Idea Killer Bingo

ideakillerbingoHöre ich schon mein ganzes Leben lang, immer wenn ich mit einer neuen Idee komme. In den letzten Tagen wieder häufiger. Grafik geklaut bei Johannes Kleske (via).

Es ist schon erstaunlich mit welcher Beharrlichkeit manche Leute ihre gesamte Energie aufbringen, um zu erklären, warum etwas nicht umsetzbar ist, anstatt die gleiche Energie konstruktiv in einen Lösungsansatz zu stecken. Oder neue Ideen zu entwickeln.

Hinweis: Jochen Mai hat in der karrierebibel.de das Bingo ins Deutsche übersetzt und kommentiert.


12 thoughts on “Idea Killer Bingo

  1. Naja. Zumindest die Jungs von 37signals halten das für einen wichtigen Teil ihrer Arbeit. Ideen wieder nach unten, in den Raum der Nochnichtverwirklichung, zu prügeln. Nur jene, dies es oft genug nach oben schaffen sind es auch wert, verwirklicht zu werden … glaubt man dort. Und ich wäre geneigt ihnen zu folgen.

    Hätte ich alle Scheißhausideen, die ich in den letzten 5 Jahren gehört habe auch umgesetzt, hätte ich Millionen verbrannt um Webseiten und Feautres nachzubauen, die jemand anders schon in viel besser gebaut hat.

    Es ist ein Grundproblem, dass Menschen sich nicht vorstellen können, nicht glücklich zu sein, wenn sie das bekommen, was sie sich gewünscht haben. Das gilt für alles, für Software aber doppelt.

    Sorry für die destruktiven Gedanken … heute war ein harter Tag.

  2. Lieber ben_, mein Unmut richtete sich auch eher an manche Menschen, die ihren Lebensinhalt nur darin sehen, jede Idee runterzuprügeln. Die NUR desiruktiv sind.

    DU gehörst Gott sei Dank nicht dazu :-)

  3. „Let me play devil’s advocate here“: Du willst in die SPD eintreten – da muss man schon ein wenig Gegenwind aushalten :-)

  4. Da fehlt das Gegenstück, das Bobo-Bingo:

    „Revenue ist juetzt nicht wichtig“

    „In Japan hat es vor 20 Jahren auch geklappt“

    „Ja, da sind 30 Konkurrenten im Markt, aber unsere Idee ist einen Schatten grüner“

  5. es gibt sicherlich auch genug menschen, die jede idee runterbügeln, weil sie es nicht ertragen könnten, wenn man es schafft, die idee in die tat umzusetzen. was wiederum direkt zur altbkannten neid-debatte führt.

  6. Nicht umsonst sagt ein japanisches Sprichwort: „Der herausragende Nagel gehört eingeschlagen!“

    Höchstwahrscheinlich bewegt man sich mit seiner Destruktivität immer ein wenig zwischen Neid und Faulheit. Lieber hätte man selbst die Idee gehabt, und einfacher ist es eben, die Idee kaputtzumachen als an ihr weiter zu arbeiten …

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