Aktuelle Priorität in der Politik

Ich bin gestern vom Magazin der Metropolregion Hamburg gefragt worden, welche Ziele die Politik in der nächsten Legislaturperiode dringlich verfolgen soll. Meine Antwort darauf:

Das Dringlichste und Wichtigste ist im Augenblick die Wirtschaft anzukurbeln und den Arbeitsmarkt zu beleben, um aus der immer noch anhaltenden Wirtschaftkrise zu kommen. Das hat oberste Priorität. Sehr viele Bürger und Betriebe machen sich momentan grosse Sorgen um ihre Existenzen. Hier muss schnell, effizient und unbürokratisch gehandelt werden. Allerdings ist jede Bundesregierung dabei auch auf die aktive Mithilfe von Arbeitgebern und Arbeitnehmern angewiesen. Zudem ist diese Aufgabe nicht alleine auf deutscher Ebene zu lösen, sondern ist auch eine europäische Sache.

Cem Basman, IT-Unternehmer, Geschäftsführer AKRA GmbH, Hamburg

Bin gespannt, wo die anderen Interviewpartner ihre Prioritäten sehen. Zu lesen in der kommenden Ausgabe. Ich denke, dass Wirtschaft und Arbeitsmarkt die zentralen Themen im Wahlkampf sein werden und die Wahl massgeblich mitentscheiden.


9 thoughts on “Aktuelle Priorität in der Politik

  1. Das ganze System ist immer noch zu sehr am veralteten Model des sozialversicherungspflichtigen Arbeit“nehmers“ ausgerichtet.

    Leider kann die Politik kaum mehr zukunftsorientiert gestalten, sondern muß zusehends re-agieren, um Sachverhalte zu regeln, die längst unter den Nägeln brennen bzw. deren Entwicklung schneller vor sich geht als die Politik es bemerkt (Renten, Gesundheit, Verkehr, Bildung, „Arbeit“, Familie…)

  2. Sorry. Das schreibt jede Partei in ihr Programm. Das ist ohne Inhalt. Außer Sie lassen ein paar Neoliberale ran, Ihren Kandidaten zum Beispiel, die schaffen es, den „Arbeitsmarkt zu beleben“.

    Es tut mir wirklich leid das zu sagen, aber Sie sind wohl gut angekommen.

  3. @Rob, wenn alle Parteien in diesem Punkt das gleiche Ziel haben, Ihrer Meinung nach, dann bestätigt es ja nur, dass „Wirtschaft und Arbeit“ oberste Priorität hat. Über die Mittel und Wege das Ziel zu erreichen, gibt es sicher unterschiedliche Auffassungen.

    Wen bezeichnen Sie als „mein Kandidat“? Habe ich nicht verstanden. Und was verstehen Sie als „gut angekommen“?

  4. inhaltsleer; schön formulierte „heiße Luft“ für den Wähler von 4 – 99 und alle Bundesregierung, Arbeiitnehmer und Arbeitgeber müssen aktiv mitarbeiten, na toll!

  5. @valerie, dann mach doch bitte gerne einen Vorschlag, wie denn deine Antwort auf die Frage „Welche Ziele soll die Politik in der nächsten Legislaturperiode dringlich verfolgen?“ lauten würde.

  6. Gerne; zunächst wäre da einmal „Ziel“ zu definieren. Kurz ein Ziel ist spezifisch, messbar und terminiert und kann mit konkreten Massnahmen erreicht werden / zumindest kann es versucht werden soll heißen das da oben hat mit einem „Ziel“ rein gar nichts zu tun!!
    Ein Beispiel anhand zweier Ministerinnen:
    Frau Ulla Schmidt; Gesundheitsministerin jammert seit Jahren über die Steigerung des Arzneimittelbudgets und hat das Ziel dies zu senken und? allein dieses Jahr steigt es wieder um etliche Milliarden….
    Frau von der Leyen hat klare Ziele (Kinderbetreuung, Elterngeld,…) und setzt(e) diese auch um.

    Mein persönliches (und sicherlich auch realistisches) Ziel ist es, endlich dieses Geseiere von der Schmidt nicht mehr zu hören.
    Da zu fast 100 % die nächste Koalition CDU/FDP heissen wird ein wesentliches weiteres Ziel von „Robin Hood“ Westerwelle sein „nehmt es des Armen und gebt es den Reichen“. Und auch das wird durch eine Nachfolger der unseligen *mann Reihe erreicht werden. (Bangemann, Hausmann, Möllemann,..) (Schwarz Schilling war da mal eine rühmliche Ausnahme)
    Und für den Rest haben wir die Merkel die sich mit stets betroffener Miene von der Wirtschaft / Banken und der EU (und General Motors) „durch den Ring“ führen läßt

  7. Oberste Priorität hat für mich, dass der Ausstieg aus dem verantwortungslosen Atomprogramm tatsächlich geschieht, wie vertraglich seinerzeit vereinbart, und endlich alle einsehen, dass nur eine einigermaßen gesunde Umwelt Zukunft überhaupt möglich macht. Kein Endlager, keine Atomkraftwerke, so einfach ist das. Damit auch unsere Kinder noch in Zukunft in unserem schönen Land leben und arbeiten können. Auch dies ist notwendigerweise eine europäische Angelegenheit.

    Was nützt uns eine boomende Wirtschaft, wenn uns eines Tages eins der maroden Dinger um die Ohren fliegt?

  8. Die Politiker und sein Fußvolk haben immer noch nichts verstanden. Könnte mich hier stundenlang auslassen – wo eigentlich die Schieflage liegt. Probleme löst man nicht mit Kompromissen und Geldverschiebungen.

  9. Kurwle und Belewe sind schonamo zwe gude Sache. Ich sachs eich Kurwle kann ich a gud, do helf ich gern. Bloß missten die mo a bissl was genaures sache, ich men ma muss zwuerscht mo wisse welchi Kurwel mer kaaft und wie ma die genau bediene soll.

    @ Paula:
    Ne Atomausstieg kenne mer net mache, do wer ich abeitslos und is schä billisch sacht mein Chef. Is mo besser als die Nadur zu verkruze mit dene Alache wos Wasser durchlaaft vum Fluss und die Fisch verrecke. Außerdem is a boomendie Wertschaft super, de Krämers Alwis hot enni, do bin isch jeden Owend.

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