Zwei Jahre Sprechblase

Ach, ja. Kinder, wie die Zeit vergeht. Über die erstenKommentare in der Sprechblase heute vor genau zwei Jahren freue ich mich immer noch. Seit dem sind hier über 7.000 Kommentare zu mehr als 1.200 Artikeln erschienen.

Zusammen mit den anderen Posts auf meinen vorangegangenen (und mittlerweile gelöschten) Blogs wie jimmiz, jimmiz journal, egoist sowie zeitweilig parallel dazu auf anderen Plattformen wie Qype, StartupWeekend Blog, WordCamp08 Blog oder auch MBC09 Blog sind es seit 2001 insgesamt rund 4.000 Artikel. Ich wundere mich manchmal selber darüber.

Danke für die guten Gespräche und Impulse.

Twitter ist heute drei Jahre alt geworden!

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Heute vor genau drei Jahren, in den Abendstunden des 21. März 2006, setzte Jack Dorsey, der Schöpfer von Twitter, den ersten öffentlichen Tweet ab. Damals hiess es noch Twttr. Die Geburtsstunde von Twitter. So berichtet es Dom Sagolla aus dem Ur-Team von Twitter. Herzlichen Glückwunsch! Das ist eine Erfolgsgeschichte ohne Beispiel. Heute hat Twitter knapp 10 Millionen Nutzer auf der ganzen Welt.

Tausend mal tausend Dank!

Geburtstagsglückwünsche in sozialen Netzwerken sind ein Kommunikations-Phänomen. Ich bin erschlagen und überwältigt von allen Tweets, Kommentaren, Mails, SMSsen, Anrufen, ja ich habe sogar auch einige Postkarten (auf Papier) erhalten. Tausend mal tausend Dank! Ich werde versuchen, alle nach und nach zu beantworten. Aber an dieser Stelle ein grosses Dankeschön in die grosse Runde!

PS: Übrigens, der Artikel von Christiane Schulzki-Haddouti über 7+ Kommunikations-Phänomene in Netzwerk-Sozialitäten ist recht lesenswert, wenn auch in einigen Passage akademisch etwas schwer verständlich in der Wortwahl. Musste ich anmerken, Christiane.

Qype: „Brücke“ in Hamburg

HamburgRestaurants

Es gibt Lokale, die gewinnen im Laufe der Jahre. Die „Brücke“ in der Isestrasse ist so einer der wenigen. Vor genau zwanzig Jahren war ich auf der Eröffnung. Damals eine schöne aber einfache Szenekneipe ist sie schon seit längerer Zeit zu einem sehr guten Szenerestaurant geworden. Das Lokal ist klein, immer voll. Immer noch schlicht. Die Einrichtung hat sich kaum geändert. Nur wird heute weiss eingedeckt. Die Menu-Karte besteht aus nur einer Seite – aber mit Akzenten. Mein Seeteufel war vorzüglich in Frische, Biss und Geschmack. Mein Gast hatte ein Rinderfilet au point. Formidable. Wir hatten offenen Weiswein dazu. Franzosen aus der Gascogne. Kühl und fruchtig. War heute aber nicht ganz so mein Fall vielleicht. Mit geteiltem Nachtisch und weiteren ein oder zwei Gläsern ist man schnell bei einer ansehnlichen Rechnung für zwei. Kredit via Karte wird nicht gewährt.

Die kleinen Tische, der umlaufende Spiegel an den Wänden, die grosse Wanduhr erinnern schon entfernt an ein Bistro. Die lebhafte Stimmung, das Sehen und Gesehen werden, den Service, der routiniert alles im Griff und im Blick hat. Laden und Gäste haben sich eingespielt. Gut gemischtes Publikum, viele aus dem kreativen Bereich. Aber ohne flippig zu sein. Hamburger Publikum eben. Schöne und intelligente Frauen. Kultivierte Männer. Bei leicht ansteigender Geräuschkulisse im Laufe des Abends. Und es ist schön zu hören, dass der Gründer Branko immer noch der Wirt ist.

Gute Qualität ist manchmal unscheinbar und schlicht. Mit leichter Patina. Erschliesst sich vielen erst auf den zweiten Blick. Und wird mit den Jahren eigentlich immer besser. Ich war heute abend gern hier. So stelle ich mir ein ideales gutes solides Restaurant vor. Das ganze hätte ich gerne nochmal als „Bar“ irgendwo in der Nähe bitte.

Mein Beitrag zu Brücke – Ich bin CemB – auf Qype