- Fraunhofer-Studie: Soziale Netzwerke mit enormen Datensicherheitslücken – Blogpiloten: „Die Forscher haben sich als normale Nutzer bei den Netzwerken LinkedIn, XING, MySpace, Facebook, StudiVZ, wer-kennt-wen und lokalisten angemeldet und anschließend versucht, über spezielle Suchmaschinen auch auf angeblich geschützte oder gar gelöschte Daten zuzugreifen.“
- „USA erklärt“ Das (nicht-)autorisieren von Interviews im Unterschied zwischen dem Angelsächsischen und Deutschland. Übrigens, ich lese Interviews grundsätzlich nie gegen und wundere mich gelegentlich über den Unsinn, den ich manchmal von mir gebe. Interviews sind der Job des Interviewers, nicht der des Interviewten, finde ich.
- „Schwarzer Himmel, schwarzes Meer“ – Die Lange Nacht der türkischen Literatur im Deutschlandradio, 11. Oktober, 00:05 Uhr und Deutschlandfunk, 11. Oktober, 23:05 Uhr, Moderation: Jochanan Shelliem. Teaser: „Die politischen Wirren in der Türkei Ende der 70er-Jahre, die mühsame Abkehr vom tradierten Frauenbild in der türkischen Gesellschaft oder die Geschichten vom schwierigen Miteinander unterschiedlicher Völker und Kulturen, von Griechen, Juden, Armeniern und Türken im heutigen Istanbul haben durch Fatih Akin in seinem Film „Auf der anderen Seite“ eine unvergssliche Bildsprache gefunden. In diesem Spannungsfeld von gelebten und ungelebten Träumen, von erfüllten und unerfüllten Hoffnungen in einer sich rasant verändernden Gegenwart bewegt sich auch die aktuelle Literatur der Türkei, Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. In Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus und dem Kulturamt der Stadt Köln stellt die „Lange Nacht“ der türkischen Literatur sechs herausragende türkische Autorinnen und Autoren vor und gibt Einblicke in die Bücher von Izzet Celasin, Asli Erdogan, Sebnem Isigüzel, Sema Kayguzus, Mario Levi und Murathan Mungan.“ [Linktipp via Mail von FoodFreak, Danke!]
- Google behauptet heute 10 Jahre alt geworden zu sein durch Einblendung einer entsprechenden Logo-Kreation. Es kursieren unterschiedliche Angaben über den Geburts-Tag. Sicher ist nur, es war irgendwann im September 1998. Die Testversion jedenfalls soll am 7. September online gegangen sein.
- Heute und Morgen: BarCamp Stuttgart. All tags #bc0711.
Schlagwort: Türkei
Am 25. Juli migriert Cember.net komplett nach Xing
Wie eben Cember.net aus der Türkei per Mail-Rundschreiben an seine Mitglieder bekannt gab, werden am 25. Juli 2008 komplett alle 300.000+ Accounts und 200 Gruppen von Cember.net nach Xing automatisch technisch migriert. Alle Accounts von Cember.net sind dann Xing-Accounts. Cember.net’s Mitglieder müssen dabei nichts machen und behalten alle ihre Login-Daten und weiteren Daten wie bisher. Xing hatte Cember.net Anfang dieses Jahres übernommen.
Die Türkei ist einer der Märkte auf dem Xing expandiert. Türkisch ist dabei eine der 16 Sprachen, die Xing anbietet. Die technische Übernahme war ein Grossprojekt in der Xing-Zentrale am Gänsemarkt in Hamburg. Damit befänden sich auf der Xing-Plattform nunmehr fast 5,5 Millionen Nutzer in mehr als 15.000 Gruppen.
Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
Von der Deutschen Schule Istanbul aus kann man die Altstadt Istanbuls und den Bosporus sehen. [Quelle Text und Foto: Wikipedia]
Meine Schule von der fünften bis zur zehnten Klasse. Ein Intermezzo zwischen unserer ersten und zweiten Zeit in Deutschland. Was Erziehung und Herzensbildung angeht waren das meine vielleicht prägnantesten Jahre. Ich bin bis heute mit vielen aus meiner damaligen Klasse noch gut befreundet.
Es war eine Stadt und eine Gesellschaft, die es heute nicht mehr gibt. Sie scheint fast spurenlos verschwunden zu sein. Die Strassen und Plätze, die Uferpromenaden und die weiten offenen Flächen, wo noch Schafe grassten, die vielen Bazare in den Gassen, die dunklen Strassenhäuser aus Holz mit den weissen Gardinen, die schattigen Maulbeerbäume mit weissen oder violetten Früchten im Spätsommer, das flaschentürkisfarbene Wasser des Bosporus, die vielen kleinen Fischerboote im Morgengrauen, die alten kohlebetriebenen Fähren, die unzähligen Strassenhändler, die jeder zu ihrer Tages- und Nachtzeit mit ihren jeweils charakteristischen Rufen in den Häuserschluchten ihre Waren anpriesen, die nach Flieder duftenden Gärten, all das gibt es nicht mehr. Und auch die Menschen, das Leben und ihre Kultur nicht mehr. Vielleicht war das ganze auch nur der Traum eines Heranwachsenden.
EM08: Schwarz-Rot-Gold mit Halbmond
Es war ein spannendes Spiel. Deutschland hat am Ende verdient aber knapp mit 3:2 gewonnen und die Türken haben ehrenvoll hoch erhobenen Hauptes íhre EM08 beendet. Sie haben überraschend stark und selbstbewusst gespielt. Es war auch ein schönes Fest der Freundschaft auf den Strassen, in den dichtgepackten Cafés und Restaurants meines Stadtteils zwischen Freunden und Nachbarn aller Nationalitäten. Schwarz-Rot-Gold wurde bis in die Morgenstunden aus fahrenden Autos geschwenkt. Hupende Autocorsos zogen durch das Viertel. Fahrräder fuhren laut klingelnd im Pulk. Alles blieb aber friedlich und die deutsch-türkische Fussballbrüderschaft wurde immer und immer wieder aufs neue beschworen. Die Frühnachrichten melden, dass überall im Lande ähnliche Bilder gewesen sein müssen. Kaum Krawalle. Es war eine schöne Sommernacht.
Für Türken ist es auch keine Schande gegen den zukünftigen Europameister zu verlieren. Ausserdem, Deutsch-Türken haben diesmal gar nicht verlieren können: Sie waren vor dem gestrigen Spiel sowieso für das Endspiel qualifiziert. Mit welcher der beiden Mannschaften auch immer.
Hier sind Spielberichte aus der Hamburger Morgenpost und aus der Sportredaktion des ZDF.
Doppelbeflaggung: Deutschland-Türkei
Foto: boschblog.de mit freundlicher Genehmigung [2008]
Ich rechne mit einem fröhlichen und friedlichen innerdeutschen Fussballfest. Und einem hoffentlich schönen Spiel. Der bessere möge gewinnen.
Die Welt schreibt heute in der Sonntagsausgabe:
Am 25. Juni 2008 kommt es zu einem neuen innerdeutschen Match, die moderne Ausgabe in globalisierten Zeiten, aber nicht minder aufgeladen. Wieder verdichtet sich Geschichte zu 90, maximal 120 Minuten und womöglich Elfmeterschießen. Diesmal messen sich allerdings nicht Ost- und Westdeutsche, sondern Alt- und Neudeutsche. Grenzen und Mauern haben an Bedeutung verloren, aber die Rollen sind ähnlich verteilt: Hier das große reiche Deutschland, dort seine stärkste Einwanderergruppe, hungrig nach Wohlstand, vor allem aber nach Anerkennung, vielfach erfolgreich zwar und doch in der Rolle des Underdogs. Am Mittwoch geht es um Respekt, womöglich um Verständnis füreinander.
Der Blick des Statisten auf die Doppelbeflaggung der Berliner Autos während der EM-Wochen ergibt ein klares Bild. Die deutsch-österreichische Kombination war fast nie zu sehen, deutsch-niederländisch auch nicht. Deutsch-polnisch gelegentlich, deutsch-kroatisch auch. Die absolute Mehrheit jedoch entfällt auf die deutsch-türkische Variante, nicht nur bei Taxis und Döner-Lieferanten. Es ist ein Wille zum Miteinander spürbar, der sich von der sperrigen politischen Debatte entkoppelt hat. Mag der furchtsame Traditionsdeutsche auch Angst haben vor entfesselten Deutschtürken, die die Stadt niederbrennen, so bewiesen die feiererprobten Mitbürger bislang höchste Autokorso-Disziplin. Ein Zweitligaspiel in Leipzig fordert die deutsche Polizei allemal mehr als ein türkischer Viertelfinalsieg. Viele Einwanderer stehen dem europäischen Wertekanon deutlich näher als die deutsche Glatze.
und…
Die Sprache des Sports ist international, nicht muslimisch, oder christlich, sondern universell. Intrinsisch motiviert können beide Mannschaften und ihre Fans in diesem Halbfinale Geschichte schreiben, Integrationsgeschichte. Der türkische Torwart Rüstü hat schon einmal vorgemacht, wie sich maximale sportliche Rivalität und modernes Miteinander vereinen lassen. Nach dem gewonnenen Elfmeterschießen rannte er zu den trauernden Kroaten und umarmte jeden von ihnen. Eine große Geste, die mehr Integrationskraft birgt als ein Dutzend Podiumsdiskussionen mit den immer gleichen appellativen Textbausteinen.
Ich teile die Befürchtungen vieler Organisatoren von Public Viewings nicht, die hier und da verlautbart haben sollen, dass sie die Spiele aus Sicherheitsgründen nicht übertragen wollen. Die türkischen Fans sind selten alkoholisiert. Sie berauschen sich höchstens an sich selbst…
Ich denke, Deutschland ist haushoher Favorit gegen die Türken, die mindestens neun Verletzte oder Gesperrte beklagen müssen. Gegen Kroatien waren sie ja auch schon mit einer halben B-Mannschaft angetreten. Gegen die Deutschen werden sie nun mehr sogar auf Teile der C-Mannschaft zurückgreifen müssen. Sogar einer ihrer Torhüter muss wahrscheinlich als Feldspieler auflaufen. So dünn ist die Spielerdecke. Das wird vermutlich nicht ganz reichen. Ausserdem sind die Deutschen nun dreifach vorgewarnt über die “Kampfmaschinenqualitäten” der Türkei. Aber… das Spiel ist erst dann aus, wenn der Schiedsrichter abpfeift. Bis dahin gilt es für die DFB-Auswahl im Spiel extrem wachsam zu sein.
Die meisten türkischen Fans sind in Deutschland geboren oder hier aufgewachsen. Sie sind genauso Deutsche wie Türken. Wie auch viele der Spieler in der türkischen Mannschaft. Und wie ich auch.
Dann lasst uns am Mittwoch alle gemeinsam ein spannendes Spiel sehen! Lasst uns zusammen ein schönes Fussballfest feiern!
EM08: Die Türkei ist im Halbfinale
Die Türken besiegen Kroatien in Wien im Elfmeterschiessen. In der letzten Minute der Verlängerung schossen beide Mannschaften je ein Tor. Zuerst die Kroaten und 5 Sekunden vor Schluss die Türken und drehten in gewohnter Manier wieder ein verlorengegangenes Spiel um. Zum dritten Mal bei dieser EM08. Deutschland, zieh dich warm an für das Halbfinale.
Die Sosse für den Döner reicht auch noch für’s Halbfinale, Robert. Nicht traurig sein. Wir sehen uns alle zur WM 2010 in Südafrika wieder. Die Kroaten werden sicher dabei sein. Und die Türken auch. Und wir beide Robert, du und ich, werden in Johannesburg oder Kapstadt zusammen auf der Tribüne sitzen. Was meinst du?
Und weisst du was? Aus Freundschaft, brüderlicher Liebe und Respekt für dich bekommst du trotzdem deinen Schrein. Bis zum Halbfinale gegen Deutschland.
So jetzt hole ich mir einen Raki und trink auf dich, Robert.
PS: Was lernen wir aus diesem Spiel? Und aus den anderen Türkei-Spielen bei dieser EM? Nie, nie, nie aufgeben. Auch wenn es völlig aussichtslos erscheint. Du hast keine Chance. Aber nutze sie.
EM08: Kroatien – Türkei
Sollte Deutschland in seiner Gruppe nicht Gruppenerster werden:
Robert redet sich schon warm. Die Antwort gibt es aber auf dem Platz. Der Bessere möge verdient gewinnen. Am kommenden Freitag 20. Juni 2008 um 20:45 trifft die Türkei, der Dritte der WM 2002, im Viertelfinale im Ernst-Happel-Stadion in Wien auf Kroatien. Am Ende wissen wir mehr.
Sollte Kroatien tatsächlich wieder erwarten das Viertelfinale gewinnen, ziehe ich meinen Hut und werde ganz oben in der linken Spalte (über meinem Portrait) bis zum nächsten Halbfinale mit Kroatien einen „Robert-Basic-Fan-Shrine“ mit einer Ikoneeinem Foto des deutschen Oberbloggers und gebürtigen Kroaten einrichten. Echt jetzt.
Xing in der Türkei
Xing wächst weiterhin stetig durch Übernahmen in Europa und hatte im Januar 2008 cember.net übernommen – das mit jetzt über 320.000 Mitgliedern größte Businessnetzwerk in der Türkei. Heute schon sind auf der Xing-Plattform rund 30.000 türkischsprachige Mitglieder registriert.
Cember.net ist eine eingeführte profitable Marke in der Türkei und ähnlich wie Xing aufgebaut. Mit einem Kaufpreis von 4,36 Millionen Euro ist Cember.net die grösste Erwerbung von Xing nach den beiden spanischen Social Networks, die es im Vorjahr erworben hatte. Beide Netzwerke hatten aber zum Zeitpunkt des Erwerbs deutlich mehr Mitglieder.
Mit diesen drei Käufen deutet sich schon die Expansionstrategie von Xing an: In Richtung Lateinamerika und in Richtung Islamische Welt und Asien. In China ist Xing schon gut präsent.
Xing-Gründer Lars Hinrichs stellte heute in Hamburg in der Xing-Zentrale der türkischen Presse in Deutschland Cember.net und seine Gründer, das Ehepaar Çağlar Erol und Nihan Erol vor. Ich durfte an dieser Pressekonferenz mit babylonischem Sprachgewirr in deutsch, türkisch und englisch teilnehmen.
Die Türkei ist mit rund 70 Millionen Einwohnern einer der am stärksten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Mehr als 16 Millionen Bürger (Weltrangliste #18 in 2005) nutzen das Internet. Die digitale Wirtschaft wächst dort weit überdurchschnittlich. Die Türkei gehört zu den Top 20 in der Rangliste der Weltwirtschaften.
Derzeit baut die Türk-Telekom ein flächendeckendes DSL-Netz. Laut der neuesten Erhebung des türkischen Statistikinstituts vom 16. November 2005 besitzen 12,75% der Bevölkerung einen PC oder einen Laptop und 8,66 % der Haushalte besitzen einen Internetanschluss (2004 waren es 7,02 %) [Quelle Wikipedia]. Die aktuellen Zahlen dürften heute deutlich höher liegen.
Çağlar Erol wies daraufhin, das nicht nur der private Sektor, sondern auch der Staat in das Web investiere und es immer stärker nutze. Er sagte allerdings auch, dass die Universitäten einen zu geringen Anteil an technischen Akademikern produzierten, gemessen an der grossen Gesamtanzahl von Absolventen. Er wünschte sich auch mehr grosse und innovative Webvorhaben und mehr Risikokapitalgeber für das Land.
Lars Hinrichs betonte, für Social Networks könne die Türkei eine der wichtigsten Brücken zur islamischen und zur asiatischen Welt mit rund einer Milliarde Menschen sein. Schon heute existieren in Xing zahlreiche starke Gruppen mit kulturellem Hintergrund aus der Türkei.
Ich denke ebenfalls schon seit langem, dass die Türkei ein grosses Potential für weborientierte Dienste und Produkte bietet. Ich halte den Kauf und die Integration von Cember.net für eine kluge Investion in die Zukunft.
Es ist geplant, die technische Migration der Mitglieder von Cember.net voraussichtlich im dritten Quartal dieses Jahres abzuschliessen, sodass Xing weiterhin nur mit einer einzigen einheitlichen Plattform arbeitet. Da die Strukturen beider Netztwerk recht ähnlich sind, Çağlar Erol hatte Cember.net nach Xing-Vorbild entwickelt, sollte die Migration deutlich einfacher durchzuführen sein als bei den früheren Übernahmen in Spanien. Nach der vollzogenen vollständigen Übernahme wird sich Erol neuen eigenen Projekten widmen.
Ich bin überzeugt, dass Xing in der Türkei rasch ein starkes Wachstum hinlegen wird. Lars Hinrichs hat schon angefangen, türkisch zu lernen. Hoş geldiniz, Lars bey!
Tee auf der Bosporus Fähre
Es gibt Tage wie diesen, da möchte ich einfach auf einer der Holzbänke auf dem Achterdeck einer der alten Fähren sitzen, halbsteuerbord mit Blick auf die europäische Seite, den Kragen hochgeklappt, den Wind im Haar und vom Anleger „Eminönü“ unten in der Altstadt losfahren nach Norden, vorbei an der Galatabrücke, nach „Dolmabahce“ und „Ortaköy“ und dann weiter im Zickzack-Kurs zwischen Europa und Asien, vorbei an den Stadtteilen, alten Moscheen und gebrechlichen Holzvillen aus der Sultanszeit, die man am ausgestreckten Arm fast zu berühren glaubt in den Kurven der Meerenge, immer weiter nach Norden, unter den grossen Spannbrücken durch, wo die Stadt langsam immer ländlicher und grüner wird, von Anleger zu Anleger, wo jedesmal immer eine andere Gruppe fliegender Händler zusteigt, die im Wechsel, Jogurt, Süssigkeiten, Minzbonbons oder Gebäck den Reisenden anbieten, ein Glas heissen ungezuckerten schwarzen Tee in der Hand, immer weiter im zickzack, mit kurzen Pausen an den Anlegern, zwischen denen sich die schwere Fähre in den Abschnitten auf dem offenen Wasser gelegentlich abwechselnd je nach Wind sanft in die eine oder andere Richtung neigt, immer weiter, wo sich der Bosporus öffnet und man das Schwarze Meer schon ahnen kann, fast riechen, bis zur letzten Haltestelle „Anadolu kavagi“, um dort auszusteigen, einige wankende Schritte auf dem ungewohnt festen Boden zu gehen, bis zu den kleinen einfachen Restaurants, dort draussen auf den wackeligen Stühlen und Tischen zu sitzen, bei einem frisch gegrillten Barbunya mit Salat und vielleicht einem Duble, einem Raki mit beigestellter kleinen Karaffe mit Eis und Wasser, auf die wartende Fähre zu schauen und sie ohne mich zurückfahren zu sehen. Es gibt solche Tage. Heute ist so einer.
Türkei 2.0
Die Türkei ist in Sachen „ZwoNull“ mittlerweile massiv auf dem Vormarsch zum Durchbruch. So scheint es zumindestens. TechCrunch schreibt:
What is it about Turkey? They are really getting into social networking. Turkish social network Yonja (whose logo actually looks Irish to me) has raised $12.5M in Series A funding from Greywolf Capital Partners and Tiger Global Management, reports PEWire
. HQ’d in San Francisco, the firm is led by founder and CEO Kerim Baran, who was educated at Harvard and Siebel before launching Yonja. Founded in 2003, Yonja claims a billion page views per month and nearly 5 million members. Owners Yonja Media Group also launched MetroListe
(a craigslist for Turkey), 7inci
(a DailyCandy for Turkey) and Nolyo
(a Twitter for Turkey), says AlarmClock
. In fact, Turkish startups aren’t doing too bad.
Letzte Woche hatte Xing in der Türkei das Social Network cember.net übernommen. Aus gutem Grund…


