2016 bringt keine Leute um.

​Auch wenn es den Anschein hat, als ob ganz besonders viele Promis dieses Jahr gestorben sind. Umgebracht haben diese natürlich meistens Alter, Krankheit, Drogenmißbrauch, Unfälle und ähnliches. Und nicht etwa der Kalender.

Ist das nicht jedem klar, dass das metaphorisch gemeint ist? Es sind ja alles Leute, mit denen wir im Medienzeitalter alle aufgewachsen sind. So wie vertraute Familienmitglieder, Freunde oder Nachbarn. Menschen, die uns beeinflußt und vielleicht sogar geprägt haben. Menschen, die uns unser ganzes Leben begleitet haben..

Sie alle gehörten gewissermaßen zur Familie. Auch wir vielleicht keine Fans von jedem einzelnen von ihnen waren. Sie waren häufig aus unserer eigenen Generation oder in unserem Alter – oder jünger sogar. Häufig Babyboomer-Schicksale eben.

Unausweichlich vergleicht man deren Schicksal mit dem eigenen. Sie waren wie eine ältere Schwester oder älterer Bruder. Oder Cousins.. Allabendlich Gast auf unseren heimatlichen Bildschirmen oder Musikanlagen.

Wie wir selbst und oft auch sie. Deshalb der Wehmut und die Trauer, die deren Tod umweht..


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