Strafarbeit 1962

Strafarbeit 1962
Heute beim Aufräumen und Entmüllen habe ich ein altes Schulheft von mir aus der zweiten dritten Klasse wiedergefunden. Schöne Schrift. Und lauter Strafarbeiten, die mein Vater unterschreiben musste. An diese auf dem Photo kann ich mich nur sehr gut erinnern. Ich spüre noch die kleine schwarze Wutwolke über meinem Kopf. Fünfzehnmal musste ich den Satz hinschreiben. Ich darf mein Turnzeug nicht vergessen. Schule Turmweg in Hamburg 1962.

Nachtrag: Ich verrate mal jetzt, wie ich es geschrieben habe. 15 mal Ich, 15 mal darf, 15 mal mein, … immer jeweils untereinander, spaltenweise. Rationalisierung. Trotzdem Wutwolke über mich selbst, über meine Lehrerin Frl. Harder, über die Schule,… Aus dem gleichen Heft ist hier noch eine.

Monsieur Paulsen, der Hummer und ich

Stevan Paul kann professionell kochen und fotografieren, geistreich erzählen, amüsant schreiben, ist ein charmanter Gastgeber mit Stil und Geschmack und zu allem Überfluss ist er auch noch ein exzellenter Musikkenner, der auch Platten auflegt… Herr Paulsen hatte neulich ins Nil N°6 zum Dinner eingeladen. Das gab es zu hören und zu essen:

Das Menü im Nil N°6
zur Lesung mit Stevan Paul aus seinem Erzählband
Monsieur, der Hummer und ich
am 9. Oktober 2009

als Aperitif ein wunderbar fruchtiger
2007 Mundelsheimer Mühlbächer Muskattrollinger QbA vom Weingut Bruker

„Der Hummer, Cohn-Bendit und ich“
Hummerterrine mit Spargel und Genfer Sauce

„Ich bekochte Wolfram Siebeck“
Fritto misto mit Bagna Verde und Bamberger Hörnle

„Tanz der Schlachter“
Lammkarree mit Skordalia und griechischem Salat

„Begegnung mit Gott“
Birnencrumble mit Beerenauslesesabayone und Walnusseis

„Sommersprossen“

 

In eigener Sache: Co-Moderation bei XMBG

Ich scheide als Co-Moderator der XMBG, der Xing Microblogging Gruppe, aus. Eine feine Gruppe von aktuell rund 1.800+ Mitgliedern, die vom Webevangelisten und Social Mediaberater Thomas Pfeiffer gegründet und engagiert geführt wird. Ich war von Anfang an seit Februar 2009 dabei, es hat mir auch viel Spass gemacht, aber ich merke, mit meinen eigentlichen Aufgaben als Geschäftsführer der AKRA GmbH und anderen Aktivitäten ist es nicht mehr zeitlich vereinbar. AKRA ist eine Softwareschmiede für klassische IT, Web und Mobiles, die im Auftrag für etablierte und junge Hightech-Unternehmen im Norden Deutschlands Softwarelösungen entwickelt und betreibt. Ich habe nicht mehr die notwendige Aufmerksamkeit für die XMBG. Aber als Gruppenmitglied bleibe ich gerne erhalten.

Social Media nutze ich beruflich und privat ganz erfolgreich, habe mittlerweile auch eine lange Erfahrung, bin ganz gut sogar darin und kann mich sicher mit einigen Gurus messen, mache auch mal Referate oder auch eine Beratung dazu ab und zu bei Unternehmen, aber es ist nicht meine Hauptbeschäftigung. Auch mal das eine oder andere Projekt, wenn es sich wirtschaftlich lohnt. Ich bin aber kein hauptamtlicher Social Mediaberater, der sein Brot damit verdient. Hatte ich übrigens auch nie vor. Ich tue es aus Passion. So wie ich auch jetzt Twittnite mache. Aus Lust an der Sache.

Ich versuche gerade mein komplexes Leben etwas zu vereinfachen und meine Zeit besser einzuteilen. Dazu gehört auch Verzicht auf Nebensächliches und Konzentration auf das Wesentliche. Und von meinem Privatleben möchte ich auch noch etwas haben…

Ich danke Thomas Pfeiffer für das bisherige Vertrauen und allen Mitgliedern der XMBG! Weiterhin viel Erfolg!

FAQ zu Twittnite Hamburg (Updates)

twittnite-logoIn den letzten Tagen habe ich viele Nachrichten mit Bitten und Fragen bekommen zu Twittnite Hamburg. Viele Missverständnisse waren dabei. Deshalb hier einige Antworten und Begründungen darauf im Stil eines FAQ, die ich von Zeit zu Zeit sicher aktualisieren und twittern werde:

  • Warum ist die Anzahl der Teilnehmer begrenzt? Erstens, weil die Orte, wo Twittnite Hamburg abwechselnd stattfindet, nur begrenzte Kapazitäten haben. Es sind meistens Restaurants, Bars oder ähnliche Orte. Ich scheue mich, Twittnite in grossen Messehallen, Stadien oder Flugzeughangars zu veranstalten. Ausserdem bin ich jedesmal völlig überrascht über die riesengrosse und stark wachsende Nachfrage, obwohl ich jedesmal grössere Räumlichkeiten dafür ausgewählt habe. Zweitens, möchte ich gerne, dass jeder mindestens ein oder zwei freie Drinks hat, die grosszügige Sponsoren für sie ausgeben. Es ist also auch durch die Anzahl der Sponsoren und das Budget der Getränkekasse begrenzt.
  • Warum ist die Anmeldung über Xing? Weil ich bisher gute Erfahrungen damit gemacht habe. Und weil fast alle, die Interesse an Twittnite Hamburg haben, sowieso bei Xing registriert sind. Die Anmeldung ist damit für alle nur ein einziger Klick. Man hat auch gleich eine Terminerinnerung und kann untereinander sich sehr einfach vernetzen, wenn man das will. Ich wiederum habe eine komplette und aktuelle Teilnehmerliste mit Klarnamen und weiteren Angaben. Bei Bedarf kann ich alle oder Einzelne erreichen. Für mich ist das die unkomplizierteste Art, eine Twittnite zu veranstalten.
  • Wie erfahre ich von einer neuen Twittnite Hamburg? Ausschliesslich über Twitter. Es ist ja schliesslich eine „Twitter-Nacht“. Keine Mails oder andere Kanäle. Die Zeit habe ich nicht. Auch keine individuellen Benachrichtigungen, Erinnerungen oder Weckrufe. Einfach dafür meinem Account @CemB folgen. Ausserdem gibt es erfahrungsgemäss eine Menge Tweets und Retweets darüber auch mit Links. Es gibt übrigens keinen Pool mit Accounts, auf den ich zurückgreife und die zuerst benachrichtige. Ich kann auch keine Plätze für Einzelne reservieren. Jeder hat die gleichen Chancen. Twittnite Hamburg ist spontan und basisdemokratisch. First come, first serve.
  • Was kann ich tun, wenn die Twittnite Hamburg ausgebucht ist? Warten, bis wieder ein Platz frei wird. Deshalb noch einmal mein Appell an die schon angemeldeten Teilnehmer auf der Liste: Bitte tragt euch wieder aus, wenn ihr wisst, dass ihr nicht teilnehmen könnt und macht dadurch für andere wieder Plätze frei. Ferner, es gibt keine Wartelisten, wir sind nicht bei der Behörde. Ich kann auch keinem, der wartet, individuelle Benachrichtigungen schicken. Wen sollte ich auch zuerst benachrichtigen? Twittnite ist schnell und unkompliziert. Wenn Plätze frei werden, sende ich Tweets in den Äther. Denn, sind alle Plätze via Xing vergeben, kann keiner sich mehr anmelden. Auch nicht als Gast. Es sei denn, ich würde die Anzahl der Plätze erhöhen können, was aber aus den oben genannten Gründen nicht immer geht.
  • Gibt es einen offiziellen Hashtag? Ja, #Twittnite. Was sonst.
  • Wer kann auf der Twittnite 5-Minuten-Standups halten? Im Prinzip jeder, der schon für die Twittnite Hamburg angemeldet ist. Aussenstehende nicht. Warum? Siehe ersten Punkt ganz oben.
  • Zum Schluss: Twittnite Hamburg ist eine private Initiative von mir alleine. Non-Profit. Ich tue es ausschliesslich zum Spass für mich und für alle anderen. Ich habe dafür keine Organisation. Ich möchte es deshalb auch so einfach, unbürokratisch und flach halten wie es nur irgend geht. Bitte habt dafür Verständnis. Danke, dass ihr dabei seid. Ich wünschte, ich könnte alle reinlassen. Jeder ist gern gesehen.

Diese FAQ wird bei Bedarf kontinuierlich aktualisiert.

Twittnite: Die 5-Minuten-Standups! (Updates)

twittnite-logoTraditionell startet die Twittnite Hamburg um 19 Uhr. Ab 20 Uhr gibt es die Möglichkeit für jeden spontan bis maximal 21 Uhr kurze 5-Minuten-Vorträge zu machen, sogenannte Standups. Dabei werden Mikrofon, Beamer, Notebook und freies WLAN von der Veranstaltung gestellt. Wir werden so etwa acht bis neun Standups schaffen.

Wer Lust dazu hat, kann sich ab jetzt hier in die Kommentare mit seinem Vorschlag eintragen. Themenwahl ist vollkommen frei, es sollte nur etwas mit Twitter oder allgemein mit Microblogging zu tun haben. Ob mit oder ohne Präsentationsfolien oder Live-Demo, Hauptsache es ist kurzweilig und fesselt das Interesse der Crowd. Die Reihenfolge ist „first come first serve“. Nach acht angenommenen Vorschlägen schliesse ich die Liste. Sollten mehr als insgesamt acht bis neun Vorschläge vorkommen, wähle ich die geeignetsten aus.

Hier ist nun die aktuelle Liste der 5-Minuten-Standups für den 21. Oktober 2009:

  1. Cem Basman, @CemB, Twittnite Hamburg Logo Contest, Vorstellung der Wettbewerbsteilnehmer und ihrer Logos, Dankeschön und tosender Applaus!
  2. Oliver Wagner, @agenturblog, Präsentation, Launch und Live-Demo von mov.io, @movio, Mobile Videos.
  3. Christiane Strasse, @projektwerk, Corporate Twittern bei projektwerk.
  4. Axel Metayer,@kfz, wie ich Twitter für Kfz.net nutze um neue User zu erreichen.
  5. Sven Wiesner, @svenwiesner, „Twitter-Monitoring“ – Die besten Tools, Kurzfassung meines Scoopcamp Workshops.
  6. Christian Rieger, @crieger,“Twitter als zentrales Kommunikationstool der Web 2.0 Gemeinde“

Also noch sechs fünf vier drei Slots sind offen für Vorschläge. Bin gespannt!

PS und als wichtiger Hinweis aus gegebenem Anlass: 5-Minuten-Standups können natürlich nur von denen gehalten werden, die schon für die Twittnite Hamburg angemeldet sind.

Jetzt für den Webfuture Award von Hamburg@work bewerben!

Wer eine gute Idee hat, ein solides Konzept vorstellen kann und in der Metropolregion Hamburg gründen will, kann sich jetzt sputen und sich bis zum 30. September 2009 Mitternacht noch beim Webfuture Award bewerben. Hamburg@work sucht innovative Ideen und Konzepte aus den Bereichen E-Commerce, Web 2.0 und Social Communities. Ausgezeichnet werden Projektvorschläge, die den Handel über das Internet verbessern, Communities einen neuen Anstrich verleihen oder die nächste Innovation im Internet darstellen.

Auch in diesem Jahr erhalten die Gewinner Geldpreise im Gesamtwert von 25.000 Euro, sowie eine anschließende Betreuung durch ausgewählte Vertreter großer Hamburger E-Commerce- und Online-Unternehmen. Also ich mache mit einem Projektvorschlag mit, an dem ich mit jemandem schon seit Monaten arbeite.

Erste Twittnite Hamburg am 21.10.2009 (Updates)

Am 21. Oktober 2009 ist die erste „Twittnite Hamburg“ nach drei sehr erfolgreichen Twittwochs in der Hansestadt! Sponsoren sind diesmal:

Dank an die grosszügigen Sponsoren und Unterstützer!

twittnite-logoBeim „Twittnite Hamburg“ treffen sich alle 6-8 Wochen rund 100 einflussreiche Twitterer aus der Metropolregion Hamburg für einen Abend an wechselnden inspirierenden Orten, um sich in geselliger Runde über Erfahrungen mit Twitter auszutauschen und von einander zu lernen.

„Twittnite Hamburg“ ist entspannt, locker und unkompliziert: Engagierte Microblogger, Blogger, Web 2.0 und Social Media Experten, Medienmenschen, Unternehmer, Startups, Kreative, Entscheider aus der Unternehmenskommunikation, die Twitter professionell oder semi-professionell nutzen. Eine sehr virale und kommunikative Runde.

Traditionell startet das Treffen ab 19 Uhr. Ab 20 Uhr gibt es die Möglichkeit für jeden spontan bis maximal 21 Uhr kurze 5-Minuten-Vorträge zu machen, sogenannte Standups. Dabei werden Mikrofon, Beamer, Notebook und WLAN von der Veranstaltung gestellt. Das Event klingt gegen 23:00 aus.

Getränke werden ebenfalls von der Veranstaltung gestellt, solange die gesponserte Kasse reicht. In Einzelfällen auch Essen. Ist die Kasse aufgebraucht, zahlt jeder seine Bestellungen selber.

Wer Interesse hat, „Twittnite Hamburg“ zu sponsern, kann nach vorheriger Absprache mit mir an dem Abend direkt beim Gastronomen jeweils eine Getränkerechnung gegen einen originalen Kassenbon in Höhe von mindestens 300 Euro übernehmen. Dafür wird er in allen „Twittnite Hamburg“ Mailverteilern der jeweiligen Veranstaltung sowie speziellen Tweets als Sponsor erwähnt. Wenn es inhaltlich passt, ist auch ein Standup möglich. Eine gute Möglichkeit sich als Unternehmen in der hoch viralen und schnell wachsenden Twitterwelt bekannt zu machen.

„Twittnite Hamburg“ ist ein Non-Profit-Event, finanziert sich durch Sponsoren und ist grundsätzlich kostenlos für die Teilnehmer! Das Twittnite-Logo darf nichtkommerziell mit Verweis auf diesen Blogartikel oder auf die Veranstaltung frei verwendet werden.

Bitte hier anmelden: https://www.xing.com/events/twittnite-hamburg-21-oktober-2009-401218