Google Chrome: Erste Erfahrungsberichte (Updates)

Eine kleine Liste der praktischen Erfahrungen mit der Installation und dem Einsatz von Google Chrome aus den ersten drei Tagen:

Liste wird in den nächsten zwei Tagen fortgeführt.

Wer ebenfalls Chrome installiert hat, seine praktischen Erfahrungen gebloggt hat und diese mit anderen teilen möchte, bitte hier in den Kommentaren vermerken. Ich liste es hier auf. Ich möchte halbwegs (technisch) sicher sein, bevor ich wechseln würde.

…und als Add-on zwei konträre Artikel:

Google Chrome auf Rang 4 im Browser-Markt

Nach Informationen der Webanalysten von Clicky.com (Live Daten alle 15 Minuten!) hat sich Google Chrome in den letzten Stunden seit seinem Launch gestern abend weltweit nach Marktanteilen auf Rang 4 plaziert und ist an Opera vorbeigezogen:

  1. MSIE: 53.97962%
  2. Firefox: 34.28277%
  3. Safari: 5.15356%
  4. Google Chrome: 2.93178%
  5. Opera: 1.65775%
  6. Mobile: 0.82346%
  7. Console (Wii, etc): 0.05781%
  8. Andere: 1.11324%

Strohfeuer oder der Beginn einer wunderbaren neuen Freundschaft?

Clicky.com beobachtet live für diese Auswertung rund 45.000 Websites.

Die Zahlen sind dynamisch und können sich fortlaufend ändern. Momentan verliert Safari.

Google Chrome – Eigentlich naheliegend. Oder?

Die mit grossem Abstand grösste Suchmaschine der Welt veröffentlicht heute erstmals einen eigenen Browser: Google Chrome – Eigentlich ziemlich naheliegend. Oder?

Die einzige Möglichkeit, Google zu nutzen, ist via einem Webbrowser. Dabei war Google immer abhängig von anderen Herstellern. Das ist so, als ob man bisher grundsätzlich Autos ohne Reifen verkauft hätte. Google musste sich bis dato mit kleinen Gadgets, Tools und Add-ons in fremden Browsern benügen und hechelte den Browser-Schmieden immer hinterher. Aber wozu dienen denn Browser überhaupt? Oft, um zu suchen und zu finden. In jedem Fall aber um ins Netz zu schauen und dort aktiv zu werden. Was bedeutet das für den Markt? Was für Google? Der Browser ist die letzte Software-Meile zu den Screens der User. Vom Content bis zum Browser. Alles aus einer Hand. One-Stop-Shopping. Clever. Das Fenster zum Web.

Der Browser ist das neue Windows. Schon lange.

Na, denn. Google, als grösster Contentanbieter im Web, spielt seine komplette Macht aus… und präsentiert der Welt den ersten Google Browser. Sehr naheliegend. Dabei geben sie sich ziemlich low-profile. Ein Open Source Baukausten. Zunächst für Windows. Später für den Rest. Perfekt auch zum mobilen Surfen. Der Browser sei noch in Entwicklung. Early Beta sozusagen. Die frühe Vermarktung würde nur die Entwicklung und Optimierung vorantreiben. Webzwonull, Lektion gelernt. Allein, die Ankündigung ist ein Donnerhall.

Götterdämmerung. Das wird ein harter Brocken für Microsoft, Firefox & Co. – Gute Nacht.

Google Chrome ist jetzt http://www.google.com/chrome ONLINE!

In der Wartezeit kann man 38 Seiten in einem Google Chrome Comic von Scott McCloud durchbrowsen… oder sich hier an den Spekulationen beteiligen:

Google Blog  ·  Frank Helmschrott  ·  from hades  ·  TechCrunch  ·  Authsider  ·  louisgray.com  ·  BoomTown  ·  anmut und demut  ·  Webware.com  ·  Matt Cutts  ·  BusinessWeek Online  ·  Hugo E. Martin  ·  davidp.de  ·  c/o operative  ·  Wortfeld  ·  Search Engine Journal  ·  fscklog  ·  Blogoscoped  ·  GoogleWatchBlog  ·  sowie bei Techmeme, Rivva usw. 

Google ist auf dem Weg zum Monopolisten. Mir wird leicht mulmig.