11 praktische Tipps, um Spam in Twitter einzudämmen (Update!)

Unverlangte und unerwünschte Tweets bei Twitter sind manchmal nervtötend. Oft sind es automatische Accounts, sogenannte Bots, die einfach die Twittertimeline scannen, auf bestimmte Schlagworte reagieren oder den Namen von beliebten Twitterern in ihre Tweets einstreuen, deren Tweets mit RT stupide als Echo wiederholen, um die Aufmerksamkeit auf Links in ihren Tweets und Timelines zu lenken. Diese Links beinhalten die üblichen Spaminhalte, die jeder auch aus dem Spam-Ordner seiner Mailbox kennt.

Spam kann man nicht vollkommen vermeiden. Jedes populäre Medium ist Opfer von Spam. Im Gegensatz zu e-Mail kennt Twitter jedoch noch keinen Spamfilter. Was kann ich als Nutzer also meinerseits tun, damit ich von Spam nicht belästigt werde, meine Timeline und meine Followerliste sauber halte?

Hier sind 11 12 praktische Tipps wie es geht, wenn man darauf achtet:

  1. Gib niemals deinen Twitternamen und dein Passwort einem Dritten, einer Webseite, die verspricht, dir auf schnelle und einfache Art mehr Follower zu verschaffen. Keine gute Idee. Never. Ever. Oft erzeugen solche Seiten nur massenhaft neue Spam-Follower.
  2. Ändere dein Passwort von Zeit zu Zeit. Phishing-Seiten können dir dann nicht mehr folgen, falls du denen dein Passwort überlassen hattest.
  3. Niemals mit einem öffentlichen (!) Tweet, der einen Link oder Spamaccount enthält, andere davor warnen. Die könnten darauf klicken und selber Opfer eines Spammers oder Phishers werden.
  4. Niemals einen Spam-Tweet retweeten (RT). Twitter könnte dich selbst für einen Spammer halten und dich sperren. Unschön.
  5. Wenn du dich einloggst, sei sicher, dass du nicht auf einer Phishing-Seite bist, sondern wirklich bei Twitter.com.
  6. Solltest du per Direct Message (DM) Spam erhalten, entfolge den Absender oder blocke ihn. Keine Direct Messages mehr!
  7. Nimm dir etwas Zeit, lese und achte die mittlerweile strengeren Twitter-Regeln, damit dich Twitter nicht für einen Spammer hält.
  8. Wenn du Direct Messages von dir selber erhälst, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du einen RSS-Feed mit deinen eigenen Nachrichten abonniert hast.
  9. Kontrolliere regelmässig die Accounts, die dir folgen. Es könnten Spammer darunter sein.
  10. Spammer in Twitter kannst du auch mit einer Direct Message (DM) an den offiziellen @Spam Twitteraccount melden. Als Hinweis genügt eine Nachricht mit dem Spamaccountnamen. Dazu musst du Follower von @Spam sein! Achte darauf, dass du solche Nachrichten nicht öffentlich twitterst!
  11. Wenn du jetzt immer noch vom verbliebenen Spam genervt bist, nimm ein angenehmes Kaltgetränk zu dir und füge dich in dein Schicksal…
  12. Update: Na endlich!! Ab heute kann man direkt vom Profil des Spammers ihn bei Twitter „anzeigen“. Siehe hier. Und Twitter meldet eben dau: „We’ve got a brand new „report as spam“ feature! Read more about it here: http://bit.ly/2YWxvw & here: http://bit.ly/Pspqg.“

6 thoughts on “11 praktische Tipps, um Spam in Twitter einzudämmen (Update!)

  1. Ich verstehe nicht, warum sich so viele Leute die Mühe machen, Spamfollower zu löschen (hier Punkt 9). Davon hat man doch keinen Schaden und die werden nach einer Weile sowieso durch Twitter gelöscht.

  2. @Malte, da hat man einen Hinweis, wer einen möglicherweise mit Spam via DM oder sonst wie ärgert. Ausserdem möchte ich keine öbszönen Accounts unter meinen Followern haben.

    Ich bin mir da gar nicht so sicher, ob diese Accounts „sowieso durch Twitter gelöscht“ werden. Wenn ich mir mal so einige Followerlisten von prominenten und hochgefolgten Twitterern so anschaue, scheint das nicht der Fall zu sein unbedingt.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s