scoopcamp 2009 am 17. September in Hamburg

Logo_Scoopcamp_090611Die alte Medienwelt ist schwer ins Wanken geraten, Nachrichten und Meinungen auf Papier werden immer weniger gekauft und gelesen, Zeitungen und Zeitschriften verkaufen wiederum immer weniger Anzeigen, die Leserschaft und die Anzeigenkunden wandern immer mehr in die Online-Welt in der andere Marktgesetze herrschen. Das Thema Journalismus und Web ist momentan einer der spannendsten und heissdiskutiertesten Schauplätze für innovative und zukünftige Arbeitsweisen und Geschäftsmodelle in den Medien. Hamburg als Medienstadt bietet allen Interessierten das scoopcamp, eine Art BarCamp, um experimentelle und konzeptionelle Ideen, Vorschläge und Vorhaben zu präsentieren und zu diskutieren.

Veranstalter Hamburg@work schreibt über das scoopcamp:

Wer in der Welt der Medienschaffenden von einem Scoop spricht, der meint eine exklusive Enthüllung, die vor der Konkurrenz herausgebracht wird. Was es bedeutet, im digitalen Zeitalter mit Innovationen ein Schritt voraus zu sein, darum geht es beim scoopcamp 2009 am 17. September in Hamburg. Veranstaltet von der Initiative Hamburg@work und der dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH möchte das scoopcamp den Dialog zwischen den Machern der klassischen Medienbranche und Entwicklern der Web 2.0-Szene fördern. Die inhaltliche Kompetenz der Journalisten soll mit dem technischen Multimedia-Know-how von Webentwicklern kurzgeschlossen werden. In zahlreichen Vorträgen und offenen Workshops („scoopshops“) stehen dabei Themen wie „Interactive Media“, „Hyperlokalität“, „Open Source“ und „Crossplattform“ im Mittelpunkt.

Veranstaltungsdaten:

Schade aber, dass die Teilnahmegebühr so hoch ist. Oder dass es überhaupt eine gibt. Die Verlage, Nachrichtenagenturen und Interessenvereinigungen sollten in Ideen investieren, nicht die Ideengeber zur Kasse bitten. Liebe etablierte hamburger Grossverlage, Gruner+Jahr, Spiegel, Bauer, Jahreszeiten, Springer, rowohlt unterstützt doch das scoopcamp angemessen, so wie dpa, der Freitag und einige andere es offensichtlich machen. Schliesslich profitiert ihr doch unmittelbar von diesen Ideen und Konzepten…

Wie dem auch sei, ich werde wohl dabei sein und eine Idee beisteuern. Also ich finde sie gut und machbar. Eine Idee, die Journalisten und Autoren zugute kommt. Verlage mögen das anders sehen.


4 thoughts on “scoopcamp 2009 am 17. September in Hamburg

  1. Strange, dass die 100.–€ von Leuten wollen, die den Verlagen eigentlich
    Rechnungen schreiben sollten, wenn sie ihnen mit zeitgeistigen Ideen
    aus der Patsche helfen.

    Klassischer Fall von Bullshit.

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