Was macht eigentlich eine gute Bar aus? (II)

Anke Gröner, Barfly, Texterin in Hamburg:

Ich persönlich gehe gerne in Bars, in denen keine doofen Schnösel hinter der Theke stehen. Ich brauche keine feuerschluckenden Showmänner, sondern Jungs (und gerne auch Mädels), denen man ansieht, dass sie Spaß am Job haben. Dann verzeihe ich gerne auch mal ein bisschen Wartezeit.

Das war bis jetzt immer mein K.O.-Kriterium für irgendwelche angesagten Bars: dass die Barkeeper die Kundschaft haben spüren lassen, dass es echt grad ne Gnade ist, von ihnen bedient zu werden. Dann sauft euer Zeug doch selbst.

Halbwegs gemütliche und ausreichende Sitzmöglichkeiten neben den Barhockern sollten selbstverständlich sein, ich möchte mich unterhalten können, ohne brüllen zu müssen, und ich freue mich, wenn nicht geraucht wird, kann aber in Bars auch damit leben, nach Zigarette zu riechen.

Ich hoffe, ich konnte helfen. Krieg ich dafür nen Singapore Sling?

Nächste Bestellung durch Jochen Mai!

Was macht eigentlich eine gute Bar aus? (I)

Ich habe einige Freunde per Mail gefragt, ob sie vielleicht habt Lust haben, für mich diese Frage zu beantworten:
 
„Was macht eigentlich eine gute Bar aus?“
 
Was ist nach deren Meinung das Entscheidende? Warum gehen sie gerne grundsätzlich in eine bestimmte Bar? Sie sind sie dabei gerne in Gesellschaft oder lieber allein am Tresen? Oder hängen sie lieber in der einen oder anderen Sitzecke ab?
 
Es geht nicht darum, welche Bar die beste ist (das weiss ich schon!), sondern was grundsätzlich eine gute Bar ausmacht. Gefragt waren professionelle Bartender und passionierte Barflies.
 
Mich interessierte diese Frage und ich war gespannt auf deren Antworten. Eine kleine Kulturexpedition in den Alltag. Ansonsten wer interessante Antworten darauf hat kann gerne einen eigenen Blogartikel darauf verfassen oder ganz einfach auf meine Frage bei Brainr.de einen Eintrag machen. Am Ende möchte ich eine Zusammenfassung von allem schreiben und die Frage beantworten: „Was macht eigentlich eine gute Bar aus?“.

Nun in der Reihenfolge wie die Antworten bei mir eingehen. Trommelwirbel.

Der erste Cocktail geht an Anke Gröner!

Qype: LayBack Bar & Lounge in Hamburg

Es gibt eine neue schicke coole Lounge mit Bar in Hamburg. Jetzt lohnt es sich tatsächlich in St.Georg bis an das Ende der Langen Reihe zu laufen. Wenige Meter weiter als die „Turnhalle“.

Ich habe es gestern abend getestet. Und es gefällt mir recht gut. Die Drinks. Der Service. Die Musik. Drei Jungs machen das Layback: Christian, Manuel und Peter. Und sie machen es gut.

Die Cocktailkarte ist vom feinsten. Allein 12 verschiedene Martinis. Gute Auswahl an Highballs, Sours und klassischen Cocktails. Ich habe gestern drei Martinis gehabt (Layback, Black und Classic mit Vodka) in der Blue Hour – Montags bis Donnerstags von 19-21h gibt es alle Cocktails für 50% (ausser Champagnercocktails).

Vorne ist hinter den grossen Schaufenstern ein grosser Raum mit Bartresen. Hinten weitere Räume zum sich zurückziehen. Ledercouches überall. Gedämpftes Licht. Rot. Kristalllüster. Wir sind in St.Georg. Ziemlich Laidback alles. Cooles chillen.

Was noch fehlt vielleicht ist eine Nachtkarte mit kleinen warmen Snacks (Clubsandwich, Tapas,…) – als Unterlage für die Drinks in der dritten Schicht… Deshalb sollte man eine Kleinigkeit essen, bevor man her kommt. Hier gibt es nämlich normalerweise nichts zu essen bisher.

Aber zunächst, vorläufiges Hauptquartier der Gruppe The Qype Connection Hamburg.

Mein Beitrag zu LayBack Bar & Lounge – Ich bin CemB – auf Qype. QypeTags: HamburgNachtlebenBars