Calvino: Vorschläge für das nächste Jahrtausend

Italo Calvino zählt in seinem Vorschlägen für das nächste Jahrtausend, die er 1985 für eine
in den USA schrieb, die Werte seines Hahrhunderts auf, die ihm am meisten am Herzen lagen: Leichtigkeit, Genauigkeit, Sichtbarkeit, Vielfalt. Wollte ich es ihm nachtun, würde diesem Glaubenbekenntnis für ein fernes Jahrtaused hinzufūgen: Heiterkeit, Intelligenz, Lust zu Lieben – alle diese Eigenschaften des Geistes der Konverversation mit seiner „unerklärlichen Magie‘, seinem Lebensatem. – Die Kunst der Konversation, Chantal Thomas

Ich finde diese Liste gut geeignet für eine humatistische und soziale Vision für Unternehmungen und Start-ups, da sie heute im Ideslfall auch aus Konversationen mit den Märkten beruhen.

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Teil der Micro-Serie Entrepreneurs, Einsichten und Eingebungen von und über geborene Unternehmer.

Freiheit, Macht und Bürokratie..

Ich bin kulturell ein typisches Kind der Levante und von Byzanz. Ich bin für praktische Lösungen und Wege.

Übermässige Bürokratie, unverständliche Sprache und hochkomplizierte Verfahren, wo der Aufwand weit höher sind als deren Nutzen sind mir ein Gräuel.

Ich empfinde die Bürokratie in grossen Organisationen schlicht als Arbeitbeschaffungsmaßnahme für Capos und Helfershelfer.

Bürokratie ist die Herrschaft der Aktenberge. Es ist schlicht ein Herrschaftsintrument und Machtpolitik. Es erzeugt Untertanen und Entmündigte. Sie steht fundamental der Freiheit entgegen.

Mein Vater hat mal gesagt, Geschäfte macht man nicht im Büro. Sondern draussen am Markt,Im Restaurant, beim Reisen, beim Besuch des Kunden, beim geselligen Café. Für das Büro hat man dann die Bürokraten.

Deshalb habe immer eine Abneigung zu Bürokraten gehabt.

Bürokraten besorgt man sich, wenn man die braucht und gibt ihnen nicht allzu viel Macht. Und beschränkt auf eine Mminum-Anzahl. Auch deshalb ist sowas wie Getting-Things-Done (GTD) nicht mein Thema. Das ist etwas mehr für Bürokraten.

Geschäfte macht man analog und sinnlich, nicht digital hinter hinter den 7000 Aktenbergen oder files.

Ich mochte immer zu den potentiellen Kunden hingehen, damit ich sehen konnte wie sie arbeiten (oder leben). Ich habe sie selten mir gebeten.

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Teil der Micro-Serie Entrepreneurs, Einsichten und Eingebungen von und über geborene Unternehmer.

Liebe und Aufmerksamkeit.

Social Media belohnt die meschlichen Urbedürfnisse nach Liebe und Aufmerksamkeit für Leute, die beides im realen Leben nicht haben.

Durch Likes, Herzchen, Sternchen und Follower, Friends, Buddys..

Eine neue Social Media Plattform muß also nur eine neue Form für Liebe und Aufmerksamkeit finden..

Was für eine Liebe? Welche Aufmersamkeit? Was für Setting? Welche (Liebes-)Story? Der Fantasie sind Grenzen gesetzt..

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Teil der Micro-Serie Entrepreneurs, Einsichten und Eingebungen von und über geborene Unternehmer.

Das Creative Brief und warum Agenturen daran scheitern.

..und am Ende ist man nur noch ein Pup.Jo.

Gilt aber nicht nur für Creativ Agenturen. Auch fūr Digital & IT Agenturen.

Bei der Nationalmannschaft ist jeder Bundestrainer..

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Teil der Micro-Serie Entrepreneurs, Einsichten und Eingebungen von und über geborene Unternehmer.

Der HSV und kein Marketing-Konzept.

Hamburg als wichtigster europäischer Hafen für China liegt es nahe, sich in den lukrativen chinesischen Markt zu begehen.

Was liegt daher näher, als die Hamburg Port Authority (HPA) zum Engement einzuladen – oder die Kühne&Nagel als Unternehmen auf ein professionelles Niveau zu bringen als das rein persönliche philantropische und unkontrollierte Engagement von Herrn Kühne..

Was fehlt ist ein profesionelles nachhaltiges Marketing-Konzept.

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Teil der Micro-Serie Entrepreneurs, Einsichten und Eingebungen von und über geborene Unternehmer.

Teamwork..

„Nicht der Taktstock des Dirigenten hält ein Orchester zusammen, sondern weil die Orchestermitglieder aufeinander hören. Ist das nicht nicht die höchste Art zu musizieren?“ – Ein Mitglied der Berliner Philharmoniker unter Simon Rattle

Das zeichnet auch einen großartigen Unternehmer oder einen Projektleiter aus, dass er das nicht nur zulässt und fördert – und auch selber ins Orchester hört. Das passiert leider viel zu wenig. Die Regel ist eher dass viele Projektmanager alles vorgeben ohne Rücksicht auf das Orchester zu nehmen. Das Orchester ist keine Marionette des Dirigenten, es würde sonst nur das spielen, was der Dirigent vorgibt – und nicht mehr. Viele gescheiterte Projekte diese Geschichte.

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Teil der Micro-Serie Entrepreneurs, Einsichten und Eingebungen von und über geborene Unternehmer.