Beatpick

Beatpick

Very cool concept. Listen to entire albums for free. Support indie artists and buy music with no DRM:

BeatPick is a record label started in London that bills itself as a “FairPlay” music label. From the BeatPick website, users can enjoy a range of different styles of music from all over the world, from pop to electronic to hip-hop to rock; all licensed to the public under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike license. The website is available in English, Italian, and Chinese (with Spanish coming soon).

[via creativecommons.org]

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The Kinks – Lola

The Kinks spielen „Lola“ in 1970. The Kinks sind Ray (vocals) und Dave Davies (guitar), John Dalton (bass), Mick Avory (drums) und John Gosling (keyboards).

Wikipedia klärt uns über den Songtext auf:

Der Text von Lola galt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung als anstößig, da Ray Davies über eine sexuelle Beziehung zwischen einem Transvestiten und einem heterosexuellen Mann sang – angeblich inspiriert von einem persönlichem Erlebnis. Aber nicht deshalb erwog die BBC, das Lied auf den Index zu setzen, sondern wegen vermuteter Schleichwerbung für Coca-Cola in der einleitenden Strophe der Album-Version des Songs: „…where you drink champagne and it tastes just like Coca-Cola…“. Für die Single-Version wurde deshalb „Coca-Cola“ durch „Cherry-Cola“ ersetzt.

Und daraus hat Coca-Cola dann 2007 das gemacht.

PostSecret: Breath me

Trailer video for PostSecret.com with music from Sia, Breath me. [via]

How do I mail in my secrets to PostSecret.com?

You are invited to anonymously contribute your secrets to PostSecret. Each secret can be a hope, regret, funny experience, unseen kindness, fantasy, belief, fear, betrayal, erotic desire, confession, or childhood humiliation. Reveal anything – as long as it is true and you have never shared it with anyone before.

Create your 4-by-6-inch postcards out of any mailable material. If you want to share two or more secrets, use multiple postcards. Put your complete secret and image on one side of the postcard.

The PostSecret website is the largest advertisement-free Blog on the web.

Der Tag als Elvis starb

Da war ich Werkstudent in Wichita, Kansas. Ich kam von der Arbeit nach Hause in meine kleine Bude in einem der Apartmenthäuser der lokalen Universität. Es war unerträglich heiss. An die hundert Grad Fahrenheit in den Tagen. Ich hatte schon teilweise den Kampf gegen die obligatorische Kakerlaken-Plage aufgegeben. Sprühen half schon nicht mehr, man musste die Biester mit der Insektentoddose erschlagen.

Ich kam also völlig k.o. nach hause und schaltete automatisch meine Klimaanlage wieder auf volle Touren und den Fernseher an, um mir gleichzeitig in der Küchenpantry eine eiskalte Cola zu gönnen.

Mit einem Auge sah ich wie Chuck Berry im Fernseher irgendetwas sagte und dabei recht ergriffen schaute. Nächstes Bild Little Richard. Dann Ray Charles. Ich schaltete um. Wieder Chuck Berry. Dann Aussenaufnahmen von einem riesigen Gartentor. Reporter davor. Der Name Memphis fiel. Graceland. Ich schaltete weiter. Und weiter. Und weiter. Ich weiss nicht mehr wieviele TV Programme ich damals in Wichita empfangen konnte. Aber auf allen gab es nur ein einziges Thema. Er war tot. Elvis war tot. Über die näheren Umstände erfuhr man in diesen ersten Stunden nicht viel. Dieser Tag sollte einer der grossen Legenden der Amerikaner werden.

Ich war damals kein Elvis Fan. Ich hatte ihn als ganz junger Teenager wahrgenommen. So mit zwölf dreizehn. Meinen älteren Cousinen in Istanbul schleppten mich in die Kinos mit als männliche Begleitung. So sah ich Filme wie G.I. Blues mit einem blutjungen Elvis in Deutschland, Flaming Star, Blue Hawaii, Acapulco und natürlich Viva Las Vegas! Und zwar türkisch synchronisiert, aber Gottseidank mit den amerikanischen Liedern im Original…

Ich habe seine Musik und ihre schwarzen Wurzel sehr viel später verstanden. Ehrlicherweise eigentlich durch die legendäre mehrteilige NDR Fernsehproduktion Sympathy for the Devil‘. Diese Musik hat mich bis heute geprägt. Schwarze amerikanische Musik. Mein Held war in den Jahren Jimi Hendrix. Einer, der Lichtjahre zu früh kam. Ein Quantensprung. Ich war sogar auf seinem allerletzten Konzert. Auf Fehmarn. August 1970.

Doch ohne den Rock’n Roll der Fünfziger und ihre Jugendkultur hätte es später die Flower Power Bewegung und vorallem die politischen Studentenrevolten in den USA, in Paris und Hamburg, Frankfurt und Berlin nicht geben können. Der Rock’n Roll ist die Wurzel der Jugendkultur. Er war die Befreiung von Tradition, Enge und Muff. Er war die Feier der Freiheit.

Doğum gününü tebrik ederim, Bob Dylan!

Bob Dylan hat seine Wurzeln in der Türkei. Die englischsprachige Wikipedia schreibt über seinen familiären Ursprung:

His grandparents were Jewish immigrants from present-day Turkey and Russia. In his 2004 autobiography, Chronicles, he wrote that his paternal grandmother’s maiden name was Kirghiz and her family originated from Istanbul, although she grew up in the Kağızman district of Kars in Eastern Turkey. His paternal grandfather was from Trabzon on the Black Sea coast of Turkey. His paternal grandparents sailed from Trabzon to the Black Sea port of Odessa in Ukraine from where they took off to emigrate to America.

Alter Türke! Wer hätte das gedacht? Mein Vater und seine Familie stammten übrigens auch aus Trabzon am östlichen Ende des Schwarzen Meeres in grenznähe zu Georgien. Dein Türkisch ist sicher etwas eingerostet, Bob. Ich übersetze mal die Titelzeile: „Ich gratuliere dir zum Geburtstag!“.

Eurovision Song Contest 2007 – live mitgebloggt!

Ich empfinde den ESC 2007 ja mittlerweile als musikalische Freakshow und als Gruselkabinett. Er ist eigentlich nur noch als Kultevent mit Käsehäppchen und Salzstangen zu ertragen. Und ausserdem gründe ich die Initiative „Hape Kerkeling, moderieren Sie bitte den ESC 2008!“.

Heute nacht haben folgende MasochFans live mitgebloggt:

  • Kultische Handlungen (… is a blog)
  • live: “eurovision song contest” 2007. (popkulturjunkie.de)
  • Grand Prix, Eurovision Song Contest: Helsinki 2007 mitgeschrieben (Hamburg St.Georg Informationen)
  • Bobofreier Abend (It’s Life, and Life Only)
  • Grand-Prix-Liveblog (Coffee and TV)
  • Eurovision Songcontest … V(oting) (Snap Happy)
  • Eurovision Song Contest 2007 (Charming Quark)
  • Eurovision Song Contest – live mitgebloggt (glück auf! – andreas sein weblog)
  • Premiere (Grossblogmeister)
  • Eurovision 2007 Live Bloggen (sichelputzer)
  • Grand-Prix teilweise Live-Blogging (Jaaa, Blog.)
  • Eurovision 2007 und so… (Kuroi Tenshi’s darkness)
  • Der Lauf der Zeit (Daggis Leben – Notizen aus der Vorstadt)
  • Eurovision Song Contest (der Wendländer)
  • Wo ist DJ Bobo? (sueddeutsche.de)
  • Den Westen mit ins Gebet nehmen (Spiegel Online)
  • Eurovision 2007 – Live und ungefiltert (Rants of a Female Nerd)
  • … und viele andere.

    Ich ergänze diese Liste gerne. Bitte um Hinweise …