Deutschland: Doof und Dümmer..

Die Technologie- und Ingenieursnation Deutschland ist in Großprojekten politisch heillos überfordert: Diesel-Betrugsaffäre, EU-Abgasnorm, S21, BER, handlungsfähige Regierungsbildung, gesunde Landwirtschaft, Renten, staatliche Bürokratieabbau, SBG, leistungsfähige Kommunikation/Internet auf ländliche Gebiete, die teuerste Telekommukation in der westlichen Welt etc pp.. Fast schon dämlich. Weltmeister nur im Entschuldigen und dem Finger auf den anderen zeigen..

Man wundert sich. Die sind ja alle nicht doof.. Oder interessieren sich schlaue und pragmatische Leute nicht mehr für Politik und Wirtschaft?! Allein die massiven Fehler in der SPD-Führungsetage, gehen auf keine Kuhhaut..

Mein Rindruck ist, selbst das viel bescholtene Griechenland, was das anbelangt, hat mehr Verstand.

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Teil der Micro-Serie Entrepreneurs, Einsichten und Eingebungen von und über geborene Unternehmer.

2 Kommentare zu „Deutschland: Doof und Dümmer..

  1. Das hängt vielleicht auch immer ein wenig an der Komplexität und der Organisationspraxis solcher Projekte. Das ist im Zusammenhang mit öffentlichen Vergaben vielleicht nicht immer sehr simpel. Risiken werden weggelächelt und nicht beachtet. Ist auch schwierig, wenn man sagt: Wir wollen XYZ Euro investieren, lass mal planen. Es müsste ja so sein, dass man sehr ordentlich (und deshalb teuer, weil zeitintensiv) plant und sich detailliert mit allen Risiken auseinandersetzt. Das Ergebnis könnte aber sein: Machen wir nicht. Das will aber niemand.
    Vielfach wollen wir eine Start-Up Mentalität zeigen, haben aber Angst vor den entsprechenden Konsequenzen. Eine wäre ja: Hat nicht funktioniert. Einstampfen oder neu machen/denken. Wie so oft im Projektgeschäft ist aber die »wir haben jetzt aber schon so und so viel Euro in das Projekt gekippt«-Haltung vorherrschend. Niemand traut sich also den Stecker zu ziehen.
    Bei BER ist es ja so. Es werden mehr als 100.000 Baumängel festgestellt. Deren Behebung zieht weitere Änderungen nach sich etc : Dieter Faulenbach da Costa hat vorgeschlagen: Entkernen, neu bauen: https://www.brandeins.de/archiv/2018/reset/ber-flughafen-fehler-stadtplaner-dieter-faulenbach-da-costa-interview/ wäre am Ende günstiger gewesen.
    Ein anderer Vorschlag lautete einmal, schrittweise vorzugehen und zumindest funktionierende Terminals an den Start zu bringen und nicht auf eine Komplettlösung zu warten.

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