Twittnite: Standups & Büffet (Finale Liste)

twittnite-logoDas Büffet steht schon fest, Vorschläge zu den Fünf-Minuten-Standups können aufgerufen werden!

Ulli Marsau von der Rösterei (@besteBohne, @isekai1) hat mit seinem Chefkoch das Büffet saisonal passend zur späten Jahreszeit zusammengestellt: Herbstliche Salatvariationen, Kürbissuppe, Rübenmus mit Holsteiner Schnippel-Mettenden, Erntefrischer Petersilie und Senf, Wintergrütze mit Vanillesauce und Minzaroma. Vorweihnachtliche Stimmung kommt mit reichlich Punsch auf. Dazu reichlich Weine, Biere und natürlich auch Softdrinks. Das Büffet und die Getränke verdankt die hamburger Twittnite Community unserem Sponsor T-Mobile (@t_mobile_trend)!  Danke! Ein guter Rahmen, um interessante Standups zu erleben, neue Kontakte zu knüpfen und um einen schönen inspirativen Abend zu erleben.

Traditionell startet die Twittnite um 19 Uhr. Ab 20 Uhr gibt es die Möglichkeit für jeden spontan bis maximal 21 Uhr kurze 5-Minuten-Vorträge zu machen, sogenannte Standups. Dabei werden Mikrofon, Beamer (diesmal drei grosse LCD-Bildschirme), Notebook und WLAN von der Veranstaltung gestellt. Das Event klingt gegen 23:00 aus.

Alle registrierten Teilnehmer sind nun aufgerufen, sich für inspirative und unterhaltsame Standups zu melden. Erfahrungsgemäss haben wir bisher 7-8 Kurzvorträge in einer Stunde geschafft. Folgende Standups (kontinuierliche Aktualisierung der Liste) sind schon sind geplant:

  • Christian Rieger (@crieger),  „Twitter als zentrales Kommunikationstool der Web 2.0 Gemeinde“ – n’uff said :-)
  • Moritz Schott (@moedahoe). Key Acount Manager Greece & Turkey bei Navigon AG, „Twitter Lists – one months, what happend?“ – Einsatz und Nutzen von Twitterlisten?
  • Alexander Schilling (@raumfuer), Designer, „Twitter at work? Ausblick auf neue Formen der Zusammenarbeit.“ – Über die Gemeinsamkeiten der Kommunikations-Kultur von Twitter, Barcamps und Openspace und der Möglichkeit, diese für neue Workflow-Modelle zu nutzen.
  • Michael Kneissler, Journalist, Buchautor und ehemals Chefredakteur bei der Bauer Media Group, zeigt am Beispiel seines Celeb-Twitter-Streams @kneissler mit über 2.000 Followern , wie Twitter funktioniert (und wie nicht) und warum Messages und Direct Messages so wichtig sind
  • Kathrin Stieler (@morala_postel), „Wieviel muss ein Corporate Twitter-Account menscheln?“, Entstehungsgeschichte und Ziele des deutschen Tribal DDB-Accounts (@tribalddb_de)
  • Stephan Pirsch, Chefredakteur von prinz.de (@OnlinePrisch) stellt cityfragen.de vor…
  • Update: Mark Heising (@zeitnehmer) designierter Head of Digital Germany von Edelman, Dr. Markus Jodl (@jodl), Pressesprecher Region und Service Deutsche Telekom AG, „Vorstellung und Diskussion einer Twitteraktion zur IAAF Leichtathletik WM 2009“
  • Late Twittnite Special Guest: Einer der frühen deutschen Webpioniere, Peter Kabel (@pkabel), spricht erstmals öffentlich über die „Initiative I-15“

Weitere Standup-Beiträge bitte als Kommentar hier vorschlagen. Ich aktualisiere fortlaufend die Liste oben. Die Standup-Liste ist jetzt mit acht Beiträgen komplett und ist geschlossen!

Twittnite Hamburg am 2.12.2009 in der „Rösterei“

twittnite-logoNach der grossartigen Premiere von Twittnite im Oktober setzen wir die Reihe fort: Am 2. Dezember 2009 gibt es schon die nächste! Diesmal gehen wir in vorweihnachtlicher Stimmung in die Rösterei im ersten Stock des Levantehaus an der Mönckebergstrasse.

Mit grosszügiger Unterstützung unseres Sponsors T-Mobile  kosten wir Weihnachtspunsch, Weine und Bier und stärken uns am warmen Büffet mit Chili con Carne und weiteren Speisen – solange die Getränkekasse und der Vorrat reichen!

Ganz herzlichen Dank an T-Mobile!!

Aktuelle Trends und Nachrichten über T-Mobile lassen sich hier (Link klicken) gut via Twitter verfolgen übrigens.

Chefröster & Gastronom Ulli Marsau gehört auch der „Goldfisch“ am Isekai 1 in Hamburg-Eppendorf. Er ist ein engagierter Twitterer und zwitschert unter @isekai1. Ich habe gehört, dass er demnächst möglicherweise auch ein Twittagessen organisiert in der „Rösterei“…

Beim „Twittnite Hamburg“ treffen sich alle 6-8 Wochen mehr als 200 einflussreiche Twitterer aus der Metropolregion Hamburg für einen Abend an wechselnden inspirierenden Orten, um sich in geselliger Runde über Erfahrungen mit Twitter auszutauschen und von einander zu lernen.

„Twittnite Hamburg“ ist entspannt, locker und unkompliziert: Engagierte Microblogger, Blogger, Web 2.0 und Social Media Experten, Medienmenschen, Unternehmer, Startups, Kreative, Entscheider aus der Unternehmenskommunikation, die Twitter professionell oder semi-professionell nutzen. Eine sehr virale und kommunikative Runde.

Traditionell startet das Treffen ab 19 Uhr. Ab 20 Uhr gibt es die Möglichkeit für jeden spontan bis maximal 21 Uhr kurze 5-Minuten-Vorträge zu machen, sogenannte Standups. Dabei werden Mikrofon, Beamer bzw. LCD-Bildschirme, Notebook und WLAN von der Veranstaltung gestellt. Das Event klingt gegen 23:00 aus.

Getränke und Speisen werden ebenfalls von der Veranstaltung gestellt, solange die gesponserte Kasse reicht. Ist die Kasse aufgebraucht, zahlt jeder seine Bestellungen selber.

Twittnite Hamburg ist ein Non-Profit-Event, finanziert sich durch Sponsoren und ist grundsätzlich kostenlos für die Teilnehmer! Das Twittnite-Logo darf nichtkommerziell mit Verweis auf diesen Blogartikel oder auf die Veranstaltung frei verwendet werden.

Anmeldungen zur kostenlosen Teilnahme an der Twittnite Hamburg am 2.12.2009 in der „Rösterei“ bitte hier via Xing Event! Kein Einlass ohne Anmeldung!

Weitere Fragen zur Twittnite? Gerne hier mal auch reinschauen…

GooglePhone News Updates

Es bewegt sich etwas…

Die nächsten Jahre auf dem Markt für SmartPhones und überhaupt für mobile Endgeräte werden sehr spannend. Ich glaube, wir werden eine Umwälzung der Marktanteile erleben.

T-Mobile G1 – Das GooglePhone

iphone-und-g1Gut sechs Tage lang habe ich das T-Mobile G1 intensiv benutzt und getestet. Dabei habe ich ganz bewusst komplett auf mein Notebook, mein dummes altes Handy und auf weitere digitalen Gadgets und Annehmlichkeiten verzichtet. Es gab kein Ausweichen. Das G1 war mein einziger Begleiter ohne Ausnahme. Ein harter Alltagstest.

Zwei Dinge vorab:

Zu mir: Es war mein erstes SmartPhone. Kaum zu glauben. Und ich bin ein intensiver Webworker und Netzwerker. Wie bekannt. Ausserdem bin ich Lesebrillenträger und technisch kein Hacker, Bastler und Frickler. Und schon gar kein Bedienungsanleitungsleser. Also ein ganz normaler Mensch mit dem letzten Schrei auf dem Markt der mobilen Wunder in meiner Hand.

Zum Markt und zur Positionierung des T-Mobile G1: Bisher konkurrierten hauptsächlich zwei Marken um die Köpfe und Portmonnais der Nutzer. (1) Der BlackBerry (BB), dessen Stärke wesentlich darin besteht, überall E-Mails als Push-Dienst empfangen und senden zu können. Besonders beliebtes Statussymbol der professionellen Businesskasper und Mailjunkies. (2) Hingegen Kreativarbeiter und Schöngeister schwören auf Apples iPhone, ihr Erkennungszeichen und unverzichbares Accessoire im reduzierten und schönen Design sowie intuitiver Bedienung praktisch ausschliesslich über sein Touchscreen. Zwei Religionen stehen sich da gegenüber: Der BB für Web 1.0 und Mailjunkies – gegen iPhone für die Lifestylisten. Man darf beide Lager nicht nach den Vor- und Nachteilen fragen. Da erhält man nur stereotype Glaubensbekenntnisse. Evangelisten eben. Wie würde sich aber jetzt das G1 positionieren in diesem Grabenkrieg?

Mein Fazit: Das G1 ist das GooglePhone, ein web- und google-optimiertes SmartPhone für Web 2.0 Menschen. So ungefähr. In einem sehr interessanten Interview hatte neulich Eric Schmidt, CEO von Google, ganz klar betont, dass er das weitere Unternehmenswachstum strategisch eindeutig im mobilen Markt sieht. Inhalte entstehen zunehmend auf mobilen Endgeräten. Das G1 ist also der erste Schritt von Google in diese Richtung, für sich den Markt der mobilen Inhalte zu erschliessen. Clever.

Wie ist jetzt aber der praktische Nutzen des G1? Die Integration der bekannten Google Applikationen ist hervorrragend und vergleichsweise auch schnell. Kein Wunder. Ich habe vorallem sehr intensiv Gmail und Twidroid zum Twittern genutzt. Ohne Probleme und sehr zuverlässig. Ich brauchte ein bis zwei Tage, um mich an die Bedienung zu gewöhnen. Dann hat es Spass gemacht. Das Betriebssystem des G1, Android, war ebenfalls sehr zuverlässig. Die Welt ausserhalb von Google Apps ist natürlich über den Browser gut zu erreichen. Wie aktuell bei allen gängigen SmartPhones sind Inhalte auf Flash nicht sichtbar. Es sei denn, man nutzt die integrierten Programme des G1 für spezielle (Google-)Anwendungen wie beispielsweise für YouTube. Das Runterladen von zusätzlichen Anwendungen über den Marktplatz für den G1 ist sehr einfach. Simpler als bei einem Applestore.

Was hat mir nicht gefallen? Eindeutig das Mäuseklavier, die Tastatur des aufklappbaren G1. Aus zwei Gründen: (1) Es ist wirklich sehr klein und bei schlechter Aussenbeleuchtung schwer zu erkennen, insbesondere die dunkelblaue, noch kleinere Alt-Tasten-Beschriftung. Die sehr schwache Hintergrundbeleuchtung der Tastatur war mir keine grosse Hilfe. (2) Der Medienwechsel zwischen Tasturbedienung und Touchscreen. Die Aufteilung der Bedienanteile ist sogar von Anwendung zu Anwendung leicht unterschiedlich. Da ist ein iPhone dagegen absolut minimalistisch konsequent.

Dass die Akkus des G1 schwach auf der Brust sind, wurde ja schon häufig kolporiert. Es stimmt. Nach rund zwei Stunden Interneteinsatz via 3G-Netz machen sie schlapp und man sollte schleunigst auftanken. Im ICE also gerne einen Sitzplatz mit Steckdose reservieren. Für ein mobiles Highend-Gerät ein echtes Handicap. Der versorgungsfreie Bewegungsradius ist eine der wichtigsten Gründe für ein Smartphone. Ausweg: Einloggen über ein WLAN – das spart etwas Strom.

Noch gibt es wenige zusätzliche Anwendungen für das GooglePhone. Im Vergleich zu seinen Konkurrenten BB und iPhone. Das wird sich aber mit Sicherheit schnell ändern. Google wird strategisch alles dran setzen, dort aufzustocken. Ach, zum Schluss: Ja, man muss sich bei Google anmelden, um den G1 zu nutzen. Mit seinem Google-Account. Das mag jeder selber entscheiden, ob er das möchte. Ich habe kein Problem damit, da ich die Google Anwendungen sowieso schon lange nutze.

Und nun? Jetzt hat jeder drei gleichwertige Entscheidungsmöglichkeiten. BlackBerry, iPhone oder T-Mobile G1. Alle drei haben unterschiedliche Produktphilosophien und bedienen drei unterschiedliche Zielgruppen. Bist du nun also Businesskasper, Lifestylist oder Webworker? Die Entscheidung liegt beim Konsumenten. Bei dir.

Copyright: Das Photo oben ist vom Werbeblogger, Roland Kühl-v.Puttkamer, gemacht und zeigt links seinen iPhone und rechts mein aufgeklapptes T-Mobile G1 Testgerät im Grössenvergleich. Massstab ist mein linker Daumen. Wie immer. Danke für die freundliche Überlassung des Photos, Roland.

Disclosure: Das T-Mobile G1 wurde mir freundlicherweise von T-Mobile und deren Agentur Weber Shandwick zur Verfügung gestellt. Danke, Mark und Jörg dafür!

Update: Einige sehr interessante Details und weitere Aspekte zum G1 hat PJebsen in seinem Blog verfasst. Die Sache mit den rudimentären Möglichkeiten der einfachen Textbearbeitung habe ich auch schon bemerkt. Ich denke, die Produktdesigner werden hier und auch in den oben schon erwähnten Punkten sehr schnell nachziehen (müssen).