weiteren für die guten Wünsche und Hoffnungen.

    Ich weiss wirklich nicht, was der Alltag in einer Partei bringen wird. Ich habe keine Erfahrung darin. Ich werde viel lernen müssen. Und auch sicher viel Geduld haben müssen. Ich bin aber optimistisch, dass sich einiges bewegen kann und wird.

    Ich denke, es gibt genügend Gerechte und Aufrechte. Die Ziele sind machbar und real. Die Möglichkeiten, sie zu erreichen sind da. Es gibt genug Gute, die mitziehen.

    Welche Themen interessieren mich auf kommunaler und landespolitischer Ebene? Was heisst für mich gelebte Demokratie? Ich werde versuchen, in den nächsten Tagen einige Ideen dafür für mich aufzuschreiben, sie hier zu veröffentlichen und alle zur konstruktiven Diskussion im Web oder auch anderswo dazu einzuladen. Vielleicht machen wir dazu auch ein LandesBarCamp auf hamburger Ebene. Ich denke, es gibt genug Ideen, die draussen eine Plattform suchen und gehört werden sollten.

    Meine Themenschwerpunkte sind sicher das Web, die Wirtschaft, die Arbeitspolitik, die Bildung und die Kultur. Vielleicht finden wir neue praktische, effiziente und auch wirtschaftliche Wege, die sich aus den Grundwerten Freiheit, Demokratie und soziale Gerechtigkeit sowie Eigenverantwortung ergeben und die sich lohnen zu gehen. Ich habe Vertrauen in die Kreativität der Bürger und Mitstreiter. Ein paar Ideen habe ich auch dazu. Ich bin guter Hoffnung :-)

    Also, packen wir’s an. Auf geht’s.

  17. Viel Glück dabei. Das ist die mit Abstand hübscheste Begründung für einen Parteieintritt, die ich je gelesen habe (In Kleinbloggersdorf kommen da mittlerweile schon ein paar zusammen).

  18. @kuechenkabinett, ich hoffe doch, dass sehr viele aus Kleinbloggersdorf, Grosstwitteristan, Flickrfeld und aus der sagenhaften Provinz Xing mitziehen und aus allen anderen Gegenden es globalen Web. Social Media gets real. And goes politics. Echte. Nicht virtuell. Weg von den Bildschirmen und rein ins Leben! :-)

  19. Ich finde es sehr beeindruckend, wenn jemand, wie hier Cem, offen zu seinen Gründen für einen Parteieintritt steht. Heute liest mensch eher über die gegenteilige Gründe. Welche Partei? Ist meines Erachtens eher zweitrangig, denn die politische Arbeit ist überall ein eher hartes Brot – sei es in jungen Parteien, die sich erst noch festigen müssen, oder in eher alten, wo mensch sich erst durch die Hierarchie wuseln muss. Cem, ich wünsch Dir alles Gute zu Deinem Entschluss!

  20. Hut ab für diese Entscheidung. Ich glaube sogar, dass so ein von innen kommender Wille beizutreten, jeder Partei ganz gut täte.

    Wünsche dir viel Erfolg und vielleicht sieht man ja deinen Namen in naher Zukunft auf einem Listenplatz ;)

  21. In diesen Zeiten zeigte die SPD einen erheblichen Nachhollbedarf beim Thema Bürgerrechte im Netzzeitalter, da können Menschen wie Du erhebliche Wissenslücken bei den Politikern schließen.

    Es ist Dir zu wünschen, daß Dein Sachverstand und Deine Kompetenz nicht in der Mühle der Parteiarbeit aufgerieben wird.

  22. Der Dreh- und Angelpunkt ist, dass die SPD heute nicht dafür sorgen würde, dass Straßen, Strom- und Telefonnetz im ganzen Land ausgebaut werden oder ein leistungsfähiger Sozialstaat allen Bürgern zur Verfügung steht. Die SPD von heute würde sagen, das regelt der Markt, und den Dialog mit denen verbieten, die klar sehen und sagen, dass nicht alle Lebensbereiche dem Markt ausgeliefert werden dürfen. Mehr noch, die Heute-SPD würde diese Leute als böswillig oder verblendet verleumden und vom Verfassungsschutz beobachten lassen.

    Deshalb bin und bleibe ich parteiloser Sozialdemokrat.

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