Buch schreiben mit Crowdfunding?! (Update)

Überlege mir ernsthaft einen längeren (fast fiktiven) Text, eine Erzählung in Buchlänge, zu schreiben. Thema ganz grob irgendwo zwischen Heimat, Fremde und Exil.. zwischen Orient und Oxident..

Ich traue mich aber momentan nicht so richtig aus Respekt vor der gewaltigen Aufgabe. Schaffe ich es?! Ein Jahr brauche ich bestimmt dafür. Soll ich? Interessiert das Thema überhaupt jemanden? Wer mein Blog hier kennt, was ich in etwa meine.. Ein Lektorat brauche ich allemal. Bei meinem Tarzan-Deutsch.

Wenn die Antwort „Ja!“ ist, dann überlege ich mir ferner dieses eine Schaffensjahr durch Crowdfunding via Kickstarter o.ä. zu finanzieren. Wäre so eine Finanzierung wie ein Stipendium akzeptabel? Gegenleistung für die Förderer wären signierte Buchexemplare oder freie eBooks – oder im Einzelfall je nach Fördersumme auch eine Lesung innerhalb Deutschlands. Mehr habe ich aktuell noch nicht darüber nachgedacht.

Lust zu schreiben hätte ich schon. Ich weiß, es ist verrückt. Jetzt seid ihr dran, diese Flausen mir aus dem Kopf zu vertreiben.

UPDATE vom 30. Januar 2016:

Meine Idee ein Buch per Crowdfunding zu schreiben, wird langsam konkreter.

Habe mich erst einmal zunächst grundsätzlich für für startnext.com entschieden, weil es aus Dresden und Deutschland kommt, was für ein Buch in deutscher Sprache nicht das schlechteste ist. Es hat soweit ich es bisher sehe, auch ganz passable Funktionalitäten – Vermissen tue ich allerdings, das mir anzeigt werden kann, wenn ich alles noch auf der Plattform denn noch kenne, beispielsweise mit einem Abgleich meiner Facebook-Freunde o.ä..

Bin dabei mich dort noch umzuschauen und ein Konzept für die Idee und das Crowdfunding zu entwerfen.

In Kladde formuliert: Die Idee des Buchs ist, an meinem konkreten Beispiel, das Leben eines #ThirdCultureKids zu beschreiben. So wie sie zu hunderttausend-fach und vielleicht millionen-fach in Deutschland und Europa fast schon zur Normalität zählen..

„Als Third Culture Kids oder Drittkultur-Kinder werden Kinder und Jugendliche bezeichnet, die in einer anderen Kultur aufgewachsen sind als ihre Eltern, oder die während ihrer Kindheit und Jugend oft umgezogen sind und dabei die Kultur gewechselt haben. …“

ThirdCultureKids sind die Bürger der Zukunft. Der Prototyp eines globalen Menschen. Mit allen seinen positiven und negativen Eigenschaften.

Sie sind die internationale Nomaden, die die kulturübergreifende Ansichten und unterschiedlichen Erfahrungen haben, die in einer immer kleiner werdenden Welt notwendig sind. Sie sind die Führungskräfte von morgen, perfekt positioniert, um anderen zu helfen, in diesen globalisierten Gesellschaft zu navigeren.

„Third Culture Kids“ sind diejenigen, die immer genervt sind, wenn ihnen die Frage „Woher kommst du?“ gestellt wird.

Würde euch so eine Erzählung als Buch interessieren?! Soll ich es wagen? Erstmal nur soviel zu diesem Zeitpunkt. Ich kann mir vortsellen, so in 4 Wochen damit auf startnext.com öffentlich zu gehen. Das Buch zu schreiben, brauch ich wahrscheinlich ein Jahr.

Was meint ihr dazu?


7 thoughts on “Buch schreiben mit Crowdfunding?! (Update)

  1. Wenn du wirklich Lust hast und das auch vermitteln kannst, warum solltest du es nicht versuchen? Letzten Endes entscheiden ja deine Finanzierer freiwillig, was und wieviel sie investieren. Da kommts nur drauf an, dass du es gut verkaufst :-)
    Alternativ kannst du auch erwägen, so etwas wie Patreon zu versuchen.
    Also: ich würde es versuchen. Kannst ja eine Mindestsumme festlegen, die du für dein Schaffensjahr brauchst, und das Projekt so definieren, dass es erst bei Erreichen dieser Summe auch zustande kommt.

  2. Cem,

    Jemand der einen Blog unterhält, hat vermutlich Spaß am schreiben. Ob man mit einem Buch sicher Geld verdienen kann, würde ich mal als sehr gewagt bezeichnen. Ein Bekannter von mir bekommt für seine Machwerke vom Verlag teilweise Zahlung in Höhe eines guten Mittagessens (nicht McD – nicht Sternegastro, halt dazwischen).

    Ich würde es also anders angehen – Schreiben der Freude wegen, und hinterher versuchen, das Buch zu vermarkten. Wenn es gut läuft, hast Du hinterher Freude und Ertrag, wenn es kaum vermarktbar ist, bleit wenigstens die Freude. Crowdfunding für ein Buch ? Ob das klappt??????

    Der Rest ergibt sich …

    Beste Grüße aus Kassel,

    KW

    PS: Die Story hört sich ziemlich interessant an !

      1. Hab ich schon verstanden, nur bei dem Ansatz bin ich eher pessimistisch. Von daher würde ich das als Nebentätigkeit betrachten – aber ich lasse mich gerne überraschen.

    1. Natürlich habe ich eine Geschichte zu erzählen, belmonte. Wer dieses Blog kennt, ahnt auch welche. Sonst eürde ich so ein Vorhaben gar nicht andenken *kopfschüttel* ;)

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